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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Crashkurse für Ingenieure


Autor: Octopus (Gast)
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Guten morgen,

ich möchte mich gerne im Bereich BWL weiterbilden. Es gibt 
Wochenend-Crashkurse wo einem Wissen vermittelt werden soll, welche aber 
relativ teuer sind.
Sind solche Kurse in der Industrie anerkannt? Oder wie sollte man sich 
im BWL weiterbilden? Aufbaustudium, Technischer Betriebswirt? Was gibt 
es für Möglichkeiten?

MfG

Autor: Max M. (xxl)
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Was in der Industrie anerkannt ist entscheidet die Industrie
(und zwar nach Gutsherrenart). Schaden kann so was subjektiv nicht,
nur leider kann es passieren das man beruflich auf eine Schiene
abgeschoben wird(Vertrieb z.B.) wo man eigentlich gar nicht
arbeiten will. Irgend wie verliert sich dann der ganze Sinn eines
langen aufwändigen Studiums wenn man dann ganz was anderes macht.

Autor: yannik (Gast)
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schon 'mal an einen MBA gedacht?

Autor: Bernd Wiebus (Gast)
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Hallo Achtarmigen.

> ich möchte mich gerne im Bereich BWL weiterbilden.

Von BWL hab ich nun keine Ahnung, aber.....

> Es gibt Wochenend-Crashkurse wo einem Wissen vermittelt werden soll,
> welche aber relativ teuer sind.

Mit Crashkursen allgemein habe ich sehr schlechte Erfahrungen gemacht.
Es war stressig, und es blieb nichts hängen.
Lernen, speziell der Übergang vom Kurzzeit ins Langzeitgedächnis, lebt 
vom wiederholen. Das fällt bei Crashkursen naturgemäß aber flach.....


> Sind solche Kurse in der Industrie anerkannt?

Was meinst Du mit "anerkannt"? Frag mal nach, von welcher Institution 
Dein fraglicher Crashkurs "zertifiziert" ist, und was diese 
Zertifizierung bedeutet. Erste Schritte BWL autodidaktisch zu 
lernen.....:-)

Ansonsten: Es gibt wohl mehrere Institutionen, die zertifizieren. 
Inwieweit die Anerkannt sind, keine Ahnung. Bei größeren Firmen sollte 
die Industrie und Handelskammer anerkannt werden, bei kleinen ist sie 
Aufgrund der Zwangsmitgliedschaft meist eher verhasst.

> Oder wie sollte man sich im BWL weiterbilden? Aufbaustudium, Technischer
> Betriebswirt?

Ich habe von BWL und Management keine Ahnung, und frage mich immer, 
wieso man an sowas Spass haben kann. Ok, für Geld macht man alles, wenn 
es fehlt....Aber spezielle Tipps habe ich keine.

> Was gibt es für Möglichkeiten?

Bist Du in einem Verein? Engagiere Dich dort in der Verwaltung. Oft 
suchen die händeringend nach jemandem, der das macht. Das ist BWL im 
kleinen.
Bei einem Vorstellungsgespräch zählt soetwas durchaus bei Anfängern als 
"Erfahrung", und es zeigt, das Du "umtriebig" bist.
Mit letzterem solltest Du allerdings vorsichtig sein. Nicht jeder Chef 
mag das....vor allem, wenn Du eine ihm sehr fremde Persönlichkeit hast.


Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de

Autor: Ratgeber (Gast)
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Hallo.

Schau Dir doch mal www.fernuni-hagen.de/hims/ an.

Hagen hat eigentlich einen guten Ruf als Fernuni. Neben dem Stufenmodell 
bieten die auch zwei Basic Seminare an.

Vielleicht ist das ja was für Dich.

Gruß

Autor: Klaus (Gast)
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>ich möchte mich gerne im Bereich BWL weiterbilden.

Als Ingenieur ist eine BWL Weiterbildung eigentlich unnötig, denn über 
den normalen Ausbildungsweg hat man schon die 4 Grundrechenarten 
gelernt.
Einen Buchführungskurs kann man bei jeder VHS machen.
Mehr ist nicht.

