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Forum: PC-Programmierung GNU compiler


Autor: Bob Hulu (Firma: hinter den 7 bergen) (bob128)
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Hi,

ich bins jetzt beim kapitel hardware-nahe Programmierung unter DOS doch 
dafür brauche ich einen anderen Compiler:

/* Hinweis: Es muss ein DOS-Compiler verwendet werden.          *
 *          (z.B. der GNU-Compiler fuer DOS auf der CD)         */

Das Problem der auf der CD ist für ein 32bit Betriebsystem ich habe aber 
mittlerweile windows 7 64bit Pro und beim versuch zu installieren meldet 
er einen fehler (siehe screen). Ich habs gegoogelt und hab das hier 
gefunden http://gcc.gnu.org/ aber auf der Seite blick ich net durch 
alles so durcheinander und auch bei der suche GNU 64 bit hatte ich kein 
Glück . Also meine Frage weiß jemand wo man diesen Compiler für 64 bit 
windows 7 herbekommt und eine ausführliche Anleitung wie man es 
installiert und startet ich habe mit solchen compilern überhaupt keine 
Erfahrung hab bisher mit visual studio gearbeitet.

Autor: Peter (Gast)
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die 64Bit version kann doch auch alle 32Bit programm starten, die 
Meldung auf den Screenshot schein ja auch von unzip kommen und nicht von 
Installer. Versuche doch mal die Datein anders zu entpacken.

Autor: A. K. (prx)
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Der Digital Mars Compiler kann Code für 16-Bit DOS erzeugen. Ist 
kostenlos verfügbar.

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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GCC ist ein Compiler für GNU/Linux, unter Windows spielt der im 
Sandkasten (Cygwin, MinGW). Wenn der Code für Windows-kompatible 
erzeugen soll, arbeitet der bestenfalls als Crosscompiler.

Versuch mal nicht, den GCC nackt zu installieren, sondern ackere dich 
durch MinGW durch.

<Sarkasmus>
DOS ist tot, die Beerdigung war vor gut zehn Jahren!
</Sarkasmus>

Autor: Peter (Gast)
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das letzte bild sagt doch alles, Windows7 (32 oder 64bit) kann keine 
16Bit programme mehr ausführen.

Dann wirst du wohl mit einem Cross-Compiler arbeiten müssen. Aber Wozu 
das ganze? Hardware nahe DOS Programmierung ist bestimmt schon seit 10 
Jahren veraltet. Wenn es aber unbedingt sein muss, kannst du dir ja eine 
VM aufsetztn und dort drin DOS installieren dort läuft bestimmt auch der 
Compiler.

Autor: Bob Hulu (Firma: hinter den 7 bergen) (bob128)
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Also würdest du empfehlen das kapitel einfach zu überspringen? schade 
ich hatte mich auf das kapitel gefreut ich suche schon lange ein buch 
das Hardwarenahe programmierung unter C behandelt aber das war wohl 
wieder nix

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Ich würde es nicht überspringen, sondern in gescheitem Umfeld machen.
Installier dir auf eine Extrapartition oder einen USB-Stick BSD, also 
ein UNIX-System. Das läuft problemlos mit 64bit und du kannst deine 
hardwarenahe Programmierung durchziehen, ohne dich ständig mit dem 
Sicherheitsfirlefanz von Windows rumzuschlagen.

Autor: Bob Hulu (Firma: hinter den 7 bergen) (bob128)
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Man hört immer von den profs und auch sonst von Leuten das in der 
Industrie häufig unter C hardware programmiert wird kennt jemand bücher 
zu dem thema c hardwareprogrammierung

Autor: Peter (Gast)
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@Sven P.
du willst also behaupten das ein Beispielprogramm für DOS mit 
Hardwarzugriff auf eine Linux läuft?

Unter Hardwarezugriff verstehe ich z.b. den zugriff auf IO-Adressen und 
dieser geht weder unter linux, bsd oder Windows noch.

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Peter schrieb:
> @Sven P.
> du willst also behaupten das ein Beispielprogramm für DOS mit
> Hardwarzugriff auf eine Linux läuft?
Ich weiß nicht, was DOS mit seinen Software-Interrupts und Registern 
anstellt, aber die Register im PC kann auch DOS nicht herumschieben. Auf 
0x3BC liegt i.d.R. der erste Parallelport, das hat die x86-Architektur 
halt so an sich. Auch unter DOS.

> Unter Hardwarezugriff verstehe ich z.b. den zugriff auf IO-Adressen und
> dieser geht weder unter linux, bsd oder Windows noch.
Der geht unter Linux und BSD ziemlich problemlos. Der geht auch unter 
Windows noch, wäre schlecht, wenns anders wäre. Allerdings ists unter 
Windows etwas anspruchsvoller, am Sicherheitskrams vorbeizukommen, 
wohingegen man unter BSD als root auch tatsächlich Vollzugriff hat.

