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Forum: Platinen Glanzzinn auf Eisen?


Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Ist jetzt ewas neben dem Thema.

Aber, wirkt das Glanzzinn auch auf Eisen?

Problem: Ich möchte die etwas angegammelten Schienen meiner
Spur Null Eisenbahn neu verzinnen.

Oder muss ich mir ein Galvanikbad basteln?

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

Beim grossen C gibt es ein HANDGALVANISIER-SET. Vielleicht geht es 
damit.

MfG Spess

Autor: Max M. (xxl)
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@Bernd Funk

Glanzzinn ist auch nicht so geeignet weil es, wie bei vielen
Metallen, sich eine Oxydschicht bildet. Deshalb benötigt man
auch ein Flussmittel zum Löten welches die Oxydschicht wieder
auflöst. Für solch eine Anwendung bietet sich eigentlich nur eine
Goldbeschichtung an. Ja dicker desto Widerstandsfähiger.
Das läßt sich nur per Galvanik bewerkstelligen. Es gibt zwar
auch chemisch Gold, aber das würde allerdings nach kurzer Zeit
wieder abgerieben.

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Max M. schrieb:
> @Bernd Funk
>
> Glanzzinn ist auch nicht so geeignet weil es, wie bei vielen
> Metallen, sich eine Oxydschicht bildet. Deshalb benötigt man
> auch ein Flussmittel zum Löten welches die Oxydschicht wieder
> auflöst. Für solch eine Anwendung bietet sich eigentlich nur eine
> Goldbeschichtung an. Ja dicker desto Widerstandsfähiger.
> Das läßt sich nur per Galvanik bewerkstelligen. Es gibt zwar
> auch chemisch Gold, aber das würde allerdings nach kurzer Zeit
> wieder abgerieben.

Hä?
Ich will meine Eisenbahnschienen nicht vergolden, sondern
nur die abgegriffene Zinnschicht ( Tinplatet ) erneuern.

Ich kann mir vorstellen, daß Glanzzinn nur auf Kupfer funktioniert,
wg. elektrochemischer Spannungsreihe.

Aber vieleicht geht's ja doch auf Eisen.
Eventuell kann ja mal jemand einen gut geputzen Nagel ein-
tauchen und berichten?

Autor: Reinhard Kern (Gast)
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Bernd Funk schrieb:
> Aber vieleicht geht's ja doch auf Eisen.
> Eventuell kann ja mal jemand einen gut geputzen Nagel ein-
> tauchen und berichten?

Warum sollte jemand sein Zinnbad für dich riskieren? Eisen löst sich 
ziemlich fix in Säuren auf, es besteht also durchaus die Gefahr, sich 
das Bad zu versauen. Schliesslich willst DU das wissen, dann trag auch 
das Risiko selbst.

Gruss Reinhard

Autor: Thomas B. (yahp) Benutzerseite
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>Warum sollte jemand sein Zinnbad für dich riskieren? Eisen löst sich
>ziemlich fix in Säuren auf, es besteht also durchaus die Gefahr, sich
>das Bad zu versauen. Schliesslich willst DU das wissen, dann trag auch
>das Risiko selbst.

Meine Güte, er will es wahrscheinlich mal getestet haben vor dem Kauf, 
weil er möglicherweise selber keines hat? Dein Beitrag jedenfalls ist 
dazu keine Hilfe.

Mal noch eine ganz originelle Idee: Vielleicht hilft es ja, wenig von 
der Lösung zum Test zu nehmen, dann relativiert sich "sein Zinnbad 
riskieren" gleich etwas...

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Thomas B. schrieb:
> Meine Güte, er will es wahrscheinlich mal getestet haben vor dem Kauf,
> weil er möglicherweise selber keines hat? Dein Beitrag jedenfalls ist
> dazu keine Hilfe.
>
> Mal noch eine ganz originelle Idee: Vielleicht hilft es ja, wenig von
> der Lösung zum Test zu nehmen, dann relativiert sich "sein Zinnbad
> riskieren" gleich etwas...

Genau so ist es.

Vieleicht könnte jemand mal einen Test machen.
( 1 qcm Lösung, ein Nagel 5 mm eintauchen, und berichten ob sich
was tut.

Wenn nicht, bleibt nur ein Galvanikbetrieb oder der Selbstbau.
G**gel gibt aber auch nicht viel her. ( Selbstbau )

Autor: Jens G. (jensig)
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>Problem: Ich möchte die etwas angegammelten Schienen meiner
>Spur Null Eisenbahn neu verzinnen.

Warum willst Du das? Modelleisenbahn soll doch möglichst echt aussehen - 
und dazu gehören rostige Schienen - auser die Lauffläche ;-)

Ansonsten wird sich zwar Zinn absetzen, die Frage ist aber, ob das 
relativ fest haftet (z.B. Eisen in Cu-Lösung getaucht verkupfert sich 
zwar, aber das kann man fast mit den Fingern abwischen)

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