Alles andere ist Gedöns.
Denn wie sonst sollen all die Schlaumeier bei Crashbanken jetzt die 
Millionen und Milliarden in den Sand (ja: Dubai) gesetzt haben.
Nur mit solchem Zeugs wie den wirren Ideen von 25% Rendite pro Jahr, 
Minimum natürlich.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Octopus (Gast)

>ich möchte mich gerne im Bereich BWL weiterbilden.

Vorwärts Genossen, es geht zurück.

> Es gibt
>Wochenend-Crashkurse wo einem Wissen vermittelt werden soll,

Schau dir einfach N-TV an, dort kannst du schnell lernen, wie man die 
Wirtschaft crasht. ;-) Ausser Gier, Realitätsverlust uund nem schicken 
Nadelstreifenanzug braucht es da wenig.

MFG
Falk

Autor: Octopus (Gast)
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Es geht mir nicht darum die Wirtschaft zu crashen, sondern um mit der 
Geschäftsleitung mitreden zu können. Mir als Entwickler werden ständig 
irgendwelche Kennzahlen und andere Dinge an den Kopf geworfen. Mir geht 
es um das Know How, den Herren bei Meetings mal Parolie bieten zu 
können.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Octopus (Gast)

>irgendwelche Kennzahlen und andere Dinge an den Kopf geworfen. Mir geht
>es um das Know How, den Herren bei Meetings mal Parolie bieten zu
>können.

Schon klar. Man beachte das Zeichen ;-)
Wer aber glaubt, in solchen Meetings mit Fakten großartig überzeugen zu 
können, muss noch viel lernen.
Da kann man als Angestellter, BWLer oder Ing, noch soviel vorrechen und 
warnen, die Psychiologie fällt am Ende die meisten Entscheidungen. Nicht 
immer zu Gunsten des Projekts . . .

MfG
Falk

Autor: Onki Kaputt (Gast)
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> schon 'mal an einen MBA gedacht?

Ich habe gehört, der MBA habe an Reputation verloren, gerade in der 
Wirtschaftskrise. Was nutzt denn die beste BWLer/MBAler-Ausbildung, wenn 
doch nicht verhindert wird, amerikanische Schrottimmobilien zu 
finanzieren?

Autor: Ing. (Gast)
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Es braucht dazu garkeinen  MBA, einen Abschluss in Jubelpersertum 
reicht. Ausserdem musst du bereit sein deiner eigenen Mutter faule 
kredite zu verkaufen ;)

Autor: gast123 (Gast)
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Ich hab in meinem Studium mal BWL I&II im Wirtschaftsfachbereich als 
Gasthörer besucht. Ich dachte das macht sich halt gut auf dem Zeugnis.

Das war immer extrem erheiternd. Habe damals zusammen mit einem weiteren 
E-Techniker in der letzte Reihe gesessen und die ganzen Vorlesungen lang 
nur über die durchgestylten BWL-Mäuschen und -Lackaffen (teilweise im 
Anzug LOL) abgelacht.

Man glaubt nicht was die für doofe Fragen stellen konnten. Besonders die 
Übungen Waren super!! Ableitung ??? Noch nie gehört... usw. SUPER

In der Klausur von BWLI hatten dann auch noch mein Kollege und ich die 
besten Noten. Das hat auf der Professorenseite für einige Lacher 
gesorgt.

Also wenn du dich für BWL interessierst kauf dir ein Buch (z.B. den 
"Wöhe", ich glaube Betriebswirtschaftlehre ist der Titel) und lese dich 
da ein.
Außer "richtigen" Titeln wie MbA  (aber auch hier auf das Institut 
achten) interessiert sich eh kein Personaler/Chef für irgendwelche 
Wochenendkurse.

Autor: Onki Kaputt (Gast)
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> In der Klausur von BWLI hatten dann auch noch mein Kollege und ich die
> besten Noten. Das hat auf der Professorenseite für einige Lacher
> gesorgt.

