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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Oszilloskop Rigol vs. Welec


Autor: Mike (Gast)
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Hallo,

ich plane, mein gutes altes Hameg HM205-3 durch ein moderneres Gerät zu 
ersetzen. Mein Budget beläuft sich auf <500€. In dieser Preislage gibt 
es natürlich keine Markenware, aber mir sind 2 sehr günstige Angebote 
über den Weg gelaufen (jeweils inkl. Spesen):

1. Rigol DS1052 ab ca. 270€
2. Welec W2012A für ca. 370€

Rigol vom E**y - Händler aus China, Welec direkt vom Hersteller (wohl 
Italien).

Da aus China wohl noch Märchensteuer (und evtl Zoll ?) hinzukommt, kommt 
effektiv wohl in etwa der gleiche Preis raus. Welches ist Eurer Meinung 
nach die bessere Wahl (oder zumindest weniger schlechte):

Rigol: +1MSamples Speichertiefe (mehr als genug)
       -50MHz Analogbandbreite
       -Made in China (wie siehts mit Service, Garantie etc. aus)

Welec: +100MHz Bandbreite
       +Made in Europe (Italy?)
       -16kSamples Speicher (etwas dürftig)

Meine Tendenz geht eher zum Welec, vor allem wegen der Bandbreite. Ich 
werde es hauptsächlich für Digitaltechnik nutzen und möchte auch mal 
einen Spike auf einer Datenleitung sehen können. Leider gibt es das 
W2022A mit 200 MHz nicht mehr.
Nun habe ich aber viel Neegatives über die Firma Welec gelesen, 
insbesondere unausgegorene Software. Wie ist die Qualität heute? Das 
W2012 gibt es ja schon seit einigen Jahren, ist die SW inzwischen 
bugfrei?
Wie sieht es mit Service/Garantie etc. bei Welec aus?

Gruss
Mike

Autor: Stephan Henning (stephan-)
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Hallo Mike,

für was darf der Hameg weg gehen ??
Habe Interesse per PN oder euv-5820 äääht gmx.de

Danke

Autor: Mike (Gast)
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@Stephan

Ich habe erst einmal nicht vor, mich von meinem Hameg zu trennen. Für 
alles Analoge ist er immer noch der Beste.

Autor: Stephan Henning (stephan-)
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Schade,

zum Thema,

Wellec ist ne Baustelle. Suche mal hier danach und Dir werden die Augen 
aufgehen. Wobei ich sagen muss das aus der Baustelle wohl auch mal was 
richtiges werden wird. Ist halt nur nicht zum gleich und richtig 
benutzen.
Die Jungs hier geben sich alle Mühe. Aber ein Reverse Engeneering dauert 
eben. Es wäre unfair zu sagen nimm das Rigol. Aber wenn du damit sofort 
arbeiten mußt, ist es so. Wenn Du Lust am Bastel, Lernen und 
Programmieren hast dann nimm das Wellec.

das ging jetzt fix, oder ?

Autor: Stephan Henning (stephan-)
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ps.: Dir ist aber schon klar das Dein Hameg ein Speicher Oszi ist ??

Autor: Andreas K. (derandi)
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Stephan Henning schrieb:
> ps.: Dir ist aber schon klar das Dein Hameg ein Speicher Oszi ist ??

Aber auch nur eins mit 2048 Punkten Speicher pro Kanal.

Autor: Mike (Gast)
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@Stephan:

Na klar weiss ich, dass das Hameg auch speichern kann, es schafft aber 
eben nur 20MSamples/s. Für den Audiobereich mehr als ausreichend, aber 
eben zu wenig, um z.B. Schaltflanken bei Digitalschaltungen zu 
analysieren.

Bei Welec habe ich wengiger an die Open-Source Community als an den 
Hersteller selbst gedacht. Hat der in den letzen Jahren denn gar nichts 
weiterentwickelt? Falls nein, wäre das natürlich ein sehr schlechtes 
Zeichen.

