eProfi schrieb:
> Die Formel ergibt nur einen Richtwert für dicken Draht und wenige
> Windungen. Bei mehr Windungen legt sich der Draht in die Zwischenräume,
> so dass die effektive Höhe pro Lage nur noch ca. 0,9*d ist. Es passt
> also ca. 10% mehr drauf.
>
> O O O O O O O O
> O O O O O O O O
> O O O O O O O O
> O O O O O O O O
>
> Habe diese Formel zufällig gestern erst benutzt.
>
> Der nächste Begriff in diesem Zusammenhang:
> Füllfaktor: wieviel % des Wickelfensters sind Kupfer.
>
> Diesen kann man mit Profildraht (in etwa rechteckiger Querschnitt)
> erhöhen.
Hört sich wunderschön und mathematisch elegant an, kollidiert aber mit
der Realität:
praktisch werden die Windungen vor und zurück gewickelt, mit der Folge,
dass eine Lage einem Rechtsgewinde entspricht, die folgende einem
Linksgewinde. Wenn man den Draht trotzdem in die Lücken zwingt, muss er
bei jeder Windung einmal über den darunterliegenden Draht
"drüberhoppeln".
Wenn man alle Lagen gleichsinnig wickelt, geht das mit den Lücken, aber
dann muss man vom Ende jeder Lage über die ganze Breite zurück - dieses
Stück Draht verschwindet auch nicht im Nirwana. Man kann das höchstens
so ausnutzen, dass man den Querdraht dort verlegt, wo der grössere
Querschnitt nicht stört. Ich sehe aber nicht, wie ein Bastler das von
Hand hinkriegen soll.
Gruss Reinhard