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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Einstiegsgehalt als Leiter einer Stabsabteilung


Autor: Anonymous (Gast)
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Hallo allerseits,

ich beende demnächst mein Studium als Ingenieur ET-AT an einer Uni. Vor 
dem Studium war ich Offizier bei der BW und hab von dort 
Führungserfahrung. Ich habe mit einem Mittelständischen Unternehmen im 
Westen ein Bewerbungsgespräch geführt. Das Unternehmen ist bereit mich 
als Leiter einer Stabsabteilung einzustellen womit ich der 
Betriebsleitung direkt unterstellt wäre. Ich hätte eine 
Einarbeitungszeit von 6. Monaten mit einem Gehalt von 48t€ im Anschluß 
daran 1 Jahr für 53t€ dann wird wieder verhandelt.

Das erscheint mir für dier Position etwas wenig oder wie seht ihr das. 
Auf der anderen Seite bin ich grad frisch vom Studium und wäre über so 
eine Position überglücklich. Zudem krieselt es ja überall und ich kann 
ja dann nach 1 1/2 neu verhandel wenn sich die wirtschaftliche lage 
verbessert.

Zudem erschreckt mich ein Satz in dem Angebot. 'Mit der Vergütung auf 
Jahresbasis sind alle Bestandteile der Vergütung geregelt'. Was heißt 
das?

Was ist eure Meinung. Ist das ein gutes Angebot oder nicht?

Autor: Klaus (Gast)
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Dieser Satz heisst: Überstunden sind damit abgegolten.
Wenn du was besseres hast, dann nimm das Bessere. Ansosnten: in dieser 
Situation nicht zu hoch pokern und dies evtl nach 1 1/2 Jahren machen.

Autor: ... (Gast)
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Nimms mir nicht übel, aber wer selbst bei der BW war weiß, das Offizier 
bei der BW nicht grad ein "Qualitätsmerkmal" ist. Ich finds schon etwas 
befremdlich, das eine Firma jemanden ohne Berufserfahrung in eine 
Führungsposition steckt. Da du in diesem Forum fragst, geh ich mal davon 
aus, das du Elektrotechnik studiert hast. Bei BWL oder sowas wäre das 
sicherlich kein Problem, aber bei ET sollte man doch schon 
Berufserfahrung haben, um sinnvolle Entscheidungen treffen zu können.

Autor: ... (Gast)
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(Oh je, ich hab das ET-AT überlesen, zuviel Glühwein!)

Autor: Anonymous (Gast)
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Klaus schrieb:
> Dieser Satz heisst: Überstunden sind damit abgegolten.

Bist du sicher. Mit Bestandteile der Vergütung dachte ich sind 
Firmenauto, altersvorsorge etc. gemeint. Arbeitet hier jemand ohne seine 
Überstunden vergolten zu bekommen. ab 48Std/Woche ist das doch glaub ich 
auch ungesetzlich. Ausserdem ist es doch essentiel ob das Geld für 40 
oder 60Std/Woche gezahlt wird. Wenn ich dafür 60Std malochern muß, komme 
ich mit einer einfacheren Stelle auf einen deutlich besseren 
Stundenlohn.

Autor: plik (Gast)
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Als leitender Angestellter ist man von den Beschränkungen des 
Arbeitszeitgesetztes befreit. Da sind auch 10 oder mehr Stunden pro Tag 
nicht ungesetzlich...

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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> Leiter einer Stabsabteilung
> ...
> Gehalt von 48t€ im Anschluß daran 1 Jahr für 53t€ dann wird wieder
> verhandelt.

Meine erste Reaktion: Entweder wirst du verarscht, oder du verarschst 
uns.

Eine echte Stabsabteilung unterstützt direkt die Unternehmensführung. Da 
setzt man besondere Spezialisten hin. Vom Leiter einer Stabsabteilung 
erwartet man nicht nur die normale Führung einer Abteilung, sondern auch 
den richtigen "Stallgeruch", da die Herren Manager in der 
Unternehmensführung gerne ihresgleichen um sich haben.

