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Forum: PC Hard- und Software MediaPC Steuerung durch Schalter/Taster - Bastelprojekt


Autor: bastler (Gast)
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Hallo,

ich versuche mich gerade an einem Bastelprojekt und stoße etwas an meine 
Grenzen. Ich möchte ein kleines Motherboard in ein altes CD-Player 
Gehäuse (http://audio-max.net/goods_img/cdp-311-1.jpg) einbauen und als 
Musikserver betreiben (Linux + mpd). Ich würde nun gerne die Box mit 
Multimedia-Tasten (play/pause, stop, etc, Drehschalter für Lautstärke 
wäre wunderbar), vorzugsweise denen am Gehäuse, steuern. D.h. ich suche 
eine Möglichkeit von Schaltern Signale (welcher art auch immer) an die 
Box zu schicken.
Nun hab ich allerdings wenig Ahnung von Elektronik daher meine Frage(n) 
ob sowas generell überhaupt machbar ist und wenn ja ob es vielleicht 
schon mal jemand gemacht hat der Tipps hat. An dem Motherboard ist ein 
COM-Port und natürlich USB-Ports. Ich dachte vielleicht kennt jemand 
auch ein einfaches USB-Modul das sich für so etwas eignet oder 
möglicherweise lässt sich auch eine Tastatur irgendwie "modden".

schonmal vielen dank

Autor: Christian O. (easter)
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IO-Warrior

Autor: Icke (Gast)
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In den Spezialgehäusen für MC-PCs (z.B. von Silverstone) sind solche 
Module eingebaut. Anschließbar über USB. Ich weiß aber nicht, ob es die 
Dinger auch einzeln gibt.

Autor: oszi40 (Gast)
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>Nun hab ich allerdings wenig Ahnung von ... Deiner Frau :-)

Ein Notebook kaufen,
dürfte die schnellere uns STROMsparendere Lösung werden.
0,1 kW*24h*365*0,3= Dein Verbrauch in €

Autor: Fenki (Gast)
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Machbar ist fast alles :-)
Ich wuerde eine Tasttur zerlegen. An Stelle der Ganzen Tastaturmatrix 
schliesst Du Deine Tasten so an, dass sie das jeweils benoetigte Zeichen 
ausgeben (vor dem entsorgen der originalen Matrix - damit Du noch 
rausfinden kannst, welche Anschluesse das jeweils sind ;-)
Es gibt auch Keyboards mit integriertem Raedchen zur Lautstaerkeregelung 
- da waere dieses Problem auch geloest.

Mit Linux bin ich nicht so... Aber unter Windows liesse es sich so 
machen.

Viel Erfolg
Fenki

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Ja, kann man machen. Einige Tipps hast du ja schon bekommen. IO-Warrior 
ist zwar teuer aber dafür hast du schon Treiber dabei. PS/2 Tastatur 
dprfte am billigsten sein falls der Port vorhanden ist. Ansonsten mit 
SM-Bus einen I2C-Portexpander anschließen. Aber da muß man sich die 
Treiber selber zusammenstricken.

Autor: helfer (Gast)
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Autor: Sense (Gast)
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Nimm eine USB-Tastatur (neu ab 5,-)
Die enthält ein kleines Platinchen, meist ca. 25x85mm, mit USB 
einerseits und den Zeilenausgängen/Spalteneingängen andererseits.

Die Belegung der Matrix kannst Du entweder von der Original-Tastenfolie 
abgucken, oder experimentell ermitteln (immer 2 Matrixpins mit 220 Ohm 
überbrücken und schaun, was kommt.

Billig, schnell, klein, keine Treiber nötig, alle Betriebssysteme, 
zusätzlich zu einem normalen Keyboard betreibbar, Softwareentwicklung 
mit "normaler" Tastatur möglich, und überhaupt.

Autor: Icke (Gast)
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Der Fragesteller bekennt sich zu seinen geringen elektronischen 
Kenntnissen, daher scheidet ein Eigenbau wohl aus.
Alternativ könnte man die Bedienung auch über eine IR-Fernbedienung 
realisieren. Für Linux gibt es sogar ein Projekt in der Richtung:
http://www.lirc.org/

Autor: bazi (Gast)
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geht ganz easy mit nem Athlon 800Mhz oder mit nem paralellen Port, oder 
ein wenig aufwendiger und man sollte uController kennen, einem seriellen 
Port und einem AVR.

Gibt hier nen riesiegen, erstklassigen Artikel/Wiki Eintrag oder sowas 
zum Thema Port IO mit Linux und gcc.
Ein Daemon ist in C sehr sehr flott geschrieben, ebenfalls die 
Verbindung zum mpd.

