John schrieb:
> Hallo,
> in meinem Zimmer sind derzeit 14°C. Wie sieht es da für technische
> Geräte aus? Also wenn ich z.B. mein Notebook darin betreibe. Dann sind
> meine Lautsprecher in der Nähe von der Wand. Aber da sich diese ja nicht
> schnell erwärmen, sollte sich da ja kein Kondenswasser bilden.
Die 14°C sind kein Problem für die Geräte. Das klassische Problem in
dieser Situation ist, wenn die Zimmertüre geöffnet wird und warme (und
damit quasi automatisch feuchtere) Luft in das Zimmer gelangt. Die warme
Luft kondensiert an den kalten Geräten und es liegt ein
Feuchtigkeitsfilm über allen Möbeln, Geräten und Wänden. Wenn der Raum
nicht geheizt wird/werden soll, dann sorgfältig darauf achten, dass die
Türe zubleibt.
(Und niemand auf die Idee kommt, den Raum "mitzuheizen", indem die Türe
einen Spalt offen bleibt.)
In einem solchen Raum sollte natürlich auch niemand übernachten, da
dadurch zusätzliche Feuchtigkeit eingebracht wird - und das führt sehr
wahrscheinlich früher oder später zu Schimmel an den besonders kalten
Stellen des Raumes (Außenwände, Ecken, ...), da hier aufgrund der
nochmals niedrigeren Temperatur mehr kondensiert.
Durch regelmäßiges kurzes Lüften (noch besser etwas heizen) bekommt man
die Feuchtigkeit wieder aus dem Raum heraus. Das funktioniert so: Warme
Luft kann mehr Feuchtigkeit speichern. Beim erwärmen der Luft nimmt die
Luft also Feuchtigkeit aus dem Raum (Textilien, Tapeten, Putz, ...) auf
und speichert sie. Beim lüften entweicht die warme feuchte Luft und wird
durch kalte trockene Luft von außen ersetzt. Wenn diese Luft nun
wiederum erwärmt wird, nimmt sie wieder Feuchtigkeit auf, ...
Gruß,
Bernd