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Forum: Offtopic Datenblätter auf Ebook-Reader


Autor: Matthias Herrmann (matthias_h)
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Hallo mal wieder,

ich finde diese Ebook-reader schon sehr interessant, nur leider konnte 
ich sie bisher nur mit den vorgeladenen Leseproben testen. Kann mir 
jemand sagen, wie zum Beispiel ein Datenblatt im normalen A4 Format auf 
so einem Display aussieht? Lässt sich damit noch arbeiten?

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Zumindest lässt sich nicht mal eben mit dem Kuli eine Notitz 
reinkritzeln...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Halte ich für keine reizvolle Lösung, obwohl ich einen eBook-Reader 
verwende (den derzeit günstigsten, PRS505 von Sony).

Das Display ist halt nur postkartengroß (i.d.R. 6" Diagonale), die 
Auflösung beträgt 800x600 Pixel (mit Antialiasing dank Graustufen).
Ein typisches Datenblatt ist arges Augenpulver - und das empfinde ich 
so, der problemlos ein 15.4"-Notebook mit WUXGA-Display verwendet.


Suchen im Text geht nicht, Blättern ist relativ langsam, und das 
vergrößerte Anzeigen von Ausschnitten ist bei PDF-Material mit Tabellen 
etc. eher gar nicht sinnvoll möglich.

Die Umwandlung von PDF in eBook-Formate ist bei Datenblättern auch 
kontraproduktiv, da die komplexe Formatierung und eingebundene Graphiken 
flöten gehen.

So ein eBook-Reader ist nur für textlastige linear zu lesende Dokumente 
geeignet. Da ist so ein Ding klasse.

Natürlich dem echten Buch nicht überlegen, aber die blöden 
Fluchgesellschaften schränken die Menge des mitnehmbaren Gepäcks so sehr 
ein, daß da so ein Ding lohnt.

(Nein, das Vertriebskonzept mit DRM-verseuchten eBooks ist indiskutabel; 
meine eBooks kommen aus anderen Quellen. Project Gutenberg liefert auch 
lesbares.)

Autor: Matthias Herrmann (matthias_h)
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also doch lieber noch auf die übernächste Generation warten und den 
wichtigen Teil des Datenblatts ausdrucken. Aber danke für die 
ausführlichen Infos.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Ich drucke Datenblätter mit einem 1200dpi-Laserdrucker im A5-Format 
(zwei Seiten auf eine A4-Seite), das ist gut lesbar. Ein eBook-Reader 
sollte daher ein Display im A5-Format haben, das wären so etwa 12" 
Diagonale.

Wann (und ob überhaupt) es sowas wohl geben mag?

Autor: Warren Spector (jcdenton)
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würde ich am ehesten noch ein netbook nutzen, was ein schwenkbares 
display hat, alla tablet pc. der is dann für mehr gut als nur pdfs 
anzeigen, und die gibts zumindest mit 10" display. und teuer sind die 
auch nicht wirklich, wenn man sich im vergleich die preise für ebook 
reader anschaut.

http://www.golem.de/0908/68889.html

9" 1024x600 pixel Display mit Touchscreen, leider spiegelnd
239 x 162 x 16 mm groß
950 Gramm schwer
450€ teuer

allerdings nen sehr sparsamer 1,3ghz atom, also kein leistungswunder.

etwas leistungsstärker und mit mehr speicher und höherauflösendem 
1280x768 pixel display wär z.b. der gigabyte

http://bloggonaut.net/gigabyte-m912v-das-tablet-netbook

fände sowas deutlich attraktiver als nen reinen ebook reader.

ich selbst habe etliche gigabyte ebooks auf meinem asus eee 1000h, 
darunter auch etliche sehr umfangreiche maschinenbau-bücher die ich 
öfters mal aufrufe.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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So etwas ist für eBooks noch ungeeigneter - das Display ist im 
Querformat, aber jedes verfügbare Datenblatt ist im Hochformat. Und 
die Displayauflösung ist nicht ansatzweise ausreichend, um zwei Seiten 
nebeneinander darzustellen.

Also heißt es: vertikal scrollen. Immer und immer wieder.

Autor: Matthias Herrmann (matthias_h)
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hab grad in der Bucht die Stylistic Tablets von Fujitsu entdeckt. Ein 
Pentium M würde ja vollkommen ausreichen. Aber wer weiß schon, in 
welchem Zustand die Geräte sind.

Autor: Warren Spector (jcdenton)
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die asus geräte haben alle schon ne eingerichtete tastenkombi um den 
windows desktop in 90 grad schritten zu drehen. STRG+ALT+pfeiltasten, 
und schon dreht sich das pdf. ich denke das das bei anderen herstellern 
auch möglich ist, da die eh alle den selben chipsatz und grafiktreiber 
verwenden.

wie das display welchen inhalt darstellt, ist ihm ja sowieso egal. 
sogesehen gibt es kein "hochformat" oder "querformat".

und in tablet-form lässt dich das teil halt auch einfach um 90 grad 
drehen... das is ja der vorteil.

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Meine 15 Minuten Erfahrung mit einem E-Book-Reader und Datenblatt-PDFs: 
Taugt nichts.