Alle Bits des ersten Parallelports setzen:
ioperm(0x3BC, 3, 1);
outb(0xFF, 0x3BC);
ioperm(0x3BC, 3, 0);
Fertig. Habe ich so heute noch in Gebrauch (2.6.24-19-generic auf i686).

Autor: Peter (Gast)
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Und woher soll soll das Dos-Buch etwas über den befehl ioperm wissen? 
Und das eine Anwenderprogramm zugriff auf einen IO-Port hat halte ich 
für sehr gefährlich. Das sollte doch  dem Kernel und seinen Treiber 
vorbehalten werden. Auch unter Dos sind die IO-Adresse gleich geblieben. 
Und LPT1 war doch immer noch 0x378. Dazu kommen doch die Bios/Dos 
interrupts wie 0x1C für den zugriff auf dem Timer. Das geht vermutlich 
nicht unter linux.

Aber für solche sachen gibt es ja DOS-Box darin läuft dann alles. (Unter 
Linux wie unter Windows)

Autor: Bob Hulu (Firma: hinter den 7 bergen) (bob128)
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weißt du vielleicht wo man solche bücher findet zum thema "hardware 
programmierung unter C"?

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Peter schrieb:
> Und woher soll soll das Dos-Buch etwas über den befehl ioperm wissen?
Muss der Leser dann anpassen. outb() und inb() gibts auch unter DOS, nur 
bei outb() ist die Parameterreihenfolge vertauscht.

> Und das eine Anwenderprogramm zugriff auf einen IO-Port hat halte ich
> für sehr gefährlich.
Wenn ich Administrator will, kriege ich auch Administrator.

> Das sollte doch  dem Kernel und seinen Treiber
> vorbehalten werden. Auch unter Dos sind die IO-Adresse gleich geblieben.
> Und LPT1 war doch immer noch 0x378.
Ja.

> Dazu kommen doch die Bios/Dos
> interrupts wie 0x1C für den zugriff auf dem Timer. Das geht vermutlich
> nicht unter linux.
Wenn das ein x86-Register ist, geht das auch unter BSD. Die Frage ist, 
ob BSD sich bereits darum kümmert, oder nicht.

> Aber für solche sachen gibt es ja DOS-Box darin läuft dann alles. (Unter
> Linux wie unter Windows)
Im Sandkasten, ja, man sieht halt ggf. nicht allzu viel von dem, was man 
tut.

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Bob Hulu schrieb:
> weißt du vielleicht wo man solche bücher findet zum thema "hardware
> programmierung unter C"?

Das hat nichts mit C zu tun, C ist hardwareunabhängig; was du suchst ist 
ein Buch über die x86-Architektur.

Vielleicht darf ich dir empfehlen, 'hardwarenah' auf einem 
Mikrocontroller auszuprobieren, die sind meistens etwas überschaubarer, 
als x86, und man kann die Peripherieeinheiten auch gescheit nutzen und 
sieht, was man tut.

Autor: Peter (Gast)
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> >  Dazu kommen doch die Bios/Dos
> > interrupts wie 0x1C für den zugriff auf dem Timer. Das geht vermutlich
> > nicht unter linux.
> Wenn das ein x86-Register ist, geht das auch unter BSD. Die Frage ist,
> ob BSD sich bereits darum kümmert, oder nicht.
es geht nicht um register sonder auch um Interrupts. Diese wurden von 
DOS bzw vom BIOS bereitgestellt um verschiende dinge zu tun. (Netzwerk 
zugriff, direkt zugriff auf die Festplatte oder zum Reboot( INT19). Das 
müsste ja ein Linux ersteinmal Simulieren.

Autor: Bob Hulu (Firma: hinter den 7 bergen) (bob128)
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na gut da bin ich schon dabei ^^ ich habe schon im 4 sem 
microcontrollern unter C programmiert ein C167 von Infineon und ein 
Lehrgang von elektro hab ich schon hinter mir mit dem Atmel 8051er der 
zweite fängt bald an wahrscheinlich nächste woche und momentan mach ich 
mein praxissem da hab ich mit dem PIC16f877A zu tun allerdings muss ich 
den unter assembler programmieren. naja das kapitel wäre sowieso das 
letzte gewesen in dem buch. ich hab jetzt noch ein dickes c# buch und 
ein vhdl buch vor mir. für das vhdl habe ich aber auch ein 
evaluationsbaord von pollin gekauft und schon zusammengelötet. Aber 
kanns du mir dann bitte erklären was die leute immer meinen wenn sie 
sagen c wird sehr häufig zur hardwareprogrammierung benutzt meinen die 
etwa microcontroller?

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Wenn das BIOS einen Interrupt raushaut, ist das halt so. Dann gibts den 
Interrupt, egal ob DOS oder BSD oder sonstwas, nur wird BSD den 
Interrupt schon selbst abfangen und was Gescheites damit anstellen. Da 
gibts nix zu simulieren.

