Mario schrieb:
> ist mir klar. Aber wie ist die Tabelle zu verstehen? Z' ist das der
> Folgezustand?
Ja
> Das Ganze muss ja Prinzipiell so funktionieren:
>
> ich Adressiere den Speicher mit dem Aktuellen zustand und dem
> EIngangssignal hier p.
genau
> Und heraus bekomme ich den Nachfolgezustand und
> die Steuerbits (DL,DS,ES). Die Adresse dürfte ja A_i seien. Aber wie
> kommt man auf die Zustandskodierung?
Indem man sich das Diagram rechts daneben ansieht.
Z0 ist der Startzustand. Mit der Adresse 000 (alles jetzt binär)
Die Adresse bildet sich aus den 3 Adressbits und davor (quasi A3) kommt
noch p.
Laut Diagramm gibt es einen Übergang von Z0 nach Z1, wenn p gesetzt ist
und nach Z2, wenn p nicht gesetzt ist.
Wenn du also für den Knoten 000 ohne gesetztes p Bit in die Tabelle
gehst, dann soll da Z2 (=010) als nächste Adresse rauskommen. Ohen
gesetztes p-Bit heisst, die p-korrigierte Adresse für 000, unter der du
nachsiehst, lautet letzten Endes 0000. Also gibt es eine Zeile in der
Tabelle
0000 010
Ist hingegen beim Aufsuchen des Nachfolgezustandes von Z0 das p-Bit
gesetzt, dann lautet die p-korrigierte Adresse 1000. Der
Nachfolgezustand soll sein Z1, oder 001.
Also gibt es auch eine Tabellenzeile
1000 001
Und so geht man weiter durch das Diagramm durch und trägt seine
Erkentnisse in die Tabelle ein. In welchem Knoten bin ich, wie ist seine
Adresse (binär), davor dann noch das p-Bit (einmal gesetzt und einmal
nicht gesetzt) und mit dieser p-korriegerten Adresse hat man dann die
Zeilennummer, bei der man die Adresse des nächsten Knotens einträgt.
Von Z1 geht es nach Z3, egal ob p gesetzt ist oder nicht
Z1 hat als Adresse 001 und der Nachfolgeknoten hat 011
p korrigiert gibt es 2 Tabellenzeilen (einmal mit p gleich 0, einmal mit
p gleich 1): 0001 und 1001
In die Tabelle kommen also 2 weitere Zeilen rein:
0001 011
1001 011
und so füllt sich die Tabelle immer mehr:
0000 (=0) 010
0001 (=1) 011
...
1000 (=8) 001
1001 (=9) 011
Was in diesem Vorlesungsskpript etwas schlecht ist, ist das Mischmasch
in der Tabelle aus dezimaler und binärer Schreibweise. Aber im Grunde
ist das (wie das meiste in der Informatik) extrem simpel, wenn man es
erst mal durchschaut hat.