Funkverbindung mit Attiny ohne Funkmodul

OP #1521929
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Hi,

kennt oder weiß jemand wie man eine Funkmodul selbst baut.
Also mit Quarz, Spule...
Als Verbindung reicht mir ein Port zum Senden und empfangen, könnten 
wenn es nicht anders geht auch 2 sein (vorausgesetzt die Schaltung ist 
bei einem Port einfacher).
Die Spule sollte dann doch warscheinlich eher viele Windungen haben, 
oder?

Das Protokoll kann ich selber machen. Es soll einen Host geben, der die 
einzelnen Clients fragt, "ob sie was zu sagen haben".

Wie gesagt am liebsten hätte ich mehrere Geräte dran. Deswegen auch kein 
Infrarot, der Bereich ist da beschränkt.

Jeder Client kann einen Attiny haben.

Achso: Die Clients sollen einfache Daten von verschiedenen Orten senden, 
wie Temperatur, Helligkeit...

Danke für Antworten.
Gast #1521942
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Samuel K. schrieb:
> kennt oder weiß jemand wie man eine Funkmodul selbst baut.

Ja. Meine Empfehlung: Mach ne Amateurfunklizenz oder nimm ein fertiges 
Modul, z.B. das RFM12/868 - gibts für wenig Geld (etwa EUR 5 pro Stück) 
und funktioniert zuverlässig. Belegt auch keinen ganzen Port. Und falls 
Du Arbeit bei der Softwareansteuerung sparen willst: Für jenes Modul 
(und für andere) gibts schon zahlreiche fertige Bibliotheken.

HTH und HF
Gast #1521987
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Ist nicht dein Ernst, oder? Lies mal ein Buch zu dem Thema. Es gibt 
einen Grund warum fertige Funkmodule mit hochintegrierten HF Chips 
verkauft werden.

Eine CPU baut man sich auch nicht mal eben selber "weil er doch nur aus 
Transistoren besteht".
OP #1522015
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Eine CPU hat Milliarden von Cmos Transistoren, Das könnte man gar nicht 
bauen, oder nur mit extremen Platzaufwand, außerdem wäre sie wegen den 
großen Abständen der cmos sehr fehleranfällig oder würde nicht 
funktionieren.

Ein Trafo arbeitet nach dem Prinzip. Da geht es aber um Magnetismus und 
um Feldlinien, beim Funk sind die Frequnzen (heute) im Mhz bis Ghz 
bereich.
Ich bin bisher nur davon ausgegangen das man so hohe Frequenzen gut mit 
einenm Quarz machen kann.
Gast #1522030
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Viel Spaß, jedoch ist zu befürchten, das mit einer einfachen Spule bzw. 
mit einer schwingenden Spule das gewünschte Netzwerk nicht funktioniert. 
Der Schwingkreis müsste je nach Modulationsverfahren auch noch moduliert 
werden.
#1522040
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Samuel K. schrieb:
> Wenn ich so was so oft baue, werde ich mir die Platinen 5 mal ätzen und
> smd teile Löten!

Hast du überhaupt schon mal eine Platine geätzt oder SMD-Bauteile 
gelötet?

Samuel K. schrieb:
> Was macht so ein Funkmodul eigentlich?

Ganz simpel gesagt, funken...

> Kann man nicht selber so ne Spule zum schwingen kriegen damit wieder
> Daten empfangen?

Die Spule selber reicht nicht. Es fehlt wenigstens noch der Kondensator 
zum Schwingkreis. Doch auch damit kommst du nicht weit, denn 
Frequenzerzeugung /-stabilisierung und Modulation sind wichtige 
Baugruppen auf so einem Funkmodul. Wenn du auch was empfangen willst, 
brauchst du einen Empfänger, der auch ein paar Baugruppen enthält, z.B. 
Demodulator. Im Netz findest du übrigens mehr als eine Erklärung, wie 
Sender / Empfänger funktionieren. Probier mal Wikipedia.

PS: der Selbstbau von Sendern ist übrigens illegal, es sei denn, du hast 
ein Amateurfunkzeugnis. Doch selbst damit darfst du nicht alles...
OP #1522047
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Sorry ich nehm alles zurück. Das es Illegal ist wusste ich nicht.

smd löten ist nicht sonderlich schwer, wenn man weiß wie es geht. Und 
zum ätzen will ich mir jetzt ein Set kaufen, um Smd microchips einfacher 
zu verwenden.

Dann werd ich wohl nicht um einen rfm12 herumkommen.

XBee Zigbee hab ich schon gelesen, aber 30€ für ein Modul?
#1522187
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Samuel K. schrieb:

> kennt oder weiß jemand wie man eine Funkmodul selbst baut.
> Also mit Quarz, Spule...

In der Theorie ist es "ganz einfach", eine Funkverbindung herzustellen. 
Eine Spule und je ein langer Draht an jedem Ende ist ja fast schon 
alles, was man braucht.

In der Praxis ist es etwas schwieriger: Neben Dir gibt es noch andere 
Menschen auf der Erde, die berechtigtes Interesse an Funkverbindungen 
haben. Daher gibt es Zuteilungen der Funkfrequenzen an verschiedene 
Funkdienste und sehr strikte Anforderungen bezüglich Störungen anderer 
Dienste. Das ist nichts, was man mal eben so mit einer Woche Bastelei 
zusammenlöten kann.

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