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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Winkel-/Längensensor


Autor: Daniel M. (usul27)
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Hallo zusammmen,

für eine spezielle Anwendung möchte ich minimale Exzentritäten messen. 
Hierfür benötige ich einen Sensor, mit dem ich Längen mit einer 
Genauigkeit von 0.01mm (Messbereich max. 0.2mm) oder Winkel mit einer 
Genauigkeit von 0.05 Grad (Messbereich max. 0.3 Grad) messen kann. Die 
absolute Genauigkeit ist belanglos, nur Änderungen müssen mit den o.g. 
Genauigkeiten erfassbar sein.
Hat jemand eine Idee, was ich hierfür einsetzen könnte?

Danke
Daniel

Autor: zwieblum (Gast)
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lichtbrechung, wenn's die konstruktion erlaubt.

Autor: Shorty (Gast)
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Hi Daniel,

um dir einen Rat zu geben müsste man glaub ich etwas genauer bescheid 
wissen, wie genau dein Gerät ausschauen soll und was es tun soll.

Warum willst du Exzentritäten messen, und von was? Bewegt sich ein Teil 
des Gerätes, welches du bauen möchtest, oder etwas anderes was du mit 
dem Gerät messen möchtest?

Wenn sich etwas bewegt, du z.B. ein Zahnrad anbringen kannst, wäre ein 
einfacher Drehwinkelsensor nicht verkehrt. Eine hohe übersetzung auf 
deinen Drehregler beschert dir hohe genauigkeit.

Hat dein Sensor z.B. 360 Imp./Umdr. würde er ja nur auf 1° genau messen. 
Du machst die Übersetzung einfach so hoch, dass er eine Umdrehung auf 
deinen 0.2 mm macht. Dann hast du eine Genauigkeit von 0.2 mm / 360 also 
0,0005 mm.

So viel zur Theorie.

Gruß
Shorty

Autor: ich (Gast)
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Ich glaube er will eine Unwucht messen, und nicht die Absolute lage.
Wenn Geld keine Rolle spielt würde ich einen Auslenkbaren Tastkopf 
verwenden, die Dinger die normalerweise auf Fräsmaschinen zum Ausmessen 
und Antasten des Werkstücks verwendet werden

Autor: Bertram S. (bschall)
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Schau mal bei Heidenhain: Messtaster

http://www.heidenhain.de/

Autor: Daniel M. (usul27)
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Hmm, hatte schonmal geantwortet, aber irgendwie ist der Post 
verschwunden :(

Also: Es geht um die Messung von schlecht gut zetrierten Schallplatten. 
Die Lösung darf nicht allzu viel kosten, maximale ein zweistelliger 
Eurobetrag. Geld spielt also eine wichtige Rolle, ggf. bin ich bereit 
aufs letzte bisschen Präzision zu verzichten.

Die Sache mit dem Licht klingt interessant, ich habe aber keine Idee, 
wie das genau funktionieren soll. Kannst du mir dazu etwas mehr sagen 
oder mir einen Link nennen?

Danke
Daniel

Autor: Nick Müller (muellernick)
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Genaue Wegmessung bei den kleinen Verfahrwegen lässt sich kapazitiv 
lösen.

Winkelmessung mit der Auflösung und Genauigkeit: Vergiss es! Das ist 
Kilo-Euro-Bereich. Aber bei 0,3° Vollausschlag willst du wohl gar keinen 
Winkel messen, sondern bist nur zu faul den tangens zu berechnen. ;-)


Gruß,
Nick

Autor: Daniel M. (usul27)
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Nick Müller schrieb:
> Aber bei 0,3° Vollausschlag willst du wohl gar keinen
> Winkel messen, sondern bist nur zu faul den tangens zu berechnen. ;-)

So ist es. Ich war mir halt nicht sicher, was es so an fertigen Sensoren 
gibt. Was gibt es denn im kapazitiven Bereich an fertigen Sensoren?

Autor: Nick Müller (muellernick)
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> Was gibt es denn im kapazitiven Bereich an fertigen Sensoren?

Ich weiß es nicht. Aber es sollten doch zwei Platten gehen mit 
dazwischen einer 3. Platte. Dann die beiden Kapazitäten messen.

Oder geht das auch als "der Kondensator als Spannungsteiler"?


Gruß,
Nick

Autor: Marcus B. (atversatile)
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Vielleicht kann mann einen normalen Piezo pieper verwenden, auf den dann 
eine Mechanik drückt. Durch die Durchbiegung wird dann ein signal 
erzeugt. So kann mann ja auch Touch sensoren bauen. Laut Wikipedia ist 
die erzeugte Spannung zur Verformung linear.

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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Abschattung vielleicht:
Verwendung eines "linear optical sensor array" (Scannerzeile), das von 
einer Flächen-LED gleichmässig beleuchtet wird oder auf Reflektion 
arbeitet.
Die Schallplatte unterbricht diese "Lichtschranke". Und der Sensor 
liefert eine entsprechende Schattenposition.
Den dazugehörenden Drehwinkel kann man mit einem Drehwinkelgeber 
(Inkrementalgeber) bestimmen.

Autor: Reinhard Kern (Gast)
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STK500-Besitzer schrieb:
> Abschattung vielleicht:
> Verwendung eines "linear optical sensor array" (Scannerzeile), ...
> Den dazugehörenden Drehwinkel kann man mit einem Drehwinkelgeber
> (Inkrementalgeber) bestimmen.

Ja, so würde das ein Profi machen. Er will aber weniger als 100 EUR 
ausgeben. Kann man also vergessen (den ganzen Thread).

Gruss Reinhard

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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Etwas Hirnschmalz muss erschon investieren.
CCD-Zeilen gibt es bei Pollin für wenig Geld.
Inkrementalgeber auch.
Wieso eine so hohe Auflösung ist, wird mir wohl schleierhaft bleiben.
Analog-Hörer halt...

Der STK500-Besitzer bald mit Sprachprozessor im Kopf (ABI).

Autor: DMS (Gast)
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nimm einfach ein paar DMS, die sind billig und für deine Auflösung 
geeigent

Autor: Daniel (Gast)
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Die Idee mit der Scannerzeile klingt gut und auch recht einfach 
umsetzbar :)

Autor: Daniel (Gast)
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Ich hab noch etwas anderes gefunden: PSD
http://www.pollin.de/shop/ds/NTk1OTc4OTk-.html

Hat jemand schonmal mit solchen Dingern gearbeitet?

Autor: Kuckmalda: (Gast)
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www.micro-epsilon.de

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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>Hat jemand schonmal mit solchen Dingern gearbeitet?
Das Ding wollte ich auch schon vorschlagen.
Es arbeitet aber ander: Es liefert die Position eines Lichtpunktes auf 
der Oberfläche. Quasi ein optischbetriebenes Poti.
Zum Inkrementalgeber:
Ein Endlospoti könnte man dafür ja auch benutzen...

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