Ein bisschen rumgebrülle beim Bund gelernt zu haben befähigt jetzt nicht 
direkt zur Abteilungsleitung, schon gar nicht zu einer Abteilung die 
üblicherweise randvoll mit Spezialisten ist. Ein bisschen E-Technik 
Studium gibt nicht gerade den richtigen Manager-Stallgeruch.

Das Gehalt ist ebenfalls nicht der Stelle angemessen. Dafür macht es 
nicht mal ein normaler Abteilungsleiter. Das ist das Gehalt eines 
erfahrenen Sachbearbeiters.

Autor: hahahaberlinering (Gast)
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Hallo? Bin erfahrener "Sachbearbeiter" man könnte auch sagen 
Entwicklungsingenieur für HF-Technik und bekomme knappe 35 Riesen. Schön 
wärs 48k lol!

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Falsche Branche. 35k ist ein Einstiegsgehalt.

Autor: Anonymous (Gast)
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Hannes Jaeger schrieb:
> Ein bisschen rumgebrülle beim Bund gelernt zu haben befähigt jetzt nicht
> direkt zur Abteilungsleitung, schon gar nicht zu einer Abteilung die
> üblicherweise randvoll mit Spezialisten ist. Ein bisschen E-Technik
> Studium gibt nicht gerade den richtigen Manager-Stallgeruch.

Ich glaub ihr verwechselt hier den Ausbilder Stabsunteroffizier den ihr 
aus der Grundausbildung kennt, mit einem in meinem Fall technisch 
hochqualifiezierten Offizier. Ich hab in meiner gesamten Dienstzeit 
seltenst gebrüllt sondern eine Werkstatt mit ebensochen Spezialisten 
geleitet (Brüllen tun hier andere im Forum).

Zweitens hab ich ein exzellentes Studium abgeschlosen mit Diplom und 
zwar zwei Semester unter Regelstudienzeit und das Diplomarbeitsthema 
interessiert die Unternehmensführung von der strategischen Perspektive 
für Ihren Betrieb sehr. Also würde ich mich bei aller Bescheidenheit 
auch als Spezailisten bezeichnen. Das ich für die Stelle maßlos 
unterbezahlt bin weiß ich auch. Nur werde ich warscheinlich die nächsten 
10 Jahre nicht wieder so eine Position in aussicht gestellt bekommen. 
Das Gehalt wird sich hoffentlich deutlich verbessern, wenn ich die 
entsprechende Erfahrung gesammelt habe oder ich wechsele dann auf einen 
besser bezahlten vergleichbaren Posten bei der Konkurenz. Das ist meine 
momentane Überlegung.

Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
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Na ja da hst du dich aber in deinem ersten Post nicht richtig 
ausgedrueckt... Fuer dein zuegiges und erfolgreiches Studium 
Glueckwunsch...
Du gibst mir den Eindruck das du ein echter "Ueberflieger" bist, waere 
es da nicht besser sich direkt an eine professionelle Karriereberatung 
eventuell Betreuung zu wenden? Heiko Mell von den VDI Nachrichten oder 
Bernd Andersch (http://andersch-consulting.de/) faellt mir da ein...

Viel Glueck

Autor: hahahaberlinering (Gast)
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@ BW-Mensch

Mich würde mal interessieren, was dort in deiner Werkstatt gemacht wurde 
und was Du denkst von den dort gemachten Erfahrungen in die 
Elektroindustrie (?) rüberretten zu können. Danke!

Autor: David (Gast)
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Sorry, aber seine arbeit als offizier beim bund noch quasi als 
leistungsausweis hinzustellen ist ja mehr als lächerlich...
Sorry, aber welcher halbwegs intelligente Mann der dis möchte wäre dem 
nicht gewachsen...

Leiter einer stabsabteilung... ohne berufserfahrung... umschreib deinen 
eventuell künftigen arbeitsbereich doch mal...