Das glaube ich und ich kann nur meine Erfahrung als Student wiedergeben. 
Ich habe auch eine BWL-Vorlesung für Nicht-BWLer gehört. Der Dozent hat 
über den BWL-Studenten hergezogen... Er selbst hat irgendeine 
Ingenieurswissenschaft studiert. Die Meinung über BWL-Studenten ist 
nicht besonders gut.

Autor: Dennis (Gast)
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Ich kenne das auch nur zu gut, die Herren der oberen Etage rechnen einem 
vor wie teuer man als Entwickler doch ist usw. Diese Zahlenschieberei 
will auch gerne mal hinterfragen. Also gute Fachliteraturvorschläge 
nehme ich gerne an.

Autor: Klaus (Gast)
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Wenn's denn unbedingt sein muss, mit der Fachliteratur...

http://www.amazon.de/gp/product/images/352770437X/...

Autor: ...... (Gast)
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Folgende Gegebenheit:

GF mit Anhang (Assi, Controller & Co) sowie die Entwicklung.
Ging mal wieder um das liebe Geld. Der Controller (BWL, Jung und sooo 
toool) erzählt einen vom Pferd. Bald waren wir bei "Entwicklung kostet 
nur".

Nach einiger Zeit wird es dem Entwiclungschef mit dem Jungen zu dolle 
und meint:

Vorschlag: Wir schließen die Entwicklung komplett inkl. Fremdarbeiten. 
Das macht im Jahr XX und steigert damit YY ... hat geredet wie ein 
BWLer.

Jeder hat den "Wink" verstanden. Außer einer, der war total 
begeistert......
Angeblich war er bei der Einstellung bei den Besten!


Hinweis: Es geht um ein Unternehemen was mehr oder weniger von der 
Entwicklung lebt!

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  ...... (Gast)

>Angeblich war er bei der Einstellung bei den Besten!

Kann schon sein. Unter den Blinden ist der Einäugige der König.

Mfg
Falk

Autor: Josef Z. (jozi59)
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Nur das in diesem Fall der Blinde der König war. BWL eben.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Jetzt macht mal BWL nicht immer so schlecht.
Die haben Sachen drauf! Z.B. als Alleinstellungsmerkmal gegenüber
einen schnöden Ingenieur sage ich nur Powerpoint.
Und einige können Excel-Makros.

Autor: Gastino G. (gastino)
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yannik schrieb:
> schon 'mal an einen MBA gedacht?

Wenn man zu viel Geld hat und das gern loswerden möchte, sollte man über 
einen MBA nachdenken. Ansonsten würde ich die Finger davon lassen.

Autor: ..... (Gast)
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>Und einige können Excel-Makros.

ja, die haben schon was drauf!

Autor: GaSt-O-Mat (Gast)
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>Und einige können Excel-Makros.
... aufzeichnen ...

Autor: Gast1 (Gast)
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"Als Ingenieur ist eine BWL Weiterbildung eigentlich unnötig, denn über
den normalen Ausbildungsweg hat man schon die 4 Grundrechenarten
gelernt.
Einen Buchführungskurs kann man bei jeder VHS machen.
Mehr ist nicht."

Allerdings kann solch ein Buchführungskurs nicht mit einem BWL 
Studium/Ausbildung gleichgesetzt werden.
Vielleicht sollte sich der ein oder anderer erstmal informieren was man 
als BWLer denn so macht, bevor irgendwelche abwertenden Sprüche 
losgelassen werden.

An den Threadstarter:
Der TBW ist nicht schlecht und auch ein "anerkannter" Abschluss.
Eventuell wäre auch eine REFA Ausbildung oder einzelne Seminare etwas 
für dich.

Autor: E.S. (Gast)
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Ja ja...

Wenn die Ings über die BWLern reden ist das in etwa so, wie wenn die 
Blinden von den Farben sprechen... (und vice versa)

Autor: ..... (Gast)
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>Ja ja...
>
>Wenn die Ings über die BWLern reden ist das in etwa so, wie wenn die
>Blinden von den Farben sprechen... (und vice versa)

Was ist denn wirklich das Problem?
Wir (die Ings) meinen, daß die BWLer den ganzen Tag ihre Exel-Tabellen 
füllen und sich an bestimmten Zahlen aufg....en.
Es gibt (leider) viele wo es stimmt. Was am wohl den meisten Ings. 
"stinkt" ist die Arroganz die (junge) BWLer an den Tag legen. Allerdings 
ist dies ihr "Kapital".

