Schutzbeschaltung für RS485-Treiber

Gast #1534173
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Hallo,

ich versuche gerade, meine Gedanken zu einer Schutzbeschaltung für einen 
RS485-Treiber in geordnete Bahnen zu lenken :-/
Hintergrund: DMX-Protokoll (also 250kBaud) über SN75176. Der Baustein 
verkraftet nominell +-15V am Eingang. Da im Einsatzgebiet auf gleichen 
Steckern noch eine sog. Phantomspeisung von +-48V (wenig bis garkein 
Strom, wird i.d.R. genutzt, um Elektretmikros zu polarisieren), wollte 
ich die Treiber gegen denkbare Missgeschicke absichern.

Mir kam nach einiger Überlegung folgende Idee:
* Beide Eingänge jeweils gegen Masse und gegeneinander mit einer 
Suppressordiode (Vz etwa 10V) schützen;
* Vor beide Eingänge eine Polymersicherung (selbstrückstellend) mit 
genügend kleinem Auslösestrom (~40mA) setzen.

Im Fehlerfall würde mindestens eine der Suppressordioden leitend werden 
und bei anhaltender Fehlbedingung die Sicherung auslösen.


Nun hat man mich aber auf den Trichter mit der parasitären Kapazität der 
Dioden gebracht: Die liegt beim angepeilten Typ bei schlimmstenfalls 
2nF.
Pro Ausgang wären das dann 4nF (eine Diode gegen Masse und eine zwischen 
den Ausgängen) -- optimistische 250kHz angenommen wären das pimaldaumen 
1/(zweipi  250e3  4e-9) = 160 Ohm parasitär, also zu viel (bzw. zu 
wenig..)

Was wäre denn ansonsten noch denkbar oder überhaupt vonnöten?
Die Treiber sind natürlich gesockelt, aber das hilft im Ernstfall 
logischerweise nichts.

Vielen Dank,

MfG Kama
Gast #1534299
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Der LT1785 is ja echt schnuckelig und sauteuer :-)
Ich denke, ich werde dann wohl doch auf einen 'ordentlichen' Treiber 
setzen.

Interessehalber würden mich aber weiterhin andere Techniken 
interessieren, wie man so eine Schutzbeschaltung realisieren kann.

Danke!

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