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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Ganz simple Datenübertragung fürs Stromnetz gesucht


Autor: Martin Kleucker (sv_klm)
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Hi, Leute,

folgende "Herausforderung" stellt sich mir:

Ausgangsszenario:In diversen Räumen wird immer wieder vergessen, das 
Licht auszuschalten.

Lösungsansatz: Ich baue in jede Lampe eine kleine Schaltung ein, die 
nichts weiter macht als ein Signal der Art "Ich bin Nr. xxx" über die 
Stromleitung zu senden.
An zentraler Stelle installiere ich eine Anzeige mit entsprechend vielen 
LED (pro Lampe eine), und einer Empängerschaltung, die die ausgesendeten 
Informationen empfängt und die jeweilige LED ansteuert.

Kennt jemand sowas?

Vielen Dank und Guten Rutsch,

Martin

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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lol... wie kommst du auf die idee daß das gaaanz simpel ist? so richtig 
ahnung hast du davon nicht, oder?

kommt mir so vor wie die deppen die bei defekten teilen immer schreiben 
"für bastler kein problem" obwohl die betroffene platine aussieht als 
hätte da drauf eine kleine supernova stattgefunden.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Ja. Ein TDA5051A kann das.

Autor: Chris S. (hondaracer1)
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Ben _ schrieb:
> lol... wie kommst du auf die idee daß das gaaanz simpel ist? so richtig
> ahnung hast du davon nicht, oder?
>
> kommt mir so vor wie die deppen die bei defekten teilen immer schreiben
> "für bastler kein problem" obwohl die betroffene platine aussieht als
> hätte da drauf eine kleine supernova stattgefunden

ham se dir das arbeitslosengeld gestrichen oder warum bist so schlecht 
gelaunt? :-P

ne recht simple loesung scheint es ja zu geben, die frage ist nur ob das 
sinn macht. wenn ich mir das datenblatt des TDA5051A so anschau und dann 
wird die platine en bissel groesser und das bei jeder lampe? na dann mal 
viel spass
ich halte die idee zwar fuer "relativ leicht" relaisierbar aber fuer 
nicht sinnvolle.

Autor: Kopernikus (Gast)
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Schade, bei der Überschrift "simple Datenübertragung fürs Stromnetz" 
dachte ich sofort an :

Licht ein = 1
Licht aus = 0

;-)

Autor: Dirk J. (dirk-cebu)
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Du legst zu jeder Lampe ein Glasfaserkabel und kannst am anderen Ende - 
ganz ohne Elektronik - sehen, ob das Licht an ist ;)

Autor: Martin Kleucker (sv_klm)
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@ BEN___

???

wie bist Du denn drauf? Ich sagte ja nicht, dass es simpel IST, ich 
hatte nur die Hoffnung, dass jemand (nicht unbedingt Du) eine einfache 
Lösung parat hat.
Danke für den tollen Beitrag - es macht Spaß in diesem Forum zu sein :-(


@ Dirk J.
Glänzende Idee, hätte ich eigentlich selbst drauf kommen müssen ;-)

@ Chris S.
Danke, den 5051 werd ich mir mal näher ansehen, wenngleich die Größe der 
Schaltung sicherlich das Problem ist

Autor: cdg (Gast)
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Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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unter "ganz simpel" versteh ich jedenfalls was anderes!!

Autor: Skeptikus (Gast)
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@BEN

Simpel ist immer eine Definitionssache und anscheinend ist "simple" für 
dich etwas trivialeres als für Martin.

Komplex heißt ja auch nicht kompliziert, sondern "vielschichtig". So 
kann ein komplex aussehendes System aus vielen trivialen 
Einzelkomponenten bestehen. Deshalb ist der Entwicklungsprozess so 
wichtig, denn wie schon geschrieben kann man ein komplexes System mit 
vielen trivialen Komponenten aufbauen, oder man kann versuchen alles 
irgendwie quer durch die Bank von A nach Z zu verketten um möglichst 
performant und "effizient" zu sein... Bloß sowas endest dann meinst in 
einem schwierigen komplexen System ... und vor allem im Chaos...

so viel dazu.

@Martin.
Wie wäre es mit einem Lichtsensor und der Datenübertragung per Funk zum 
Master?
Du brauchst sowas wie viele Lampencontroller die als Slaves aggieren. 
Jeder Slave schläft, wenn die Lampe aus ist. Wird die Lampe aktiviert 
(Strom fließt, Licht ist an etc. ...) wird die Schaltung geweckt und 
überträgt die Info Lampe an, aber ich weiß noch nicht wer ich bin... der 
Master empfängt die Botschaft und weißt diesem Lampencontroller eine 
Nummer zu. Z.B. 1. So kannst du alle Lampen der Reihe nach anknippsen 
und die Adressierung läuft "automatisch".. somit müsstest du nicht jeden 
Slave einzeln am PC konfigurieren, das übernimmt dann der Master.

