Gast
#1523704
Hallo zusammen. Ich möchte hier "mein" modulares Mikrocontrollersystem MYX3 vorstellen und hören, was ihr davon haltet. Hintergrund: Ich entwickel schon seit einigen Jahren mit Mikrocontrollern kleinere Geräte, "Funktionseinheiten" und verschiedene Prototypen. Dabei habe ich gemerkt, dass bestimmte Dinge immer benötigt werden, wie logischerweise ein Mikrocontrollerboard, LEDs, Taster, Potis, LCDs... Durch einen glücklichen Zufall bin ich an ein modulares Mikrocontrollersystem Namens E-Blocks von www.matrixmultimedia.com (Elektor) gekommen. Hierbei handelt sich es um ein System welches mit 9-poligen SubDs verbunden wird - einfach mal auf die Seite schaun. Mit diesem System habe ich mich dann längere Zeit auseinandergesetzt. Dabei sind mir einige Sachen aufgefallen. Mit den E-Blocks herumzuspielen macht ne Menge Freude, aber wenn man seinen Prototypen soweit fertig hat gibt es einige Probleme: - Eigentlich ist man fertig und könnte das ganze so wie es ist in ein Gehäuse bauen, aber wer möchte das teure System einfach in ein Gehäuse bauen und sich dann ein neues kaufen? - Man könnte also das ganze in einem Layoutprogramm routen auf eine Platine bauen, Fehler beheben und schön. Ist aber eine Menge an Zusatzaufwand, wenn doch eigentlich schon alles fertig ist. => Meine Idee war also ein System zu haben, welches man dann auch so verbauen kann. Um ehrlich zu sein, habe ich nicht viel geändert. Ich habe die SubD-Verbindungen durch 10-polige Pfostenstecker und Buchsen ersetzt. Das hat den Vorteil, dass man erstens deutlich kompakter werden kann und die Stromversorgung über den zehnten Pin fließen lassen kann. Also acht Datenleitungen, GND und Vss. Dann habe ich mich ein wenig umgeschaut und gemerkt, dass Atmel die gleiche Pinbelegung auf dem STK500 nutzt -> Perfekt! Das Bild im Anhang zeigt ein ATmega16/32-Board, welches ich jetzt schon ein paar Mal verbaut habe. Es handelt sich hierbei jedoch um eine frühere Version, wo die Versorgungsspannung noch nicht mit auf den Pfostenverbindern war. Was haltet ihr von der ganzen Geschichte? Besteht Intresse daran das System in einen Artikel einzupflegen? Sieht jemand Potential in dem System? Hat jemand Lust sich zu beteiligen, vlt. auch Module zu entwerfen? Man könnte das ganze auch zu einem Forumsinternen-System ausweiten. Es lassen sich ja auch andere "Mainboards" verwenden. Steigt man z.B. auf ein anderen Mikrocontroller/FPGA/DSP um, kann man seine gesamte Peripherie weiter nutzen. Einziger Nachteil aus meiner Sicht, ist dass es vermutlich nicht ganz "sicher" ist wenn es um hohe Datendurchsätze geht, da kurze Verbindungen auf einer Platine doch besser sind als ein Flachbandkabel, aber sehr oft kommt man (komme ich) ohne hohen Datendurchsatz aus. Seht ihr weitere Nachteile? Oder auch Vorteile die hier nicht erwähnt wurden? Ich freue mich auf eine Diskussion. Gruß