Gast
#1520778
Hi, ich möchte gerne Meinungen einholen was sinnvoller ist in folgender Situation: Bisher habe ich 6 Semester Informatik mit Etechnik-Nebenfach studiert (noch Dipl.). Zu Beginn dieses Wintersemesters wurde ich für einen Elite-Teildiplomstudiengang angenommen der auf 4 Semester ausgelegt ist (also ich insgesamt regulär 10 Semester studieren würde was ich bisher vorhatte). Nun ist es so dass das Studienprogramm auch 12 Wochen Industriepraktikum vorschreibt. Allerdings habe ich nirgends 12 Wochen am Stück frei. Daher ergeben sich wohl folgende Möglichkeiten (falls euch noch andere einfallen nur her damit): - aufsplitten auf 2 * 6 Wochen: Ich würde in der Regelstudienzeit bleiben, allerdings kann ich mir kaum vorstellen dass man in 6 Wochen was halbwegs sinnvolles zustande bringt sofern man überhaupt was findet. - "Irgendwie" die 12 Wochen gut platzieren: Auch hier kein Zeitverlust, man müsste halt 3-4 Vorlesungswochen abschneiden und dass dann mit den Prüfungen gedeichselt bekommen - Gleich ein ganzes Praxissemester daraus machen und 11 Semester studieren: Vorteil wäre hier dass man denke ich noch stärker mit der Berufswelt in Berührung kommt und evtl. mehr Lerneffekt und Erfahrung rauszieht als man es bei 12 Wochen tun würde. Abseits davon stellt sich für mich noch die Frage wie das finanziell aussieht. Ich bekomme Bafögvollsatz und bin Hilfskraft (leite Übungsgruppen) an der Uni mit knapp 400 Euro / Mon. so dass ich unter der Freigrenze bleibe. Bei Möglichkeit 1 und 2 wäre das Praktikum unbezahlt, da ich sonst über meine Freigrenzen komme. Bei Möglichkeit 3 fällt dann mein Hiwigehalt weg also müssten die 400 euro / Mon. da wieder reinkommen. Gäbe es denn bei Möglichkeit 3 Probleme mit Bafög, da ich dann ein Semester länger brauche? Unabhängig davon würde ich im Anschlusssmeester nach dem Praktikum direkt meine Diplomarbeit starten wollen. Also welche Möglichkeit hat eurer Meinung nach am meisten Nutzwert?