Man zoomt und scrollt sich doof. PDFs kommen mit einem festen Layout, 
was PDFs ja groß gemacht hat. Auf so einem Reader ist das jedoch Gift, 
ganz besonders bei mehrspaltigem Layout.

Besser wäre ein Format mit dynamischem, einspaltigen Textlayout, dass 
sich automatisch an die Fontgröße und Bildschirmgröße anpasst. 
Schaltungen, Zeichnungen und Diagramme müssten  speziell für so einen 
Reader aufbereitet sein. Die typischen mehrspaltigen Datenblatt-Seiten 
mit Diagrammen sind sonst ein Horror.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> die asus geräte haben alle schon ne eingerichtete tastenkombi um den
> windows desktop in 90 grad schritten zu drehen. STRG+ALT+pfeiltasten,
> und schon dreht sich das pdf. ich denke das das bei anderen herstellern
> auch möglich ist, da die eh alle den selben chipsatz und grafiktreiber
> verwenden.

Das ist nicht das Problem, auch wenn es in der Praxis völlig unbrauchbar 
ist -- dreh doch mal ein Notebook in den Portraitmodus.

> wie das display welchen inhalt darstellt, ist ihm ja sowieso egal.
> sogesehen gibt es kein "hochformat" oder "querformat".

O doch. Notebook-Displays sind TN-Displays mit sehr starker 
Betrachtungswinkelabhängigkeit in der Vertikalen. So etwas ist hochkant 
betrieben ziemlich unerträglich.

Dasselbe trifft für die meisten billigen Desktop-TFT-Displays zu, die 
taugen nicht für den Hochkant-Betrieb.

Autor: Warren Spector (jcdenton)
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kann ich nicht bestätigen. natürlich ist eine gewisse winkelabhängigkeit 
da, aber bei einer benutzung wie bei einem buch üblich stellt dies kein 
problem dar.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Das sieht der Einäugige anders als der Zweiäugige.

Autor: Warren Spector (jcdenton)
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das tut mir leid, ich wusste nicht das du körperlich eingeschränkt bist.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Das hast Du falsch verstanden. Wenn die sehr schlechte 
Blickwinkelstabilität eines hochkant betriebenen TN-Displays nicht 
stört, müssen entweder beide Augen sehr nah beeinander liegen oder nur 
eines vorhanden sein. Sonst hat man den Effekt, daß das Monitorbild vom 
einen Auge mit anderen Farben und Helligkeiten wahrgenommen wird als mit 
dem anderen.

Das stört die meisten Leute.

Autor: Warren Spector (jcdenton)
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jeez

der effekt ist, bei dem speziellen, von mir getesteten display (weil mir 
zur verfügung stehend), und den testbedingungen (schwarz weisses 
datenblatt) für mich subjektiv unkritisch. und ich entspreche 
augentechnisch wohl dem durchschnittsmenschen, keine farbenbildheit, 
rotgrünschwäche, oder grauer star im endstadium.

es mag sein das es display gibt, bei denen das unter gegebenenen 
umständen anders ist, ist mir noch nicht unter gekommen, da ich ausser 
beim netbook keine TN panels nutze, sondern früher S-IPS und später 
MVA/PVA bevorzugt habe. ein TN panel würde ich mir nicht kaufen, wenn 
ich es mir aussuchen kann. ist bei einem low-budget gerät wie einem 
netbook und den dafür vorgesehenen anwendungsbereichen (und auch die von 
mir angesprochene zweckentfremdung als ebookreader) aber meiner meinung 
nach auch völlig ausreichend, bzw zweckmäßig. im allgemeinen bin ich von 
den displays qualitativ eher überrascht.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Und Du stellst Dein Netbook tatsächlich hochkant hin, so daß die 
Tastatur senkrecht steht? Das ist ein interessantes Bedienkonzept.

Autor: Warren Spector (jcdenton)
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ja, wenn man so leuten damit auf die nase haut, kann man das netbook 
stabil an display und unterem gehäuse halten, und so mit dem besonders 
stabilen displayschanier (stahleinlagen !) zuschlagen. das ist 
zeitsparender als es erst zuzuklappen, und im moment des zuschlagens 
erkennt mein geübtes auge natürlich sofort die hervoragende eignung des 
gerätes als ebook-reader ...

nein ernsthaft, ich habe tatsächlich schon im zug mit dem teil ebooks 
gelesen, und es dabei hochkant gestellt, nachdem ich den praktischen 
shortcut zum displayinhalt-rotieren entdeckt hatte. ausserdem habe ich 
das nochmal mit einem datenblatt getestet, als ich den thread hier 
entdeckt habe.

ich bin aber relativ schnell wieder zum vertikal-scrollen übergegangen, 
da das für linear zu lesende texte deutlich praktischer ist, da man ja 
stetig in eine richtung scrollt, ohne jetzt in deinem datenblatt hin und 
her zu suchen, oder rumzuzoomen damit das zu hohe diagramm sinnig auf 
dem monitor erscheint.

es ist etwas mühselig, offensichtliche sachverhalte lang und breit 
detalliert darzustellen, bevor sie verstanden werden.

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