Bob Hulu schrieb:
> na gut da bin ich schon dabei ^^ ich habe schon im 4 sem
> microcontrollern unter C programmiert ein C167 von Infineon und ein
> Lehrgang von elektro hab ich schon hinter mir mit dem Atmel 8051er der
> zweite fängt bald an wahrscheinlich nächste woche und momentan mach ich
> mein praxissem da hab ich mit dem PIC16f877A zu tun allerdings muss ich
> den unter assembler programmieren.
Dann scheiß auf x86 und überlass das den Kernel- und Treiberschreibern. 
Großartig anders läufts da auch nicht. Kann man sich dann mit 
auseinandersetzen, wenn mans tatsächlich muss.

> Aber
> kanns du mir dann bitte erklären was die leute immer meinen wenn sie
> sagen c wird sehr häufig zur hardwareprogrammierung benutzt meinen die
> etwa microcontroller?
Nicht nur; C ist an sich hardwareunabhängig (C ist nackt, es hat keine 
einzige Funktion). Aber es machts ziemlich einfach, hardwarenah zu 
arbeiten. Versuch mal mit irgendnem .NET-Krams auf das 
Parallelportregister zuzugreifen -- zuerst wirft dir Windows seine 
Zugriffsrechtestöckchen zwischen die Beine, dann musste das 'managed' in 
'Managed Code' umschiffen und so weiter.

In C reicht der Dreizeiler oben.

Autor: Bob Hulu (Firma: hinter den 7 bergen) (bob128)
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ok coach :-) vielen dank für all die antworten . dieses buch hier ist 
mir auch ins auge gefallen kennt das jemand 
http://www.amazon.de/umfassende-Handbuch-Linux-Uni... 
von den bewertungen her scheint es recht gut zu sein.

Autor: Arc Net (arc)
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Sven P. schrieb:
> Nicht nur; C ist an sich hardwareunabhängig (C ist nackt, es hat keine
> einzige Funktion). Aber es machts ziemlich einfach, hardwarenah zu
> arbeiten. Versuch mal mit irgendnem .NET-Krams auf das
> Parallelportregister zuzugreifen -- zuerst wirft dir Windows seine
> Zugriffsrechtestöckchen zwischen die Beine, dann musste das 'managed' in
> 'Managed Code' umschiffen und so weiter.
>
> In C reicht der Dreizeiler oben.

Mit .NET auch (sowohl bei .NET als auch mit reinem C braucht man 
mittlerweile entsprechende Treiber bzw. Libs).
Den Rest erledigen zwei Zeilen pro Funktion (hier für inpout32.dll)
    [DllImport("inpout32.dll", EntryPoint = "Out32")]
    public static extern void Out32(int adress, int val);
    [DllImport("inpout32.dll", EntryPoint = "Inp32")]
    public static extern int Inp32(int adress);

Braucht man das auch auf einem x64-System, nimmt man z.B. WinRing0 
(inkl. x64 und anderer Sachen http://openlibsys.org/).

p.s. da mit Win7 Pro gearbeitet wird, könnte man auch den XP-Modus bzw. 
Virtual-PC zum Testen nehmen
http://www.microsoft.com/windows/virtual-pc/download.aspx

Autor: Stefan B. (Gast)
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> Autor: Bob Hulu (Firma: hinter den 7 bergen) (bob128)
> Datum: 25.12.2009 13:34
>
> Man hört immer von den profs und auch sonst von Leuten das in der
> Industrie häufig unter C hardware programmiert wird kennt jemand bücher
> zu dem thema c hardwareprogrammierung

Hardwareprogrammierung muss man zusammen mit dem Betriebssystem 
betrachten. Für Linux kannst du hier einsteigen:

Wie bekommt man (grundlegende) Hardware (Sensoren, IO, Motoren...) von 
Linux aus angesteuert?

Jürgen Plate
Linux Hardware Hackz
Messen, Steuern und Sensorik mit Linux
http://www.netzmafia.de/skripten/buecher/linuxhack...

Wenn die Hardware komplexer wird (PCI, USB,...) ist dann die nächste 
Stufe, Treiber für die Hardware zu schreiben:

Linux Device Drivers
by Jonathan Corbet, Alessandro Rubini, and Greg Kroah-Hartman
http://lwn.net/Kernel/LDD3/

Autor: Stefan B. (Gast)
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@ Bob Hulu

> dieses buch hier ist mir auch ins auge gefallen kennt das jemand

Du kannst dir online selbst ein Bild des Buches machen:
http://openbook.galileocomputing.de/c_von_a_bis_z/

Für die gedruckte Version spricht, dass man die auch bequem auf der 
Couch oder im Zug lesen kann. Und dass man gelbe Zettelchen reinpappen 
oder mit Bleistift Notizen einfügen kann.

Autor: Bob Hulu (Firma: hinter den 7 bergen) (bob128)
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vielen dank das linux buch klingt interessant das hol ich mir vielleicht

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