Autor: Jens (Gast)
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Ich glaube, für den gewünschten Einsatzzweck wäre ein Logikanalyzer die 
bessere Wahl.

Ansonsten könnte ich noch Uni-T oder GW-Instek ins Spiel bringen. Sind 
allerdings etwas teurer als die von dir favorisierten.

Autor: Oli (Gast)
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Nimm das Rigol,
ich hab auch eins (1062) - sauber entwickelt, da klappt alles auf Anhieb 
und du hast einen guten Wiederverkaufswert. Nicht umsonst gibt es von 
Agilent 2 Oszis (die günstigeren), die sie von Rigol nehmen und 
umlabeln. Das würde auch Agilent nie machen, wenn nicht die Leistung OK 
wäre. Natürlich gibt es besseres - aber das kostet dann auch direkt 4x 
so viel.

Das Welec ... da sag ich nix zu - hier im Forum steht genug.
Ach ja: und bloß die Finger weg von den billigen 300€ Oszis! Das Rigol 
hast du 10 Jahre, mit dem billigen Oszi suchst du in 1 Jahr schon wieder 
was neues.
Oli

Autor: Master Snowman (snowman)
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ich habe ein Rigol DS1102CD (2x100MHz + LA) und bin mehr als zu frieden: 
verarbeitung, menüführung, etc. (nur der eine tastkopf hat gelegentlich 
einen wackelkontakt - vielleicht sollte ich mir für 20EUR einen neuen 
von China kommen lassen?). anyway, nimm ein Rigol - ich kann einfach 
bezügl. technischen daten nicht beurteilen was heutzutage für wieviel 
EUR geboten wird..

Autor: A. K. (prx)
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Master Snowman schrieb:

> vielleicht sollte ich mir für 20EUR einen neuen
> von China kommen lassen?).

Besorg dir lieber einen Testec, die sind auch nicht teuer, aber besser. 
Die Rigol-Tastköpfe sind für das 100MHz Modell etwas zu billig geraten.

Autor: Willivonbienemaya .. (willivonbienemaya)
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Oli schrieb:
> Nicht umsonst gibt es von
> Agilent 2 Oszis (die günstigeren), die sie von Rigol nehmen und
> umlabeln. Das würde auch Agilent nie machen, wenn nicht die Leistung OK
> wäre.

Rigol baut nicht mehr für Agilent.


Mike schrieb:
> Für den Audiobereich mehr als ausreichend, aber
> eben zu wenig, um z.B. Schaltflanken bei Digitalschaltungen zu
> analysieren.

Wenn du Schaltflanken analysieren willst, brauchst du ordentlich 
Bandbreite, sonst nützt dir das schnellste Sampling nichts.
Und Bandbreite ist halt teuer.

Ich würde an deiner Stelle nach was gebrauchtem schauen.

Autor: chris (Gast)
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Die Rigol-Oszilloscope sind ok. Ich arbeite mit einem ds1052.
Kennt jemand das Reichelt Oszi "UT 2042 C" für 349€?

Autor: P. W. (Gast)
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Darf ich mich kurz einmischen?
Ich bin im Moment auch stark am überlegen ob ich ein Oszi anschaffen 
soll, oder nicht; in der engeren Auswahl stehen bei mir:
- Unitrend 2062CE (also schon die 2. Generation), 469 EUR
- Rigol DS1052E, 495 EUR
Möchte jetzt keine Werbung für irgendwelche Shops machen, aber hier zwei 
Links:
http://www.pinsonne-elektronik.de/pi1/pd7.html
http://www.pinsonne-elektronik.de/pi1/pd31.html

Anwendung wird sich hauptsächlich im µC-Bereich abspielen (Digitalpegel 
aufzeichnen (da wäre zwar ein LA besser geeignet, aber...), 
Busverbindungen anschauen, und hin und wieder ein Schaltregler mit 
<100kHz Schaltfrequenz).

