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Forum: Platinen Doppelseitiger Tonertransfer


Autor: Virus 744 (virus744)
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Hallo liebes Forum,

ich muss hin und wieder mal eine doppelseitige Platine anfertigen.
Ziemlich begeistert bin ich jedoch von der Toner-Transfer-Methode.

Wie macht ihr das mit zweiseitigen Platinen?
Wie bringt ihr den Toner auf beide Platinenseiten?

Da die Möglichkeit im Eagle & Co nicht besteht, beide Ausdrucke (sub und 
bottom) auf einmal zu drucken (und dann noch eines gespeigelt) bleibt 
eigentlich nur noch ein Grafikprogramm....oder?


Wei macht ihr das?

Mfg

Autor: ravebenni (Gast)
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Also ich bin kein Profi und habe das nur ein mal gemacht, aber es war 
für mich ausreichend.

Platinenoberseite gespiegelt unterseite normal Drucken.
Auf beiden Blättern zwei Fixpunkte suchen, also eine Durchkontaktirung 
oder Bohrung. Mit einer Nadel durch diesen Punkt stechen. Beide Blätter 
übereinander im Gegenlicht auf die Einstichlöcher ausrichten. An den 
Ecken mit Pritt zusammenkleben. Platine dazwischen. Beidseitig Bügeln. 
Fertig.

Autor: ravebenni (Gast)
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Also ich habe das mit Eagle einzeln  nach EPS konvertiert und dann aus 
Ghostview gedruckt.
Also Oberer Layer Kontakte und Bohrungen als eins und Unterseite 
Kontakte und Bohrungen als eins.

Autor: Virus 744 (virus744)
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Hallo,

das Zusammenfügen und drucken der beiden Schichten hab ich jetzt sehr 
gut hinbekommen.
Hab in Eagle die Bilder Exportiert in ne Datei, in Gimp dann beide 
Bilder auf eine Seite gesetzt und eines davon noch gedreht.

Anschließend ausgedruckt.

Nur hab ich jetzt noch Probleme die Platine so in die Falte einzulegen, 
dass es nach dem Laminieren immer noch deckungsgleich ist.

Hat da jemand vielleicht nen Tipp parat?

Mfg

Autor: Michael L. (michaelx)
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So mache ich das (mal ganz ausführlich):

Im Dimension-Layer mache ich mir Markierungen etwas außerhalb der 
Platine, auf 2 gegenüberliegenden Seiten, da gilt die Größenbeschränkung 
Freeware-Version von Eagle nicht. Bestückungsseite gespiegelt, und 
Leiterseite im Eagle ganz normal drucken, dabei bei der Auswahl der 
Layer aufpassen. ;-) Die Ausdrucke zuschneiden, so das 2 lange Streifen 
entstehen, diese mit Hilfe der Markierungen ausrichten, und an den Enden 
ohne zu verschieben verkleben. Aber nicht zu dicht an das Layout heran, 
nur an den Enden kleben. Dann wird die Platine eingelegt, und auf einer 
nicht zu kleinen Sperrholzplatte gebügelt. Dabei erst mal vorsichtig 
andrücken, bis es etwas klebt, dann kann sich nichts mehr verschieben, 
und du kannst ordentlich Druck machen. Durch die langen Streifen und die 
ebene Auflage auf der Sperrholzplatte sollte sich die Deckung der beiden 
Seiten nicht verschieben.

Noch Fragen?

Autor: min (Gast)
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Ich habe noch einen Tip hinzuzufügen.
Ich drucke beide Seiten, die in Eagle Markierungsbohrungen in den Ecken 
erhalten haben, aus und durchsteche die Borungen mit einer dünnen Nadel 
so exakt wie möglich. Dann wird eine Seite auf die mit Aceton gesäuberte 
Rohplatine glatt aufgebügelt und mit einem feinen Bohrer (0,5-0,8mm) die 
Fixierungs-Löcher in die Platine bebohrt. Dann wird die andere Seite an 
eben diesen Löchern ausgerichtet und mit 4 Stück dünnen Kupferdraht 
fixiert, der einfach nur umgebogen wird. Dann wird gebügelt und es folgt 
der Rest der Prozedur. Damit habe ich bereits sehr gute Ergebnisse 
erzielt, die immer der Genauigkeit der Bohrungen bzw. der Nadellöcher 
entsprechen.

Autor: Virus 744 (virus744)
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Vielen Dank für euche tollen Antworten!!!

Hat auch jemand ERfahrungen mit laminieren anstatt bügeln.
Hab leider kein Bügeleisen zur Hand;-)

MFg

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Mit einem Laminator gehe ich so vor: Oberseite auflaminieren, Unterseite
mit Lackspray besprühen, trocknen lassen, ätzen.
Die äußersten diagonal gegenüberliegenden Löcher bohren, Unterseite
mit Verdünnung vom Lack befreien, Vorlage für die Unterseite an den
beiden Bohrungen im Gegenlicht ausrichten,auflaminieren, ätzen.

Lötlack drauf und erst mal einen Zigarillo rauchen, -dann in Ruhe
bestücken. ;-)
MfG Paul

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