Euer bestes Projekt

#1506332
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hm alles da was man für einen gelungenen bastelabend braucht...

kaffeemaschine und thermoskanne falls der abend etwas länger wird, noch 
ein paar warme socken in er schüssel, ausgezeichnete kühlung der 
transistoren über ihre langen beinchen, schutzbrille wenn diese beim 
ersten einschalten doch nicht reicht, einen backstein um das problem 
danach mit der platine zu besprechen und jede menge R*t tüten mit 
nachschub um es hinterher noch einmal zu probieren.

;)
#1506591
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> einen backstein um das problem danach mit der platine zu besprechen

rofl :D

Ja, ich hatte demletzt auch so eine Unterhaltung mit meinem Drucker. Wir 
sind dann zu dem Ergebnis gekommen, dass er den aktiven Dienst vorzeitig 
verlässt. Jetzt muss ich nur noch die ganzen Einzelteile auffegen...
#1507020
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> Mir gefällt der Drahtschneider  ;-)

Hm, könnte auch ein Fussnagelschneider sein ...

Aber die Schaltpläne sind sehr interessant:

http://www.retrosynth.de/pdf/MiniMoog.pdf

hier auf Seite 11: das berühmte Moog-Tiefpassfilter, eingesetzt unter 
anderem im Mini Moog Synthie und Roland's TB 303 (AFAIK), falls 
irgendjemand diesen kleinen, silbernen Kasten noch kennt ...

Gruss Uwe
#1507140
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Hallo Läubi,

das Platinendesign kann man natürlich auch anders machen - z.b. die
Platinen vollpacken. Ich habe für jede Funktionsgruppe (VCO, VCF, VCA
etc.) eine eigene Platine - man könnte aber auch zusammenfassen und
damit Platz sparen.

Ist halt der Prototyp - ein 2. Synthie soll folgen...

Was den EMS-Schaltplan des VCS3 angeht (wohl noch aus den 60er Jahren) -
meine Quelle ist http://yusynth.net/VCS3/EMS-VCS3-schema.pdf gewesen.

Gruß downloader
Persönliche Seite #1507244
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Thomas Strauß schrieb:
> Hallo Läubi,
>
> das Platinendesign kann man natürlich auch anders machen - z.b. die
> Platinen vollpacken. Ich habe für jede Funktionsgruppe (VCO, VCF, VCA
> etc.) eine eigene Platine - man könnte aber auch zusammenfassen und
> damit Platz sparen.
Das ist kalr aber warum nimmst du dann nicht eine kleinere Platine oder 
wenigstens denn Rest mit Kupfer ausgefüllt, so brauchst du doch ewig 
viel Ätzmittel oder nicht?
#1507276
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Hallo Thomas,

mich persönlich würde mal der Sound deiner Moog-Kaskade (Tiefpass-VCF) 
und der VCO's (kann man die syncronisieren ?) interessieren. Eventuell 
ein wenig mit dem ADSR "würzen" (wie schnell kann die Hüllkurve werden - 
Stichwort perkussive Sounds).

Hab mir vor einigen Jahren mal die DDR-Variante der Moog-Kaskade (die 
Transistoren wurden da durch Dioden, ähnlich wie im VCS 3, nachgebaut - 
klang besser wie erwartet !

Gruss Uwe
#1509222
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Hallo Michael X,

ich habe die website so verändert, daß die Schaltpläne des VCS3 und des 
minimoog model D sowie des Dreieckgenerators nicht mehr von meiner 
homepage, sondern nur über die Original-Links downloadbar sind - ich 
will
schließlich keinen Ärger haben. Danke für den Hinweis!

Hallo Läubi,

"den Rest mit Kupfer auffüllen" oder Massegeflecht - mache ich im 2. 
Synthie.


Hallo Uwe,

der Sound des Filters ist hier 
http://www.retrosynth.de/waves/ramp&tri3.wav

gut zu hören (über Behringer C1 - Mikrofon aufgenommen).

Perkussive Sounds sind möglich, die ADSR-Generatoren kann man so 
einstellen, daß nur wenige Millisekunden f. Attack, Decay, Release 
bleiben.
Da die minimoog-Hüllkurvengeneratoren keinen unabhängigen Release haben, 
habe ich die Schaltung mit 2-3 weiteren Teilen so erweitert, daß ein 
vollständiger ADSR-Generator entstand - dem heutigen Standard 
entsprechend.

Man kann die Oszillatoren im Original VCS3 nicht synchronisieren, aber 
es gibt die Möglichkeit durch Einbau zusätzlicher Bauelemente, siehe 
unter

http://www.hinton-instruments.co.uk/ems/emsmods.html#centrez.

Ich habe nur einen Oszillator vorgesehen! Dafür baue ich mindestens noch 
einen 2. Synthie. Da die Synthies monoton sind, kann man dann auch mal 2 
Geräte gleichzeitig spielen.

