Gast
#1529851
Hallo,
ich habe mal ein paar theoretische Fragen zur Wahl eines passenden Power
Amplifiers, wenn auch mit praktischem Hintergrund. Ich habe ein paar
Probleme nachzuvollziehen, was nach Passieren des
1dB-Kompressionspunktes mit dem Ausgangssignal passiert.
Ausgangssituation ist folgende:
Ich habe ein amplitudenmoduliertes Signal welches ich verstärken möchte.
Einfach mal angenommen:
Amplitudenmoduliertes Signal, Eingangsleistung Pin = 0...25dBm
Verstärkung G = 15dB (im linearen Bereich)
P1dBout (1dB-Kompressionspunkt Verstärker) = 33 dBm
|\
| \
| \
Pin -----> | / -----> Pout -------> Sendeantenne
| /
|/
Wenn ich die Eingangsleistung nun aufdrehe, ist meine Ausgangsleistung
bis 18dBm Eingangsleistung nahezu linear, d.h. Pout = Pin + G
Drehe ich weiter, tut sich nicht mehr viel an der Ausgangsleistung bzw.
idealisiert tut sich gar nichts mehr. Aber angenommen, ich schicke 23
dBm in den Verstärker - ist mein Ausgangssignal dann verzerrter als bei
18 dBm Eingangsleistung, oder sehe ich nach dem Verstärker exakt das
selbe Signal wie zuvor?
Lande ich in der Sättigung, sprich "kappt" es mir die Spitzen von meinem
Signal?
Hat sich der Abstand zu den Intermodulationsprodukten weiter verringert,
oder hören die auch idealisiert exakt beim 1db-Kompressionspunkt auf zu
wachsen? (das sie nicht unendlich weiter wachsen, ist mir natürlich auch
klar).
Frohe Weihnachten & vielen Dank für alle aufklärenden Antworten!
koba