Autor: hahahaberlinering (Gast)
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Nun hackt doch nicht sofort auf ihn ein, erstmal abwarten, was er dort 
beim Bund in dieser Werkstatt gemacht hat :-)

Autor: offizier der stabsabteilung (Gast)
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... cool, irgendwie lese ich den neid aller derer heraus, die bei ihrem 
einstieg ins berufsleben, eine solche stelle/gehalt NICHT angeboten 
bekommen haben... Kommischerweise ist das in fast allen diskussionen 
hier in diesem forum zu finden, bei denen es um 
ausbildung/gehalt/aufstiegmöglichkeiten etc. geht! ... Psychologen 
hätten ihre wahre freude daran!

Autor: offizier der stabsabteilung (Gast)
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...achso, fast hätte ich vergessen, was ich sagen wollte: irgendwie k* 
mich diese diskussionen darüber an, denn eigentlich ist es doch vielmehr 
wichtig, was man selbst von seinem job/gehalt erwartet! Es ist nicht 
immer der job der beste, der am besten bezahlt wird, sondern der, der 
einem spass macht, der das geld abwirft, um seinem selbst bestimmten 
lebensstandard zu erfüllen UND auch glücklich zu werden! Die definition 
von glücklich darf jeder selbst für sich aufstellen...

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Wenn er vielleicht erst mal lieber als Entwickler arbeiten würde, dann 
wäre eine solche Stelle nicht zu empfehlen. Einmal leitender 
Angestellter = mehr oder weniger immer leitender Angestellter, zurück zu 
den richtigen Technik-Aufgaben in der Entwicklungsabteilung führt dann 
kein Weg mehr.

Autor: Anonymous (Gast)
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Ich möchte hier mal einen Schlussstrich unter die Diskussion setzten. 
Ich habe diese Diskussion mit zwei klaren Fragen gestartet, von denen 
nur eine beantwortet wurde.

Stattdessen scheinen die meisten Member hier nur meine persönliche und 
fachliche Qualifikation in Frage zu stellen, obwohl Sie von mir meinem 
Lebenslauf und der Firma nur zwei drei Brocken kennen.  Und jedem der 
hier ein wenig mitdenkt müsste klar sein, dass ich kaum mehr preisgeben 
kann ohne im blödesten Fall mit diesem Post identifiziert zu werden. Und 
letztendlich entscheiden nur die Unternehmensleitung und der 
Personalchef ob sie mir diesen Job zutrauen. Vor diese habe ich all 
meine Qualifikationen in aller Tiefe getragen, und ich hab es wirklich 
nicht nötig, mich hier von einigen Membern deswegen noch angreifen zu 
lassen.

Im Übrigen habe ich die Bundeswehr verlassen, weil mir diese Institution 
sehr missfällt und es gibt einige merkwürdige Menschen dort. Deswegen 
muss man noch lange nicht alle über einen Kamm scheren. Auch bei der 
Bundeswehr gibt es kompetente Mitarbeiter. An sich gefallen mir die 
Verallgemeinerungen hier im Forum nicht. Offiziere können nur brüllen 
(Ich hab mit Sicherheit mehr qualifizierte Ausbildung zur 
Menschenführung und Erwachsenenbildung gehört als die allermeißten 
anderen Ingenieure). Oder in einem anderen Thread wurde geschrieben 
Personaler sind voll damit ausgelastet sich die Schnürsenkel zu binden. 
An alle die solche Kommentare schreiben. Schaut erst mal in den Spiegel, 
lest euch eure letzte Beurteilung nochmal aufmerksam durch und fragt 
euch warum der Chef immer viel lieber mit euren Kollegen Mittagessen 
geht.

In Zukunft denkt daran, dass das starten eines Threads eine Aufforderung 
zur Hilfe nicht zu dummen Kommentaren ist. Das ist im Übrigen mein 
letzter Beitrag zu diesem Thema.

Autor: Gastmhhj (Gast)
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Die boesen Komentare kommen daher, dass viele hier schon Erfahrungen mit 
solchen "hochqualifizierten" Fuehrungskraeften gemacht haben.
Dass Du nun ausnahmsweise nicht BWL studiert hast laesst hoffen, die 
vorgetragene Bezeichnung des Jobs nicht.

