Guten Morgen,
ich sitze nun schon einige Zeit, ohne Ergebnis, daran ein IC für Eagle
zu erstellen.
Die Maße hauen überhaupt nicht hin.
Nun meine Frage:
Kann sich einer aus diesem Forum, mit Erfahrung, sich mir erbahmen und
diesen Treiber für mich umsetzen?
Die Zeichnung mit Bemaßung ist angehängt.
Es wäre sehr nett =)
LG
Phil
Da muss man halt die Anleitung durcharbeiten und 3min mit einem
Taschenrechner verbringen um auf einfache Art und Weise (4x
Grundrechnungsarten) die Mittelpunkte der Pads zu berechnen... Die
Padgröße ist ebenso zu bestimmen (übermaß nicht vergessen!)
Naja, ich saß schon knapp zwei Stunden daran, darin ist die eingewöhnen
in das Bearbeiten mit drin.
Das Ergebnis, trotz ständigem ausrechnen der Flächen und Größen,
untertrifft alle meine Erwartungen =(
Mir geht es auch nicht um Funktionen oder irgendwas, sondern rein die
Fläche fürs Layout.
Also irgendwie kann ich deine Probleme nicht nachvollziehen. Gehe ich
recht in der Annahme, dass es beim Entwurf des Package klemmt?
Mal ehrlich, da muss man doch kaum was rechnen. Egal wie groß oder klein
man die Pads machen möchte, der Mittelpunkt bleibt doch immer gleich.
Also erst mal alle Pads hinpacken, und am Ende deren Größe anpassen.
Wie dir schon aufgefallen sein sollte, ist der Abstand der Pins im
metrischen Raster, der Reihenabstand dagegen im "zölligen". Also einfach
das Raster passend (metrisch, 1mm) einstellen, 1. Reihe hinwerfen, auf
Zollraster umstellen (2,54mm), die Reihe kopieren und im entspechenden
Abstand (7,62mm) platzieren.
Wer für solche einfachen Dinge wirklich den Taschenrechner nimmt oder
empfiehlt, versucht vlt. am Ende noch brain.exe auf seinem PC zu
installieren. ;) SCNR
Phil schrieb:
> ich sitze nun schon einige Zeit, ohne Ergebnis, daran ein IC für Eagle> zu erstellen.>> Die Maße hauen überhaupt nicht hin.
Was ist denn genau das Problem? Zeig, was Du gezeichnet hast, und wo Du
nun nicht weiterkommst.
Michael
Michael L. schrieb:
> Wer für solche einfachen Dinge wirklich den Taschenrechner nimmt oder> empfiehlt, versucht vlt. am Ende noch brain.exe auf seinem PC zu> installieren. ;) SCNR
Ich empfehle im Zweifelsfall immer den Rechner!
Wenn man schnell über Kordinaten zeichnen will ist das oft schneller als
"Raster-Hick-Hack"
@ Bertram S. (bschall)
>Ich empfehle im Zweifelsfall immer den Rechner!
So ein Käse. Du hast eine CAD-System, das dir nicht nur automatisch
mm/Inch umrechnet sondern auch die direkte Eingabe von Koordinaten
ermöglichst. Was soll da ein Taschenrechner?
>Wenn man schnell über Kordinaten zeichnen will ist das oft schneller als>"Raster-Hick-Hack"
Komisch nur, dass so ziemlich alle Gehäuse rasterbasierend sind. Hmmmm.
MfG
Falk
Bertram S. schrieb:
> Ich empfehle im Zweifelsfall immer den Rechner!
Von Zweifeln sollte man in diesem Fall weit entfernt sein.
> Wenn man schnell über Kordinaten zeichnen will ist das oft schneller als> "Raster-Hick-Hack"
Du kannst dein Fahrrad auch schnell schieben, statt damit zu fahren. ;-)
Jeder wie er mag. Aber das "Fahrrad schieben" als die einzig wahre
Lösung zu präsentieren, solltest du dir dann verkneifen.
Moin,
ja es geht ums Package, ich hänge es mal an.
Vielleicht stehe ich ja auch total aufm dem schlauch.
Folgende Situation, ich habe es erst nach dem "Raster-Prinzip" gemacht
aber dennoch haute es nicht hin, dann rumgerechnet, aber entweder es war
die uhrzeit ( 5-7 Morgens der dreh ohne Schlaf ) oder ich bin doch
deppert, denn es passte immer noch nicht -.-
Siehe Anhang und steinigt mich.
Du hast die falschen Layer erwischt.
Benutze das SMD-Pad Symbol auf der linken Seite und platziere sie auf
dem Top-Layer. Hinterher einen Rahmen drum herumziehen.
Wichtig sind allein die Pads.
Ansonsten schau mal in die Eagle Hilfe/Tutorial, da steht alles drin.
Das mit dem Raster würde ich auch empfehlen, der Taschenrechner wird
nicht benötigt, in der linken oberen Ecke in Eagle kann man das Raster
entsprechend einstellen.
Wenn das Package fertig ist, drucke es aus und prüfe, ob der Chip passt.
Die SMD-Pads ruhig etwas größer/länger machen, das hilft beim Löten :-)
und hänge sowas als Bild an, hier gibt es Leute, die auf dem Rechner,
vor dem sie gerade sitzen, kein Eagle haben, oder sie haben schlicht
keinen Bock, eine evtl. virenverseuchte Datei runterzuladen, in Eagle zu
importieren und dann etwas zu finden, was man auf dem ersten Blick hier
auf einem Bild hätte sehen können.
Moin,
@Pete
Ok, danke ich werde es nochmal versuchen
@David:
Das SOP24 aus dem ref-package ist zu groß, das habe ich mir schon
angeschaut.
@Kevin:
Ich werde es mir merken, aber man kann sowas auch durchaus freundlicher
schreiben.
Hier, das minimale Gehaeuse, musste bei Bedarf ausschmuecken... Hat mich
etwa 5 Minuten gekostet.
Edit: Ich sehe gerade, dass ich ein weiteres Package in der Lib
vergessen habe, einfach rausloeschen.
Pete K. schrieb:
> Na, das sieht doch schon sehr gut aus.>> Damit man das Bauteil hinterher besser "greifen" kann, könnte man das> Positionierkreuz etwas mittiger setzen.
Das ist bei mir perfekt mittig...
Hallo Phil,
musst mal schauen ob dir die Padgrössen passen und ob du mit der lokalen
Erscheinung des Symbols zurecht kommst. Ich bin kein SMD-Freak. Zu den
Grössen findet man keine klaren Aussagen. Ist wahrscheinlich doch sehr
stark vom Lötverfahren abhängig.
..Und nicht schimpfen, war meine erste Bibliothek..
Bernd S. schrieb:
> ..Und nicht schimpfen, war meine erste Bibliothek..
Schaut richtig gut aus!
Drei Kleinigkeiten: GND- und VDD-pin gehören zu PWR, nicht IN. SDO ist
auch kein Eingang ^^
Das Device hätte sich über ein Prefix wie IC gefreut. Vergisst man gern,
macht den Schaltplan aber gleich viel schöner.
Ansonsten ist es oft übersichtlicher, die Pins nicht wie im Gehäuse,
sondern logisch gruppiert anzuordnen. Daten-Schnittstelle an eine Seite,
Ausgänge vllt gegenüber und die Versorgungspins entweder als extra
Symbol oder abgesetzt von den Daten-Pins auf deren Seite.