Das mit der Gegenkopplung hängt von Verstärkeraufbau selbst ab.
Gegengekoppelte Verstärkerstufen (mit hoher innerer Verstärkung wie
OPV's) haben generell eine zunehmende Schwingfreudigkeit mit stärkerer
Gegenkopplung (kleinere Verstärkung). Manche machen G=1 noch mit (ohne
weitere Kompensationsmaßnahmen), andere brauchen einige 10dB für's
stabile Arbeiten.
Die Gegenkopplungs-R's würde ich aber nur zur Grundeinstellung benutzen
- als normalen Lautstärkeeinsteller würde ich ein normales Eingangspoti
nehemen.
Niederohmigere R's im Gegenkopplungsnetzwerk sind generell besser, wegen
der dann geringeren Zeitkonstante mit parasitären C's.
Musste also austesten, ob und wie weit sich die Verstärkung via
Gegenkopplung verringern läßt (mit/ohne reale Last testen). Wenn Du es
damit machen kannst, halte ich dies für dies bessere Variante als
Grundeinstellung (wegen der sich mit zunehmender Gegenkopplung allgemein
verbessernden Qualität des Verstärkers).
Ansonsten den Rest mit dem Eingangs-Poti regeln. Natürlich ist das
wieder ein Kompromiss. Nicht zu niederohmig, damit die Quelle nicht zu
sehr belastet wird, und nicht zu hochohmig, damit das Poti nicht zu sehr
durch den Verstärkereingang belastet wird (was dessen Steuerkennlinie
beeinflußt).
Wenn der Verstärker rel. hochohmig ist, würde ich 22k oder 47k nehemen
(letzteres ist wohl ein Standardwert für Audioeingänge)