Überprüfen eines schaltplanes (mit XR2206)

Gast #1508320
Lesenswert?

Hey
ich habe gerade einen Schaltplan fertiggestellt, bin aber nicht so 
bewandert in Elektronik. deshalb wollte ich euch fragen ob ihr einfach 
mal drüber schaun könnt, ob alles richtig gesetzt ist und ob die werte 
so stimmen.

Ziel ist es an c2 und die spule eine sinus förmige frequenz (von 
100kHz), mit einer Spannung von ~20V zu bringen. Spule und c2 wird 40 
Ohm widerstand haben und somit sollen 10 Watt geleistet werden.
(ich hoffe ihr versteht was ich meine)

Falls sich einer mal kurz zeit nimmt und einen blick drauf wirft wäre 
das fantastisch.

grüße Markus
Angehängte Dateien:
Gast #1508575
Lesenswert?

Hallo Markus

wie Hubert auch, denke ich, daß du bei den Nulldurchgängen enorme 
Übernahmeverzerrungen haben wirst. Entweder du packst die Transistoren 
mit in die Gegenkopplung eines OPamp oder du probierst noch Widerstände 
zwischen die Basen und Emitter zu hängen. So 100R als Anfangswert.

Solche Schaltungen lassen sich übrigens ganz prima simulieren und auf 
diese Weise optimieren. Simulier das doch mal mit TINA von TI. Ist 
kostenlos.

Kai Klaas
Gast #1525676
Lesenswert?

der funktionsgenerator hat einen +, einen - und einen masse anschluss
wenn ich nen oszilloskop an + und - anschließe kommt der passene sinus 
raus, also daran dürfte es nicht liegen. auch wenn ich + und - 
vertausche kommt das selbe raus...
Gast #1526361
Lesenswert?

>was meinst du mit "die Transistoren mit in die Gegenkopplung packen." ?

Indem du die rechte Seite von R2 nicht mit dem Ausgang des OPamp 
verbindest, sondern mit der linken Seite von R1.

Brauchst du eigentlich das große Signal einer Brücken-Endstufe?

Kannst du auch mit +/-10V arbeiten, anstatt mit +20V?

Kai Klaas
Gast #1526402
Lesenswert?

ich hab mir vorgestellt ein netzteil mit 20v und ausreichend leistung 
als quelle zu nehmen.
aber ich habe absolut freie handhabung wie es aufgebaut ist. ich muss 
nur aus den 230V und 50Hz der steckdose, an r1 (den 40Ohm widerstand) 
100kHz 20V und somit 10W bringen.

wenn du einen besseren und vllt auch einfacheren weg hast ist mir das 
sehr willkommen :)
Gast #1526411
Lesenswert?

>ich muss nur aus den 230V und 50Hz der steckdose, an r1 (den 40Ohm
>widerstand) 100kHz 20V und somit 10W bringen.

10W an 40R sind aber 20Veff, also rund 28Vs!

In deinem ersten Post sprachst du von einem LC-Glied. Wie groß sind denn 
L und C?

Kai Klaas
Gast #1526449
Lesenswert?

>es solle ein schwingkreis werden. also Xl = Xc
>in meinem fall also: L = 4.8*10^-3 = 4.8 mH
>C = 5.25*10^-10 = 525 nF

Oh, oh! Das gibt aber eine gewaltige Phasendrehung am Ausgang. Ob das 
der Verstärker mag??

Ich erhalte bei den beiden Werten für C und L übrigens 3170Hz 
Resonanzfrequenz. Das würde bedeuten, daß der Verstärker bei 100kHz in 
erster Linie eine kapazitive Last sieht?

Kai Klaas

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren