ADC Werte schwanken

OP #1528360
Hallo,

ich verwende einen ATmega32. Ich habe das Prog für den ADC aus dem 
Forum, das läuft auch alles.
Jetzt habe ich den ADC Eingang über einen Spannungsteiler beschaltet.
Ich verwende die internen 5V Ref. Spannung.
In dem Spannungsteiler befinden sich 2 LDR s.
Vor einigen Tagen, habe ich alles aufgebaut und den Spannungsteiler an 
den ADC0 gelegt. Die digitalen Werte lasse ich mir auf einem Display 
ausgeben.
Vor einigen Tagen, haben die Werte noch etwas geschwabnkt, hatte den 
Spannngsteiler im Zimmer ausgerichtet, mich aber nicht bewegt, und die 
Werte haben trotzdem geschwankt.
Jetz habe ich das alles noch mal abgebaut und eben aufgebaut.
Diesmal habe ich aber noch zwischen PIN 31 (GND) und PIN 30 (AVCC) einen 
100n Kondensator geschaltet, was ich vorher nie gemacht habe. Da ich die 
interne 5V Ref Spannung nutze, habe ich nur am AREF PIN einen 100n 
Kondensator gegen GND mehr nicht.
Jetzt schwankt der Wert nicht mehr.
Ich ahbe jetzt schon viel gelesen, aber einer schreibt man soll 5V an 
AREF legen, der andere nicht. Was ist denn jetzt richtig, und stimmt 
meine Beschaltung. Ich habe leider keien Spulen da, geht das auch ohne?


LG & Frohes Fest
#1528368
Hans Peter schrieb:

> Ich ahbe jetzt schon viel gelesen, aber einer schreibt man soll 5V an
> AREF legen, der andere nicht.

Wenn du die interne Referenz benutzen willst (wie die meisten) dann wird 
an ARef keine Spannung angeschlossen. Dort gibt dir der Mega seine 
interne Referenzspannung heraus mit der Bitte, die doch bitte zu buffern

> Was ist denn jetzt richtig, und stimmt
> meine Beschaltung. Ich habe leider keien Spulen da, geht das auch ohne?

Es geht auch ohne Spulen.
Dein Problem wird der fehlende Kondensator an AVcc gewesen sein.
#1528372
Du hast Aref schon richtig beschaltet (Nur Kondensator, keine 5V)

Keine Ahnung woher diese Unsitte mit den 5V am Aref kommt, vielleicht 
hatte eine ältere AVR-Generation noch nicht die Möglichkeit per Software 
Vcc als Referenz auszuwählen?
OP #1528377
Hallo,

O.K., danke für die Antworten.
Und AVCC und VCC verschalte ich wie im Datenblatt vom ATmega, nur ohne 
Spule?
Muss ich denn zwischen dem GND PIN 31 und AVCC PIN 30 einen Konensator?
Da mein Wert jetzt überhaupt nicht mehr schwankt.
Vorher war das alles so empfindlich, das war echt der Hammer und jetzt, 
wie eingefrohren.
Aber ich arbeite in einem Raum, also nicht draußen :-)

LG
#1528382
Hans Peter schrieb:

> Muss ich denn zwischen dem GND PIN 31 und AVCC PIN 30 einen Konensator?

Ja.
Merkregel:
An einem Digital-IC wird grundsätzlich immer zwischen jedem 
Versorgungsspannungspin und Masse ein Kondensator geschaltet.
#1528383
aaalso. grundsätzlich niemals 5V direkt an den Aref des µC legen. wenn 
dann aus versehen einen referenz kleiner als 5V ausgewählt wird 
verdampft die referenzspannungsquelle und der µC ist ein fall für die 
tonne. dafür gehört immer ein kleiner 100nF kondensator an das pin, das 
ist wichtig um die referenzspannung zu puffern.

an AVcc gehört die spannungsversorgung über einen LC tiefpass dran. 
dieser verhindert, daß störungen aus dem rest der schaltung in den 
analogteil des ADC eingekoppelt werden.

im grunde mußt du nichts weiter machen als das rauschen der spannungen 
so weit wie möglich zu reduzieren. ein kleiner 
folien-/keramikkondensator am ADC eingang macht das sehr gut, senkt aber 
die bandbreite des messbaren signals.
#1528390
Hans Peter schrieb:
> den hatte ich vorher nämlich auch nicht, hatte den GND PIN (Nr. 31)
> überhaupt nicht beschaltet. Habe gedacht, die GND Anschlüsse wären
> untereinander gebrückt.

Merkregel NUmmer 2
Grundsätzlich werden immer alle GND Anschlüsse eines IC beschaltet. Es 
sei denn im Datenblatt steht, dass dies unter bestimmten Umständen nicht 
unbedingt notwendig ist.

Wenn du wahlweise nach Gutdünken den GND Anschluss offen lassen 
könntest, dann hätte ihn wohl der IC-Hersteller nicht herausgeführt.

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