Gast
#1507706
Hallo, ich habe in einem Audioverstärker einen NJM4580 dessen Ausgangsspannung ungeachtet des Eingangssignals immer -17v beträgt. Zunächst dachte ich an ein defektes Bauteil, also habe ich den OPV gegen einen neuen getauscht. Problem ist aber immernoch da. Darufhin habe ich mal die Versorgungsspannung angesehen (hätte man ja auch vorher schonmal machen können) und siehe da. V+ und V- sind beide -17v. Aber jetzt kommts: Vom V- Pin aus gesehen sind zwei Kondensatoren parallel gegen Masse (0v) geschaltet. Einmal ein kleiner und einmal ein etwas größerer Elko mit - Pin auf 0v Massefläche. Vom OPV aus gesehen "hinter" diesen beiden Kondensatoren ist ein Widerstand in Reihe. Und jetzt kommt das was ich ums verrecken nicht verstehe. In richtung OPV liegt an diesem Widerstand -17v an. Auf der anderen Seite des Widerstandes aber +17v. Diese Schaltung ist mehrfach in der Endstufe zu finden (pro 2 Kanäle ein OPV) und die anderen OPVs haben korrekte Versorgungsspannungen. Ich habe auch mal die Pins hinter den Reihenwiderständen die sich an jedem Versorgungsspannungs Pin der OPVs befinden durchgeklingelt und die haben alle 0 Ohm Widerstand, d.h. ein grundsätzliches Problem mit der Spannungsquelle schließe ich aus. Sonst hätten das ja alle OPVs. Betroffen ist aber nur einer. Einen Kurzschluß zur negativen Versorgungsspannung dieses betroffenen OPV kann ich auch ausschließen. Widerstand zwsichen V+ und V- ist identisch wie bei allen anderen OPVs auch zwischen 3-5kOhm. Woran kann sowas liegen? Kann ein Kurzschluß am Ausgang des OPV die Versorgungsspannung irgendwie beeinflussen? Und weiso kann auf einer seite eines Widerstandes eine Invertierte Spannung anliegen?!?
