Da hat jeder so seine eigenen Vorlieben.
Wenn der Eingang unbenutzt und nur vor irgendeinem Floaten geschützt
werden soll, dann kannst du von 0 ... 100k (oder mehr) alles nehmen
(z.B. einen Wert, der eh schon in der Schaltung an anderer Stelle
vorkommt). Vor allem bei Prototypen vermeide ich ein hartes Anbinden -
man muss ja vielleicht noch etwas nachfädeln.
Wenn der Eingang unbenutzt ist, aber eine Funktion hinterlegt hat, dann
nehme ich max. bis 5k (z.B. bei einem SET/RESET an einem D-FF) - einfach
um ggf. vorhandene Einstreuungen ausreichend zu belasten.
Wenn der Eingang benutzt ist, gelegentlich aber offen sein kann (wie bei
dir), dann wähle ich irgendwo zw. 10k und 50k. Hochohmig speziell dann,
wenn der normalerweise treibende Ausgang hier etwas schwächlich ist oder
wenn ich Strom sparen muss.
Hochohmig musst du auch den wählen, der an IC1F hängt, denn da ist ja
noch ein 1k-Serienwiderstand vorhanden - sonst wirst du am Eingang des
IC1F nicht weit genug an den LOW-Level herankommen. Der Pull gehört hier
eigentlich vor den 1k-Widerstand R1.
Bei den Ausgängen des OK muss man jetzt wissen, wie schnell die
Schaltung sein muss. Niederohmige Widerstände machen die Schaltflanke
nach HIGH schneller. Im DB ist in der Testschaltung 350 Ohm genannt -
natürlich auch so niedrig, um die versprochenen 10MBit/s auch zu
erreichen. Ich würde mal mit 1k ... 5k beginnen.