Ja, ist es sehr vom Material abhängig, denn wenn ich welches nehme, dass
ich schon eine Weile rumliegen habe (so ein Jahr), braucht es längere
Belichtungszeiten.
Die Vorlage ist auch sehr entscheidend. Je mehr UV-Licht von der Vorlage
ausgefiltert wird, um so länger muß die Belichtungszeit sein. Es gab mal
eine sauteure Positivfolie, die man erst einmal belichten musste. Die
trennte man dann und bekam eine sehr schöne Vorlage. Mit der hatte ich
auch kurze Zeiten. Mit der Lösung auf dem Laserprinter zwei
Overhead-Vorlagen auszudrucken, übereinaderzulegen (Toner zur Platine
hin, sonst Halschattenbildung!!!) und dann zu belichten dauert deutlich
länger - geht aber recht gut. Direkt mit Papier sind meine Erfahrungen
nur schlecht, die Papierstruktur ist ungleichmäßig.
Welches Ätzmittel nimms Du?
Ich nehme heißes x-Persulfat in einer Plastikschale und halte die
Ätzlösung samt Platine (muß aber vollständig bedeckt sein! es funkelt
sonst wie ein Weihnachtsbaum) in der Microwelle auf Temperatur. Das
Ätzen dauert so unter 2min. Die Ergebnisse sind perfekt. Bei erkaltenden
Lösungen kann es hingegen zu unschönen Unteräztungen an den Leiterbahnen
kommen.
Ausdrucken, Ausrichten, Belichten, Entwicklen, Ätzen, Entlacken - ca.
25min
Reiner