Gast

Autor: Foo(Bar) (Gast)
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Hört sich einfach nach einem Trainee Program an ...

Autor: Panzer H. (panzer1)
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Anonymous schrieb:
> Bist du sicher. Mit Bestandteile der Vergütung dachte ich sind
>
> Firmenauto, altersvorsorge etc. gemeint. Arbeitet hier jemand ohne seine
>
> Überstunden vergolten zu bekommen. ab 48Std/Woche ist das doch glaub ich
>
> auch ungesetzlich.

Willkommen in der Realität.
In der freien Wirtschaft ist es relativ üblich, dass die Kohle zum 
Monatsende fix ist, aber gern Überstunden gemacht werden (dürfen oder 
müssen). Vielleicht gibt es mal einen Bonus nach Gutdünken der 
Geschäftsführung.
Selbst in tarifgebundenen Unternehmen wird erwartet, dass man 
Überstunden schiebt, auch wenn man nicht AT ist, obwohl nur ein 35h- 
oder 38h-Vertrag abgeschlossen wurde. 40h-Vertrag nicht möglich, weil 
Quote schon erfüllt ist :-(
Dann gibt es noch Mittelchen wie Standortsicherung (102h/anno) zur 
Freude der Firma kostenlos arbeiten.
Weiterhin gibt es Experten, die nach 10h am Tag die Stechuhr betätigen 
und danach weiterarbeiten; einfach nur deshalb, weil Zeit sinnlos durch 
chaotische Entscheidungsträger vergurkt wird. Frohes Schaffen!

Achja: das Gehalt: Wie gross ist Dein mittelständisches Unternehmen?

Autor: Klaus (Gast)
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Ohje, "Führungserfahrung" beim Bund. Deine armen Mitarbeiter...

Autor: Matthias (Gast)
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Ich war nicht beim Bund, bin aber von den dortigen Absolventen mehr als 
beeindruckt: Bei einem Tag der offenen Tür wurden die Absolventen nach 
Erreichen ihrer 12-jährigen Dienstzeit verabschiedet und einer nach dem 
anderen nach vorne gerufen. Das hörte sich ungefähr so an:
"Hauptmann Dr.-Ing. Schmidt"
"Hauptmann Dipl.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. Müller"
Daraufhin machten sich immer 31 bis 32-jährige 'Grünschnäbel' auf den 
Weg nach vorne...

Beim Heer läuft es wohl so, daß man vor Studienbeginn erst 3 Jahre 
gedient haben muß. Das anschließende Studium dauert nochmals ca. 3 
Jahre. Die verbleibenden 6 Jahre zur Erfüllung der Dienstzeit verbringen 
die Offiziere dann entweder mit einer Promotion oder sie kommandieren 
eine Einheit und absolvieren berufsbegleitend ein Aufbaustudium zum 
Wirtschaftsingenieur.

So, welcher der hier anwesenden hat noch mit 31 Jahren einen 
Offiziersdienstgrad und zwei akademische Titel/Grade ??? Ich hatte mit 
31 Jahren nur einen normalen Uni Dipl.Ing.

> Ein bisschen rumgebrülle beim Bund gelernt zu haben befähigt jetzt nicht
> direkt zur Abteilungsleitung, schon gar nicht zu einer Abteilung die
> üblicherweise randvoll mit Spezialisten ist. Ein bisschen E-Technik
> Studium gibt nicht gerade den richtigen Manager-Stallgeruch.

Autor: Jubelperser (Gast)
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den Dipl.Ing bei der Bundeswehr gab es nach 3,5 Jahren ! Da soll mal 
einer von ner otto normaluni sagen das ist nichts !

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Mag ja alles sein. Man sollte aber auch etwas von der Welt mitbekommen. 
'Mit der Vergütung auf Jahresbasis sind alle Bestandteile der Vergütung 
geregelt' ist eine Standardfloskel die besagt daß man sein Jahresgehalt 
bekommt und sonst nix. Kein Weihnachtsgeld, kein Urlaubsgeld etc.
Dumm nur daß man als angebliche Führungskraft auf sowas nicht kommt.