Uns Ings. (wobei leider viele den Abschluss haben, aber meiner Meinung 
nach keine "echten" Ings. sind - ist aber ein extra Kapitel) kann man 
allerdings auch Geldverschwendung vorwerfen. Wir wollen alles ein wenig 
besser machen und werden nicht fertig. Der Kunde soll unser Produkt 
kaufen. Wir schauen einfach zu wenig, was der Kunde möchte!

Was dann wirklich nervt sind die Spezialisten, die Ihre Zahlen gaaaanz 
genau aufgeschlüsselt haben wollen. Damit die Exeltabelle noch toller 
wird.
Dann wird auf das Projekt mit "freien" Stunden gebucht. Oder (was ich 
jetzt festellen durfte) das Labor wird "aufgeräumt". In SAP gibt es 
leider kein Feld für "Ich habe nichts zu tun!"
Und wehe es fehlt ne Stunde! Dann ist der BWLer sofort zur Stelle.

Autor: Maikh (Gast)
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Hi,
bei uns in Hannover gibt es immer eine sogenannte "summerschool" und 
"winterschool" für Unternehmensgründer. Dort bekommt man allerhand 
interessante Informationen, wenn auch nicht so tiefgreifend.
(ca. 4 - 6 Wochen mit je 3 Abenden). Ich hab das mal als Selbstkasteiung 
für meine versemmelte BWL Wahlpflichtprüfung im E-Technik Studium 
gemacht. Viele interessante Leute getroffen, kompetente Dozenten, was 
gelernt, und die Kursgebühr war mit 50 Euro auch sehr moderat.

mfg Maik

Autor: BWLing (Gast)
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Ich habe gehofft hier eine objektive Meinung zum Thema BWL-Weiterbildung 
für Ings zu lesen, aber abgesehen von ein Paar Wenigen, liest man nur 
den LETZTEN OBERFLÄCHLICHEN DRECK hier, was soll das Leute?Nach dem 
Motto alle BWL sind sch.. und können nichts etc. Wir Ings sind die 
Besten!!!!???Hallo??Es gibt "unter uns" auch genügend Deppen, die nichts 
können (wollen).

Eine BWL Weiterbildung kann durchaus neue Perspektiven eröffnen, viele 
Ings müssen etwas tiefere BWL Kenntnisse haben, aufgrund ihrer 
Positionen
- Abteilungleiter, techn. Marketing und Vertrieb etc.

Ich überlege mir auch, ob ich eine BWL-Weiterbildung mache, ich habe da 
an Betreibswirt z.B. bei der IHK gedacht???Ein 2t Studium wird bei mir 
wohl aus finanziellen und zeitlichen Gründen nicht in Frage kommen. Ein 
Ingenieur, der tech. Erfahrung und zusätzlich nachgewiesene 
BWL-Kenntnisse mitbringt,kann ganz sicher nicht verkehrt sein!!!!

Deswegen möchte ich noch mal in die Runde Fragen ob jemand das, oder 
eine ähnliche Weiterbildung gerade macht/gemacht hat und OBJEKTIV sagen 
kann ob es Vorteile beim Aufstieg/Neu Bewerben etc. hat und überhaupt 
sinnvoll ist
Lernaufwand/Nutzen danach. Mir ist klar, dass es auch auf die einzelne 
Person ankommt (Kompetenzen/Erfahrungen)

Gruß

Autor: Eleks (Gast)
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Ich kann Dir den technischen Fachwirt ans Herz legen, dauert gut 1/2 
Jahr in der Teilzeit und in der Vollzeit 12 Wochen. Macht jeder Meister 
und das reicht um ein erfolgreiches Unternehmen zu führen. Wenn Du mehr 
willst gibts noch den Betrieswirt. Frag einfach mal bei deiner 
zuständigen IHK oder HWK .