Gruß Thomas
#1510566
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Hallo Thomas,

> der Sound des Filters ist hier

http://www.retrosynth.de/waves/ramp&tri3.wav

> gut zu hören (über Behringer C1 - Mikrofon aufgenommen).

Vielleicht sind meine Gehörgänge zu stark "Disko" geschädigt, aber ich 
höre in dem Beispiel nicht wirklich ein Filter heraus. Klingt eher nach 
den Grundsounds des VCO's und einem LFO modulierten VCA ;)

Ich meinte eher sowas wie eine einfache Sequenz, wo jemand mal am Cutoff 
und dem Resonance-Regler dreht ...

Übrigens: hast du eventuell einen Link für ein Compressor und Chorus 
Schematic ?

Gruss Uwe
#1511672
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Hallo Uwe,

auf meiner page retrosynth.de kann man links 8 verschiedene Sounds 
abrufen - ich habe gestern noch ein paar Drumm-Sounds untergebracht 
(drummer1.wav bzw. drummer2.wav) - unter Nutzung des Emphasis-Reglers 
und des Amount of Contour-Potis (Resonanz und Cut-Off des Filters werden 
dabei verändert)erzeugt.

Für Chorus-Schaltpläne und Kompressor-Schaltpläne kann ich dir folgenden 
Link empfehlen -

http://www.freeinfosociety.com/media_index.php?cat=13&start=0

Gruß Thomas
Gast #1514399
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Thomas Strauß schrieb:
> Hallo Leute,
>
> mein derzeitiges Projekt ist zu finden unter
>
>
> http://www.retrosynth.de
>
>
>
> ansonsten baue ich MCS48-Platinen bzw. 80C32-Platinen.
>
>
> Gruß downloader

Nur mal so als Anregung:
Du könntest so einen Synthesizer auch in Software auf einem 
Microcontroller schreiben.
#1514432
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@ Peter Zz:

> Du könntest so einen Synthesizer auch in Software auf einem
> Microcontroller schreiben.

Auf einem µC ?? Vielleicht noch ein AVR ??
Wenn, dann schon ein DSP, und der muss recht potent sein. Thomas baut 
sich ein Modular System auf - um auf einem Rechner diese Flexibilität 
nachzubauen braucht man dazu noch sehr tiefgehende Kenntnisse in der 
Signalverarbeitung.

Ne. Darum geht es bei solchen Projekten gar nicht. Es hat seinen Reiz, 
vor einem Schrankgroßen System zu sitzen (deshalb ist die Grösse der Pcb 
eigentlich auch egal) und die Verkabelung der einzelnen Module 
untereinander per Hand und Patchkabel (nicht mit Maus) durchzuführen.

Das werden die meisten unter 30jährigen kaum nachvollziehen können. Da 
schwebt auch eine ganze Menge Nostalgie mit.
Interessanterweise werden selbst in den besten Digitalen Modular 
Systemen einige der Schwächen der analogen Signalerzeugung mit eingebaut 
(Tonhöhenschwankungen z.B.), einfach, damit es lebendiger klingt.
(dieses "Feature" hat selbst mein uralter Digi-Synthie XP-50)

Und wenn ich mir die Digitalen Brüder der Rhodes und Hammonds anschaue, 
dort wird sogar das Klicken und Krachen der alten Tastatur-Kontakte 
emuliert ...

Gruss Uwe
#1872807
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Hallo Uwe,

die ersten minimoog-Synthesizer (Model D, 1971) sowie der VCS3 (1969) 
waren nicht nur analog aufgebaut, sondern auch diskret. ICs waren damals 
noch teuer, und so wurden eine Menge Transistoren stattdessen 
eingesetzt.

Man kann diese Geräte auch heute noch nachbauen - an die Schaltpläne 
kommmt man heute dank des Internet besser ran als vor z.B. 30 Jahren.

Meine homepage retrosynth.de existiert nicht mehr, sie heisst jetzt 
http://www.retrosynth.npage.de.

Gruß Thomas
Gast #1874826
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Coole Platine meine erste man sah die scheiße aus da ist deine ein 
Goldstück.
aber mal im ernst hau den alten Kühlschrank raus das ist der absolute 
Stormfresser. Den kannste für deine SMD Bauteile nehmen :o)
#1875645
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Hallo Mario,

ja, der Kühlschrank muß raus - der brummt laut und bringt alles zum 
Vibrieren;
wird auch ne Menge Strom ziehen.

Es soll neuartige Kühlschränke geben, die mit Magnetkühlung 
(Dauermagnete aus
Neodym/Eisen/Bor) arbeiten und wenig Strom verbrauchen; sind aber noch 
nicht im Handel.

Und die Teile für den Camping Bus mit Peltier-Elementen - machen fast 
kein Geräusch.

Aber das ist ein anderes Thema...

Gruß Thomas

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