Autor: 123Test (Gast)
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Also:
48k sind wirklich ein schlechter Witz. Für solche Führungspositionen 
würde ich eher 60k oder vielleicht sogar 70k veranschlagen.

Autor: Peter Zunker (Gast)
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Bei der Bundeswehr findet man optimale Bedingungen fürs Studium:

- sehr gut ausgestattete Universitäten,
- ein gutes Verhältnis Professoren/Studenten,
- Trimester statt Semester, dass es schneller geht,
- ein üppiges Gehalt.

Trimester hätte ich mir auch gewünscht, weil doch die Semesterferien 
recht lang waren. Das Gehalt eines Offiziers hätte ich auch sehr gerne. 
Ich hatte als Student weniger als ein Hartzler. Ob die Offiziere besser 
sind, kann ich nicht beurteilen.

Autor: Toni Holiday (Gast)
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"Ob die Offiziere besser sind, kann ich nicht beurteilen."

Ich auch nicht, jedoch sollte man eines bedenken: Die meisten Offiziere 
sitzen nach ihrem Studium auf irgendeinem Kompaniechefposten (oder 
ähnliches) und haben so gar nichts mehr mit ihrem Studienfach zu tun. 
Wenn man also 6 Jahre raus ist und nie einschlägige Berufserfahrung 
sammeln konnte, sollte es schwierig sein eine Gruppe von anderen 
(berufserfahrenen) Ingenieuren zu leiten. Könnte sein, das man nie 
richtig ernst genommen wird.

Autor: Matthias (Gast)
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Nee, über einschlägige Berufserfahrung im eigentlichen Sinne verfügen 
Offiziere wohl nicht, aber aufgrund ihrer Führungserfahrung werden sie 
in den Unternehmen gleich ein paar Ebenen höher eingesetzt.

Autor: Peter Zunker (Gast)
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Auslandserfahrung bringen die auch noch meistens auch noch mit. ;)

Autor: Toni Holiday (Gast)
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Stimmt, z.B. das Sprengen von Tanklastwagen in ausländischen 
Krisengebieten. Auch eine Art Erfahrung.

Autor: Tom (Gast)
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@ Threadersteller:


Darf man erfahren wie das Unternehmen heisst?

Autor: special swine flu (Gast)
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NEIN,er...'''hat schon fertig''' !

Autor: Max (Gast)
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Wenn man sich die Kommentare einiger Poster hier so ansieht braucht man 
sich nicht wundern, warum aus solchen Leuten nichts wird. Meistens 
kommen die Anfeindungen von irgendwelchen Techniknerds die in ihrem 
Leben nichts geleistet haben als im Labor vor sich hin zu frickeln oder 
ein paar Zeilen Code zu programmieren. Dabei halten sie sich für den 
Nabel der Welt und leiden unter den ach so bösen Führungskräften.

Diesen Besserwissern sei eines gesagt: Ein frickelnder Nerd der nichts 
aber auch gar nichts kann als das was er irgendwann einmal an der Uni 
gelernt hat ist nicht mehr als ein Versager. So jemanden sperrt bei ins 
Labor und beutet ihn nach Strich und Faden aus. Warum? Weil er es nicht 
anders verdient hat und auch zu sonst nichts taugt. Mit Kunden darf man 
solche Subjekte keinesfalls in Berührung bringen und Verantwortung 
sollte die besser auch nicht übernehmen.

Ein Offizier der nach 12 Jahren ausscheidet hat mit Sicherheit deutlich 
bessere Qulitäten als ein Dauerstudent der er mit 31 (!!!) gerade aus 
der Uni kommt weil er sich in seinem Zimmerchen eingeschlossen und 
Elektronikbaukästen und Por*os reingezogen hat.

Schaut in den Spiegel, dann wisst ihr warum aus euch nichts geworden 
ist. Bemitleidenswert!