Mit Funk kenne ich mich leider nicht gut aus. Vermutlich funktoniert 
diese bidirektionale Kommunikation nicht so einfach, da nur auf einem 
Frequenzband kommuniziert wird und das für alle Slaves.

Deshalb eher sowas (wie beim LIN Bus):
1. Master fragt (Broadcast - alle empfangen) jemand unbekanntes da?
2. Niemand antwortet innerhalb eines gewissen Zeitfensters.
3. Lampe im Wohnzimmer wird eingeschaltet.
4. Nach einer gewissen Zeit fragt der Master wieder ob jemand da ist.
5. Die Wohnzimmerlampe antwortet (an alle, aber die Botschaft ist nur an 
den Master adressiert)
6. Master teilt der Wohnzimmer Lampe die Nummer 1 zu. Die Lampe merkt 
sich das.
7. Master fragt wieder nach unbekannten Lampen.
8. Niemand antwortet (da Wohnzimmerlampe ja bekannt ist und eine nummer 
hat)
usw. ...

Viele Grüße

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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> Ausgangsszenario:In diversen Räumen wird immer wieder vergessen,
> das Licht auszuschalten.

> An zentraler Stelle installiere ich eine Anzeige mit entsprechend vielen
> LED (pro Lampe eine), und einer Empängerschaltung, die die ausgesendeten
> Informationen empfängt und die jeweilige LED ansteuert.


Was ich noch nicht verstanden habe: Geht es dir nur um die 
Statusanzeige, oder möchtest du das Licht auch fern-ausschalten?

Woher weiß denn die zentrale Stelle, daß da keiner mehr im Raum ist, und 
das Licht ausgeschaltet werden kann?



--> Wäre es denn nicht einfacher, einen oder mehrere Bewegungssensoren 
(PIR) im Raum zu montieren? Sowas gibt es z.B. auch in 
Lichtschalterform, oder zum in dei Lampenfassung (Glühbirne) 
reinschrauben, oder extern zum an-die-wand-schrauben ...

dann hast du zwar kein "fern-guck" mehr, ob die Lampe im Raum an ist, 
aber wird das wirklich benötigt (außer dieses als Triggerimpuls für 
irgendjemanden zu nutzen, zum Raum hinzulatschen und das Licht 
auszuschalten) ????

Autor: Martin (Gast)
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Ob es noch einmal Thread geben wird, ohne Müll & Mist von Ben?

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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okay damit euch die freude am basteln nicht vergeht:

1. man braucht für jeden lichtkreis einen sender.
2. bei 50 sendern quaken die auch schon mal übereinander.
3. um das zu verhindern braucht man eine art protokoll.
4. ein protokoll braucht meistens bidirektionalen datenaustausch.
5. ergo braucht man für jeden lichtkreis auch noch einen empfänger.

hab ich was vergessen was den reinen technischen aufwand angeht?
die programmierung der steuernden µCs lasse ich jetzt mal außen vor.

und angenommen das ganze läuft. spätestens nach einer woche bist du es 
leid dir jedes mal unten im keller zu merken wo noch licht brennt und 
hinzurennen um es auszuschalten. wieso also keine fernsteuer-funktion 
nachrüsten?

have fun!

Autor: Martin Kleucker (sv_klm)
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Oho, BEN__ scheint ja bekannt zu sein...

Vielen Dank für die Tipps - eigentlich wollte ich damit nur meinen 
Spieltrieb "befriedigen" - ganz nach dem Motto: Schau Mal, im Keller 
brennt noch Licht, aber gleich wirds ausgehen, da der Bewegungsmelder 
nach 10 Minuten das Licht ausschaltet.

Es sollte nur eine Spielerei werden, daher der Anspruch "simpel".

Guten Rutsch allerseits,

Martin

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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man kann es halt nicht allen leuten recht machen.ich sage halt offen was 
ich denke und damit kommen einige leute eben nicht klar. da kannste 
machen nix!

aber falls es dir nur um ein kleines haus geht, wieso verwendest du 
nicht einen übertragungsweg auf schwachstrom-basis? z.b. einen I2C bus 
mit geringer frequenz oder wenns ein eigenständiges system ist kannst du 
auch rs-232 mit einem eigenen protokoll benutzen. das kannst du beides 
durch klingeldraht schicken. das ist aber eben nicht simpel, sondern 
schon ein ordentliches projekt, daß man erstmal ans laufen bekommen muß.

oder was auch mit klingeldraht gehen würde: ein trafo an den lichtkreis, 
dann die strecke klingeldraht und eine LED an das andere ende, 
nachteilig ist halt der trafo und daß es nicht viele zu überwachende 
kreise sein dürfen. sowas würde für mich die bedingung "simpel" 
erfüllen.

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