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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Audio DAC


Autor: Steffen (Gast)
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Hallo!

Für den Bau eines MP3 Players suche ich einen Audio DAC mit folgenden
Merkmalen:

 - 20-24 Bit Auflösung
 - I2S Schnittstelle
 - falls möglich mit Verstärkung/Filterung
 - irgendwie für einen Privatmenschen verfügbar.

Ich habe bereits viel geschaut und gegoogelt. Reichelt hat garkeine
Audio DACs, Segor kann frühestens in 20 Wochen einen liefern. Spörle
liefert nur in einer VPE von 93 Stück ...

Ich will nur ungern ein Sample bestellen - lieber wäre mir ein Bauteil,
dass ich bei Bedarf auch noch ein paar Mal kaufen kann ...

Falls der DAC keine interne Verstärkung hat, gibt es Schaltungen, wie
man das Ausgangssignal auf LineOut Pegel oder Kopfhörerbuchse
verstärken kann?

Vielen Dank!
Grüße
Steffen

Autor: Tobi (Gast)
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Autor: Benedikt (Gast)
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>Reichelt hat garkeine Audio DACs
Falsch ! Was ist mit dem TDA1543 ? Hat zwar nur 16bit, aber bei mp3s
ist ein 24bit 40€ DAC etwas übertrieben...

>Falls der DAC keine interne Verstärkung hat, gibt es Schaltungen, wie
>man das Ausgangssignal auf LineOut Pegel oder Kopfhörerbuchse
>verstärken kann?

Ist ein mp3 Player nicht etwas zu schwierig für ein Einstiegsprojekt ?
Du scheinst ja nicht viel Grundlagenwissen zu haben...

Autor: till (Gast)
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die 20 - 24 bit sind a) völliger overkill, b) mit Sicherheit aufgrund
des umgebenden Schaltungsdesigns eh nicht zu erreichen c) machen
allerhöchstens Sinn bei audwändigen digitalen Lautstärkeregelungen die
ein paar Bit davon verschlucken.

Ich schätze mit TDA1543 bist du gut bedient für den Zweck.

Wegen der Schaltungen zur Verstärkung auf Line / Kopfhörerniveau: wenn
dir OP nix sagt, dann lass es besser bleiben. Sonst schau halt einfach
mal in die Datenblätter z.B. des TDA1543.

Von Privat verfügbar: ich habe schon eine Sammlung diverser Audio DACs,
aber ich denke zum Spielen ist Reichelt die bessere Quelle.

mein DAC : http://home.tu-clausthal.de/~tpa/CDP/index.html

Autor: Kai M. Tegtmeier (Gast)
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Sehe ich genauso wie Till: 24bit ist völlig übertrieben, gerade im
Zusammenhang mit MP3. Reichelt hat sehr wohl (wenn sie denn nicht
ausverkauft sind) Audio DACs: z.B. CS4331 von Crystal/Cirrus, ein
18-Bit Stereo DAC. Für "normale" HiFi-Anwendungen völlig ausreichend.
Ein voll ausgenutzter 24Bit-Wandler würde theoretisch einen
Rauschabstand von rund 140 dB erzeugen. Den in der umgebenden Schaltung
einzuhalten dürfte extrem schwierig werden.

Falls Du Dich doch dazu entschließt, Samples zu nehmen, ist TI
sicherlich eine gute Quelle, ebenso wie Analog Devices. Man kann bei TI
auch mehrere Samples bestellen (bis zu 3 Stück pro Typ). Die Wandler von
denen sind nicht die schlechtesten.

Die besten Erfahrungen habe ich mit AKM-Wandlern von Asahi Kasei
gemacht. Allerdings bekommt man die in Deutschland nicht (oder nur sehr
schwierig). Habe sie damals für teures Geld in den USA bestellt.

Hoffe, das hilft Dir erstmal weiter.
Gruß
KMT

Autor: Steffen (Gast)
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Hallo alle zusammen. Danke für eure Antworten!

@Tobi: die Suchfunktion kenne ich natürlich. Ich habe auch die Beiträge
bereits gefunden und durchgelesen.