Genau sowas habe ich mit einem Klassenkameraden in der Ausbildung im 
letzten Jahr gemacht, gab eine 1 :) :).
Allerdings auch aufwendiger und wir haben zwei Versionen davon gebaut. 
Die zweite ist meine momentane Baustelle.
Was für dich interessant sein kann, ist die, die benotet wurde. Mit 
320x240 Grafik-LCD mit Touchscreen, mpd, Webinterface (u.a. Streamripper 
Support im Webinterface...), ..., ...
Das OS auf einem Flashspeicher mit IDE-Adapter.

Allerdings weiss ich gerade nicht so recht ob ich da einfach unsere 
Dokumentation und Codes usw rausgeben kann und wenn ja, dann sicher auch 
nicht wie sie in die Berufsschule gingen...
Daher würde ich sagen, ich höre mich da erstmal um und Frage den zweiten 
Mann im Projekt was der dazu meint.
Wenn ich dir das nicht geben kann, dann kann ich dir aber auf jeden Fall 
beim wichtigsten soweit helfen, dass das klappt bei dir.

Autor: Robert (Gast)
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Genau das mache ich gerade. Wird ein Weihnachtsgeschenk.

Gehäuse ein alts Sony Radio. VF-Display, Tasten, Drehgeber, IR erledigt 
ein AVR über eine serielle Schnisttstelle mit einem Asus WL500gP Router 
verbunden ist. Der Router arbeitet als Client im bestehenden WLAN. 
Darauf läuft OpenWRT. Angeschlossen ist eine USB-Soundkarte und eine 
externe Festplatte. Es können Radio-Streams und MP3s von der Fesplatte 
gespielt werden. Steuerung erfolgt über das IO-Interface des 
Orginal-Radios, über den laufenden Webserver (als über den Browser), 
oder über externe Programme wie zB gmpc.

lg Rober

Autor: Bastler (Gast)
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Hi,

erstmal Danke für die vielen Antworten. Ich hab eine alte Tastatur 
gefunden die ich gleich mal auseinander genommen hab. Die passt denke 
ich ganz in mein Konzept und sie hat sogar einen Drehregler den ich 
schon ins Gehäuse basteln konnte. Die Verbindung will ich über Drähte an 
der Folie zu den Buttons am Gehäuse herstellen. Die Buttons sitzen auf 
einer Platine einfach hinter die Gehäusefront geschraubt wird. Mein 
erstes Problem ist die Platine. Ich habe einen Button abgelötet und mit 
einem Stromprüfermessgerätdingens getestet ob Strom fliesst wenn 
gedrückt und nicht wenn nicht gedrückt - tut wie es soll. Allerdings 
fliesst bei den Buttons auf der Platine ein wenig durch. Genug das wenn 
die Kabel dran sind ein ständiger "Tastendruck" bei nicht gedrücktem 
Button erzeugt wird. Die sind also auf der Platine noch irgendwie 
verbunden. Ich könnte jetzt jeden einzelnen runterlöten und mit dem 
Lötkolben die Verbindungen kaputtlöten aber das sind einige. Gibt es 
irgendeine Möglichkeit die Verbindungen auf der Platine zu "zerstören"?

Das nächste wäre ein LC-Display. Wenn da vielleicht jemand einen Tipp 
hätte. Ich suche möglichst ein beleuchtetes 20x4er. Ich hab da einen 
Bausatz für eine USB-Ansteuerung von ELV.de im Auge allerdings scheinen 
mir die Displays etwas teuer jedoch gibts dafür schon 
Linux-Treiber/Anleitungen. Auf eBay gibt es fertige von einem anderen 
Hersteller allerdings explizit ohne Linux-Treiber.

Vielen Dank


@bazi
Ein Touchscreen werd ich leider nicht verbauen können vom Platz her. 
Klingt aber interessant. Würde mich vorallem interessieren was für 
Software ihr benutzt habt und was die Hardware so kostet.

@oszi40
>Nun hab ich allerdings wenig Ahnung von ... Deiner Frau :-)
stimmt.. dafür aber umso mehr Ahnung von ... Deiner Frau :-)

Autor: Chris S. (hondaracer1)
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Hi
Ich finde das Thema sehr interessant und will schon seit einigezeit ein 
projekt in aehnlicher richtung starten. leider hat es bisher noch nicht 
geklappt, hauptsaechlich aus zeitlichen gruenden.

Was hast du fuer eine Ausbildung gemacht Batzi? wenn ich raten muesste 
wuerde ich Kommunikationselektroniker tippen.

Mich wuerde sehr intressieren zu sehn wie ihr das umgesetzt habt, 
vorallem um abschaetzen zu koennen was mich das projekt am ende kostet 
und auf welchen gebieten ich mir noch wissen aneignen muss.

ich hoff du kannst mir ein paar informationen zukommen lassen.

hondaracer1@gmx.de

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