Kann man den noch verwenden?

Gast #1529380
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Hallo,
mein Freund hat ein DVD Recorder RDR-HX680 mit ein 
PAL-B/G,D/K,I,SECAM-L,D/K Tuner. Er bekommt über das Jahr eine neue 
Anlage mit Satschüssel Multiswitch und so weiter installiert. ( Vorher 
alte Antennenanlage )
Mal blöd gefrag hat er jetzt einfach nur pech und kann sich einen neuen 
holen? Oder gibt es da möglichkeiten den weiter zu betreiben.
Gast #1529430
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Uboot- Stocki schrieb:
> Hat solch ein Rekorder nicht auch einen SCART-Eingang? Er könnte ja vom
> SAT-Receiver via SCART auf den DVD-Rekroder gehen...
>
> Wenn man SAT hat, nutzt man aber einen SAT-Receiver mit Festplatte ...

ja zwei aber blöde Frage wie nehme ich dann auf. Ich komme doch nicht in 
das Menü des alten Recivers um die aufnahmen zu Programmieren.
Sorry eigentlich kenne ich mich eigentlich ein bissle aus. Ich habe zu 
hause ein VDR da ist da besser :-)
Persönliche Seite #1529523
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> ja zwei aber blöde Frage wie nehme ich dann auf. Ich komme doch nicht in
> das Menü des alten Recivers um die aufnahmen zu Programmieren.

Richtig. Du hast das Problem des Digitalfernsehens erkannt.

Mit analoger Aufnahmetechnik (und dazu gehört auch so ein DVD-Recorder) 
ist man aufgeschmissen, wenn man automatisch zu unterschiedlichen Zeiten 
unterschiedliche Sendungen aufzeichnen will.

Was geht, ist das Einstellen eines Programmes am Digitalreceiver und 
das zeitgesteuerter Aufzeichnen genau dieses einen Programmes.

Wenn Digitalreceiver und Videorecorder (der DVD-Recorder ist letztlich 
nichts anderes) von einem Hersteller sind und beide Geräte dafür 
vorgesehen sind, dann gibt es die kleine Chance, daß der Videorecorder 
den Receiver steuert und so das zu empfangende Programm vorgeben kann.

So eine Kombination hat man aber i.d.R. nicht.

Hinzu kommt, daß das analoge Aufzeichnen von digital ausgestrahltem 
Fernsehmaterial ziemlich ineffizient ist.
Das digital ausgestrahlte Material wird vom Receiver in ein analoges 
Videosignal konvertiert und vom DVD-Recorder wieder in ein digitales 
Format konvertiert. Einerseits treten dabei Verluste bei der 
Bildqualität auf, andererseits komprimiert so ein DVD-Recorder nicht 
besonders gut, was an den lächerlichen Spielzeiten von mit solchen 
Geräten bespielten DVDs zu erkennen ist. Hinzu kommen Formatprobleme 
beim Wechsel von 16:9- auf 4:3-Material.

Sinnvoller ist es hier, einen Digitalvideorecorder zu verwenden, der das 
bereits digital vorliegende Fernsehmaterial ohne große Umwandlungen 
direkt aufzeichnet.
Allerdings verfügen diese Geräte i.d.R. nicht über die Möglichkeit der 
Aufzeichnung auf DVDs, stattdessen werden Festplatten verwendet.
Das ist, solange man ausgestrahlte Sendungen nicht dauerhaft archivieren 
will, aber kein wirklicher Nachteil.
Es werden etwa 2 GB Festplattenkapazität pro Stunde benötigt, daher 
genügt bereits eine simple 160 GB-Festplatte für 80 Stunden 
Videomaterial.

Solche Festplattenreceiver sind nicht mehr besonders teuer.
Gute Geräte bieten dann auch noch zusätzlichen Bedienungskomfort wie 
zeitversetztes Ansehen oder auch eine Stoptastenfunktion bei "live" 
angesehenem Material.

Es gibt auch die Möglichkeit, so etwas selbstzubauen; das linuxbasierte 
VDR-Projekt bietet dann erweiterten Bedienkomfort, den kommerzielle 
Geräte nicht bieten, wie z.B. automatisches Setzen von Schnittmarken, um 
Reklame unterbinden zu können, oder die Möglichkeit des Streamings von 
aufgenommenem Material an geeignete Streamingclients über ein Netzwerk.

Ich nutze seit langem die von der c't vertriebene Distribution "c't-VDR" 
auf einem eigens dafür zusammengestellten sehr stromsparendem System.

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