@Benedikt: Der TDA1543 ist bei Reichelt leider nicht unter Audio DAC
aufgeführt. Daher habe ich ihn leider nicht gefunden.
Ich hatte heute morgen etwas wenig Zeit, deshalb habe ich mich so kurz
und evtl. missverständlich ausgedrückt. Selbstverständlich kenne ich
mich mit OP Amps aus - allerdings habe ich noch nichts mit
Audioanwendungen gemacht. Ich kenne die Spezifikationen von Linebuchsen
nicht (Spitzenspannung etc.) und bin davon ausgegangen, dass es dafür
fertige Schaltungen gibt. Die Infos werde ich mir dann eben selbst
zusammensuchen. Kein Problem.
Einsteiger bin ich schon lange keiner mehr - aber das kam aus dem
Beitrag evtl nicht heraus.

@till: wie gesagt - mein erstes Projekt mit Audio. Daher habe ich hier
keinen Überblick und kann nicht richtig einschätzen, welche Auflösung
ich benötige. Die Schaltung wird 2- evtl. 4 Layer hergestellt.
Betreffend der OPs - siehe oben.

@Kai: Der CS ist ein guter Tipp - den habe ich nicht gefunden - ehrlich
gesagt weiß ich selber nicht warum ... :-) unter audio dac kommt der ja
... Habe ich wohl ein wenig schlampig gesucht.

Ich denke, einen der beiden Chips werde ich dann nehmen. Betreffend der
Verstärkung und Filterung schau ich nochmal bei Google. Falls jemand
dazu noch gute Seiten hat - immer raus damit :)

Grüße
Steffen

Autor: till (Gast)
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Reichelt hat sogar noch mehr: z.B. TDA1541A hab ich von dnenen schon
verbaut.

Ich empfehle allerdings TDA1543 weil am einfachsten zu implemetieren,
sehr robust (kann auch 9V ab) und Strom - Spannungswandlung ist auch
mit Widerstand statt aufwändiger OP Stufe möglich. Ein diskrete Lösung
für I->V findest du in einem der Schaltpläne auf meiner obern
verlinkten Seite.

Filter brauchst du je nach dem garnicht unbedingt, google mal nach non
oversampling oder Kusonoki.

Zur Wahl des DAC ist allerdings zu beachten das I2S nicht gleich I2S
ist - über den phyikalisch definierten I2S Bus können je nahc IC
unterschiedlich formatierte Daten laufen. Auch ob das Gerät portabel
oder stationär ist hat auswirkungen uswusw.

Eine unerschöpfliche Quelle ist für solche Dinge diyaudio.com, am
besten über die Suchfinktion zu erschließen. Dort finden sich Massen
von Schaltungen mit unterschiedlichsten DACs und I->V Stufen,
Verstärkerstufen aller Art ...

Autor: Steffen (Gast)
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Hey prima - werd ich mir ansehen.

Danke!

Autor: BigL (Gast)
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Hallo zusammen
Bin gerade nicht der schnellste aber ist vielleicht noch nicht zu
spät.
Ich bin gerade auch bei ner Audio DAC dran. Hatte aber schon mehrere
Versuche:
1. Einfach auf ein PWM Signal das Audiosignal aufmodulieren. Geht aber
in die Hose da eigentlich kein Controller PWM Signale mit ner Auflösung
von 16-Bit und der Frequenz von über 50kHz schafft. Habs probiert mit
ner sehr aufwendigen Filterstufe und dann in die Ecke geschmissen. Das
Ohr ist einfach zu empfindlich.
2. Habe Bausteine von Texas Instuments gefunden. Setze jetzt nen
PCM1737 mit einem DSP ein. Der PCM1737 hat ne I2S Schnittstelle für
Audiosignale und eine SPI zum parametrieren (Oversampling, Lautstärke,
Format usw.)

Das schöne ist, den gibts bei Farnell für 7,15€. Der macht glaube
ich 192kHz DAC mit 4x oder 8x oversampling und 24Bit. Ist ein Delta
Sigma wandler. War mir auch noch nicht klar, dass man damit aud DA
wandeln kann.

Ich habe da mal fluchs Samples bei TI bestellt. War gar kein Problem,
hat 2 Tage gedauert da hatte ich 3 von denen auf dem Tisch.
Würde dann gleich ein PLL1700 (für den Takt für den Baustein) und einen
OPA2134 (für ne aktive Filterstufe Butterworth Filter am Ausgang)
mitbestellen (die gibts nicht bei Farnell).

Sag bescheid wenn du mit dem Thema weiterkommst. Ich bin auch noch
nicht fertig. Alternativen interessieren mich natürlich auch brennend!

Gruß BigL

Autor: Richard (Gast)
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