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Ich habe eben mal danach gesucht, wie lange es in Deutschland die
Möglichkeit gibt, BWL zu studieren. Seit ungefähr 1905 ist das hier
möglich.

Frage: Was haben die Unternehmer und Kaufleute vorher gemacht? Da
waren sie nur auf ihren gesunden Menschenverstand angewiesen und
trotzdem haben sie ihre Unternehmen nicht an die Wand gefahren.
Manche davon z.B. Märklin (1859 gegründet) sind erst mit "Hilfe"
moderner BWL-Experten gegen die Wand gefahren worden.

Das mußte mal raus....:-(

Paul

Autor: Gastino G. (gastino)
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E.S. schrieb:
> Wenn die Ings über die BWLern reden ist das in etwa so, wie wenn die
> Blinden von den Farben sprechen... (und vice versa)

Das ist schon richtig, aber es gibt doch einen Unterschied zwischen den 
beiden Gruppen:

Aus einem Ingenieur kann man recht leicht einen BWLer machen, aus einem 
BWLer aber bei weitem nicht so einfach einen Ingenieur. ;)

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Paul Baumann schrieb:

> Frage: Was haben die Unternehmer und Kaufleute vorher gemacht? Da
> waren sie nur auf ihren gesunden Menschenverstand angewiesen

Und wurden von denen plattgemacht, die kaufmännisches Rechnen 
beherrschten ;-)

Nur weil man nicht BWL studieren konnte, heisst das nicht, dass diese 
Leute keine kaufmännische Ausbildung genossen haben.
Je länger ich im Geschäft bin, desto wichtiger empfinde ich eine solide 
kaufmännische Ausbildung. Ich hatte die als Dipl.-Inf. damals nicht und 
musste mir das erst alles mühsam beibringen.

Natürlich muss es kein BWL-Studium sein - eine Art besseren Meisterkurs, 
wie Eleks es vorschlug, würde vermutlich für den Anfang reichen.

Ein guter Unternehmer ist in erster Linie ein guter Kaufmann - erst dann 
kommen die speziellen Fähigkeiten.

> Manche davon z.B. Märklin (1859 gegründet) sind erst mit "Hilfe"
> moderner BWL-Experten gegen die Wand gefahren worden.

Ja, da läuft sicherlich viel heisse Luft rum :-)

> Das mußte mal raus....:-(

Ist ja auch ok :-)
Wichtig sind Kenntnisse in der Richtung aber auf jeden Fall.

Chris D.

Autor: Insider (Gast)
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hallo

im gewissen Sinne muß konstatiert werden, daß es bzgl des
"oberflächlichen Drecks" leider nicht allzu weit her ist.

Es gibt sicherlich ein paar wenige Firmen ( zB Miele ), die
wie man so schön sagt nachhaltig wirtschaften udn von denen
man deswegen auch nix hört oder liest.

Aber wenn man heute typische Wirtschaftszeitungen aufschlägt,
dann kann oft nur konstatieren , daß eine Ausbildung beim
Mafiaboß um die Ecke praxisrelevanter ist als diese
verbrieften BWL-Studiengänge.   Insofern arbeiten bei mir
keine BWLer, potentielle Aspiranten outen sich typischerweise
durch oberflächlichste, sozialdarwinistisch fehlallokierte
Ansichten.
Solche Beispiele wie die genannte Märklin oder Arcandor etc
sind ja nur die Spitze des Eisbergs . Schon der normale
Mittelstand leidet offenkundig darunter.

Wer mal die Chance hat auf gewisser Augenhöhe zu diskutieren,
wird schnell sehen, daß diese selbstgefällig überhebliche
Controllermanie deswegen in der Dauerkrise belassen wird, weil
diese Art networking dermassen verkrustet krampfhaft mit
Pseudoschnellerfolgen sich bestätigen will.

Die BWLer von heute sind Papiertiger - und nach fulminanter
Augentäuschung bleibt nix als ein Haufen Asche übrig

BWLer  ==  fumum vendidi

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