Autor: M. S. (bugles)
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>Dieser Satz heisst: Überstunden sind damit abgegolten.

Das heisst dieser Satz wohl eher nicht.

Wahrscheinlich sind dadrin Urlaubsgeld,Weihnachtsgeld etc..

Überstunden kann man nicht mit einem Satz zu den Akten legen. Das ist 
meines

Wissens nicht möglich. Genau so könnten die in den Vertrag schreiben

Arbeitsschutz gibt es bei uns keinen.

Autor: Gastnnlnln (Gast)
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>Diesen Besserwissern sei eines gesagt: Ein frickelnder Nerd der nichts
>aber auch gar nichts kann als das was er irgendwann einmal an der Uni
>gelernt hat ist nicht mehr als ein Versager. So jemanden sperrt bei ins
>Labor und beutet ihn nach Strich und Faden aus. Warum? Weil er es nicht
>anders verdient hat und auch zu sonst nichts taugt. Mit Kunden darf man
>solche Subjekte keinesfalls in Berührung bringen und Verantwortung
>sollte die besser auch nicht übernehmen.

/ironie on
Na endlich spricht eine Fuehrungskraft mal Klartext.
/ironie aus

Gast

Autor: Peter Zunker (Gast)
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"Warum? Weil er es nicht anders verdient hat und auch zu sonst nichts 
taugt."

Das ist menschenverachtend und soll heißen: Sie hätten Einstein 
eingesperrt, Sie hätten Gödel eingesperrt, also jedwedes Genie, das 
heute als Nerd disqualifiziert wird.

Der Kontakt mit Kunden mag für bestimmte Menschen nicht das tollste zu 
sein, aber deswegen haben wir doch Arbeitsteilung. Deswegen haben wir 
Schwätzeridioten und Entwickler. Warum man immer Leute sucht, die beides 
können sollen, habe ich nie verstanden. Und wenn man sieht, mit welchen 
Leuten man es letzen Endes zu tun hat... Kommunikationsgenies oder 
besonders freundlich sind die dann auch nicht.

Autor: Ollz (Gast)
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> Das ist menschenverachtend

Führung ala Bundeswehr. Was erwartest du?

Autor: ... (Gast)
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Anonymous schrieb:
> Zudem krieselt es ja überall und ich kann
> ja dann nach 1 1/2 neu verhandel wenn sich die wirtschaftliche lage
> verbessert.

Die Frage ist halt, ob es wirklich schon  krieselt oder bloß nur 
rieselt?
Wenn man bei der Wundeswehr ist, muss man doch zumindest als Offz 
wissen, dass es Krise und damit kriseln heißt. Schließlich kriselt es 
bei diesem bewaffneten THW auch intern allen Ecken und Enden. Weiterhin 
heißt es KRK= Krisenreaktionskräfte und nicht Kriesenreaktionskräfte - 
gut manchmal fällt auch die treffendere Bezeichnung 
"Kasernenreinigungskräfte".
SCNR

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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vielleicht "krie" wie in "krieg spielen" :-)

Autor: Jo S. (joo)
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Anonymous schrieb:

> ... als Leiter einer Stabsabteilung einzustellen womit ich der
> Betriebsleitung direkt unterstellt wäre.

Ich sehe dieses Angebot als Chance.

Wenn man als Berufsanfänger in einer Führungsposition starten kann, ist 
das eine persönliche Auszeichnung.

> Einarbeitungszeit von 6. Monaten mit einem Gehalt von 48t€ im Anschluß
> daran 1 Jahr für 53t€ dann wird wieder verhandelt.
> Das erscheint mir für dier Position etwas wenig oder wie seht ihr das.

Das Einkommen sollte in den ersten Berufsjahren nicht überbewertet 
werden. Wichtiger ist, daß Du Dir eine gute Ausgangsposition für die 
nächsten 30 - 35 Arbeitsjahre schaffst.

Über die Gehaltshöhe kann man keine Aussage treffen, wenn man weder die 
Größe, noch die Funktion dieser Stabsabteilung kennt. Vielleicht ist es 
auch nur eine kleine Beratergruppe.

