Gast
#1522625
Hi, es gab ja schon einige Fragen zu Rail-To-Rail Verstärkern mit unipolarer Beschaltung, allerdings haben die mir hier alle nicht weitergeholfen. Das Thema stellt schon die ganze Frage. Zum Verständnis noch Erklärungen (siehe Anhang): V1 ist ein muskelbetriebener Generator, der mir bis zu 12V und bis zu 5.5 Ampere liefert. Ich regle die Leistung, die der Generator abgibt durch eine PWM eines uCs (V2, hier nur so hoch eingestellt, dass er in der Simulation sicher voll durchschaltet), die einen MOSFET steuert. Da mein uC am Ausgang nur 3.3 Volt liefert, verstärke ich die Spannung mit einem hier nicht gezeigten OP auf maximale Versorgungsspannung. Dennoch ist es notwendig, dass die Gate-Source-Spannung am MOSFET mind. 4 Volt beträgt, also ist es (zumindest aus meiner Sicht) notwendig, dass das Source-Potential auf Ground liegt (Ground vom uC). Da ja aber Strom fließt, habe ich am Messwiderstand R1 auch einen Spannungsabfall, der im Verhältnis zur Erde (vom uC) negativ ist. Deswegen wird mit einem invertierden Verstärker die Spannung für den uC in den positiven Bereich gebracht Zur Leistungsberechnung muss ich auch die Spannung messen. Daher der Spannungsteiler (R2-R3). Auch notwendig, um die maximale Spannung von 12V auf für den OP verträgliche Spannung zu bringen. Da ich ja nicht genau weiß, wo sich das Null-Potential des uCs im Verhältnis zum Generator befindet, möchte ich die Spannung über R3 mit einem Differenzverstärker mit dem Faktor 1 verstärken (also quasi nur entkoppeln). Ist es also (in Realität) möglich, negative Spannungen zu invertieren (oder eben die Differenzpannung zu verstärken), obwohl des OPs Versorgungsspannungen unipolar (0V-4,8V) sind? Gruß, bumpl