Meine Fragen nun: für welches Gerät würdet ihr euch entscheiden? ;-)
Ist ein Speicheroszi überhaupt brauchbar zum Mitschneiden von 
Kommunikationsleitungen, oder wäre es in dem Fall angebrachter ein 
"kleines" Oszi für die zB Schaltregler zu kaufen (muss ja dann kein DSO 
sein) und dazu einen LA, der dann gleich genug Eingänge hat um auch mal 
eine zB Displayansteuerung zu protokollieren?

Danke für eure Antworten
und schönen Sonntag,
Gast

PS: Aus Hongkong sind die Oszis für <300 EUR erhältlich. Ich denke aber 
das lohnt sich nicht, oder? (Zoll, Gewährleistungsabwicklung, ...) Wird 
dann nachher aufs selbe hinauskommen hätte ich vermutet.

Autor: roffez (Gast)
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Hab ein Rigol DS1102E und bin sehr zufrieden. Alles tiptop und 
durchdacht, wirklich spitze.

Autor: Chris H. (wuselwutz)
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Ich bin mit meinem Rigol DS1052E auch sehr zufrieden. Für die üblichen 
Anwendungen im Mikrocontroller-Bereich und Audio ist es IMHO völlig 
ausreichend. Ein gutes Einsteigergerät.

Autor: G4st (Gast)
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Hab hier das DSO 3102A von Agilent (umgelabeltes Rigol) und bin damit 
weitestgehend zufrieden. Nur manche Drehgeber sind ein wenig zickig. Des 
weiteren reagiert das Oszi manchmal äußerst träge und hat einen enormen 
Lüfter.
BTW: Tek hat mal festgestellt, dass die Sampleratenanzeige lügt, find 
grad das Video nicht.

Autor: Peter (Gast)
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nur mal als Hinweis, das Welec W2022A gibts bei ebay als "DSO 200mhz 
1GSA/s" für knapp über 200€, auch direkt vom Hersteller (Italy).
Ich habe mich dafür entschieden, ob es ne gute Wahl war wird sich 
zeigen...

Autor: Mike (Gast)
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> nur mal als Hinweis, das Welec W2022A gibts bei ebay als "DSO 200mhz
> 1GSA/s" für knapp über 200€, auch direkt vom Hersteller (Italy).
> Ich habe mich dafür entschieden, ob es ne gute Wahl war wird sich
> zeigen...

Für diesen Preis kann ich das W2022A nicht im Internet-Flohmarkt finden. 
Es gibt 2 Angebote über 344€, wohl direkt von Welec aus Konstanz. 
Hergestellt laut Beschreibung in England, nicht Italy. Immerhin 3 Jahre 
Garantie und 200MHz Bandbreite sind schon ganz gut, etwas Vergleichbares 
kostet auch bei Rigol über 1000€.

Meine Frage in diesem Forum bezog sich hauptsächlich darauf, wie 
brauchbar das Gerät "out of the box" ist, d.h. ohne zusätzlichen 
Software-Update.
Hat es nur kleine Schönheitsfehler, oder gibt es schwerere Bugs, die 
einen normalen Gebrauch verhindern?

Gruss
Mike

Autor: Michael (Gast)
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was würdest du denn für das W2022A ausgeben wollen?
Habe hier noch eins rumstehen, was ich kaum nutze.
Ist auch schon die OpenSource FW drauf - damit man's auch benutzen kann 
;)

Viele Grüße,
Michael

Autor: Peter (Gast)
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ja, der hat jetzt wohl scheinbar (wieder) auf SK umgestellt, die waren 
ständig im Wochentakt mit ca. 10 Geräten als Auktion drin und gingen für 
ca. 220€ (Schnitt) raus. Wie gesagt, ich bin selbst noch skeptisch ob 
das Teil das Geld wert ist, muss ich erst mal genauer testen.
http://completed.shop.ebay.de/i.html?LH_Complete=1...

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