> Auf der anderen Seite bin ich grad frisch vom Studium und wäre über so
> eine Position überglücklich. Zudem krieselt es ja überall und ich kann
> ja dann nach 1 1/2 neu verhandel wenn sich die wirtschaftliche lage
> verbessert.

Was sind schon 1 1/2 Jahre ... nix!
>
> Zudem erschreckt mich ein Satz in dem Angebot. 'Mit der Vergütung auf
> Jahresbasis sind alle Bestandteile der Vergütung geregelt'. Was heißt
> das?

Das ist die Jahresgesamtvergütung - darin können auch Anteile eines 
Firmenfahrzeugs oder Gewinnbeteiligung etc. enthalten sein. Vermutlich 
ist damit auch Mehrarbeit abgegolten. Nachfragen!

Autor: special swine flu (Gast)
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...aber der Max, der ist knackig...aus dem ist 'was geworden...!
ein strammer Max ;-)

Autor: Jo S. (joo)
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Anonymous schrieb:
> Ich möchte hier mal einen Schlussstrich unter die Diskussion setzten.

Ich kann Deine Reaktion sehr gut verstehen - richtig so!

> In Zukunft denkt daran, dass das starten eines Threads eine Aufforderung
> zur Hilfe nicht zu dummen Kommentaren ist.

Hier ist mehr Sachverstand: http://ingenieurgemeinschaft.foren-city.de/

Autor: Onko Kapotto (Gast)
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€48000 ist ein erstklassiges Einstiegsgehalt. Der Durchschnitt bei 
Softwareentwicklern liegt doch schon darunter und in diesem Durchschnitt 
sind Leute mit Berufserfahrung und ohne drin).

Autor: Backflow (Gast)
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>>Dieser Satz heisst: Überstunden sind damit abgegolten.

>Das heisst dieser Satz wohl eher nicht.

Genau das heißt der Satz, ich arbeite seit fast 20 Jahren mit so einem 
Vertrag, nennt sich AT (=außertariflich)

Autor: Onko Kapotto (Gast)
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Bei einem großen Consulting-Unternehmen, 2500 Mitarbeiter, weltweit 
Niederlassungen.

Grundgehalt: € 28500 + ca. € 6000 erfolgsabhängige Prämien. Für einen 
Diplom-Informatiker. Einstiegsgehalt. Da zahlt jede Klitsche mehr.

Autor: ReserveIng (Gast)
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Schön wie hier wieder alle Vorurteile ausgegraben werden. Die meisten 
dürften ihr Wissen über Offiziere und deren Qualifikation aus 
amerikanischen Filmproduktionen haben.

Autor: Onko Kapotto (Gast)
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Ingenieure waren meistens auch beim Bund. Es sind diese intellektuellen 
Leichtgewichte im Fernsehen, denen die Jugend hinterläuft, die solchen 
Mist wie "Jawohl, Sir" verzapfen. Bei uns in der Grundausbildung haben 
das auch einige Deppen gebracht, die zu viele amerikanische Filme 
gesehen haben. Die Antwort kam prompt: "Wir sind hier nicht bei den 
Kaugummifressern."

Autor: Dieter-KptLt (Gast)
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->

Neid ist die höchste Form der Anerkennung !


Die meisten Narren aus diesem Forum würden alleine den ersten Tag in 
Köln Porz nicht überleben.



Viel Glück.

Autor: Onko Kapotto (Gast)
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Ich frage mich, welches Unternehmen eine "Stabsabteilung" hat. Den Stab 
gibt's vielleicht in einem Bataillon, aber in einem Unternehmen?

Autor: special swine flu (Gast)
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Die Nostalgiker,die reden gerne diese Sprache...Stab hat wohl auch etwas 
mit Macht und Potenz zu tun...Es gibt eben verschiedenes Gemuese im 
Garten.
Stab und Bruellen...das ist ein charmanter Mix auf den ich besonders 
kotze!

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