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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Ladegerät mit µC baunen Erfahrungen?


Autor: Toni (Gast)
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Hallo Leute,
ich möchte mir ein Ladegerät für den Flugmodellbau selbst bauen.
Da gibt es ja verschiedene Varianten. Zum einen mit einem IC wie z.B. 
LTC4010 (oder 4020, bin da nicht ganz sicher) oder dieser AVR450 oder 
halt etwas eigenes aufbauen.
Das mit dem eigenen Schaltungsentwurf mit einem ATMEL Controller hat mir 
eigentlich am besten zugesagt.
Laden möchte ich NiMH.

Hat vielleicht jemand von euch so etwas schon mal gemacht?
Ich würde gen wissen welche mit welcher Methode ihr NIMH ladet?
Pulsladen oder Refexladeverfahren verfahren?

Wenn sonst noch jemand Tips hat freue ich mich natürlich auch.

Danke

Toni

Autor: MaWin (Gast)
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> Laden möchte ich NiMH.

Dafür gibt es ja viele Bauvorschläge, sogar AppNotes der uC-Hersteller, 
die auf -DeltaU basieren.

> Pulsladen oder Refexladeverfahren verfahren?

Weder noch, schliesslich ist keines der ladeverfahren besser als 
-DeltaU, sondern nur "werbegehypt".

Es ist unschädlich, wenn man auf den 50Hz Siebelko verzichtet und mit 
welligem Strom aus dem Trafo lädt statt Konstantstrom.

Es ist unschädlich, wenn man beim Laden mal kurz den Ladestrom abdreht, 
weil z.B. ein Stromschaltregler einem sonst die Messung der 
Zellenspannung versaut, aber bringen tut's auch nichts, schon gar nicht 
wenn man entlädt.

Alle elektronisch abschaltenden Ladegeräte haben ein Problem mit lange 
gelagerten Akkus. Da bei denen der Innenwiderstand während des lades 
abnimmt, hat das Einfluss auf die gemessene Spannung, die ggf. falsch 
interpretiert wird. Meist schalten die Algorithmen dann zu früh ab. Wenn 
sie nicht zu früh abschalten, sondern mit "dem üblichen" Strom laden, 
entsteht insbesondere zu Ladebeginn eine recht hohe Verlustleistung die 
den Akku recht warm werden lässt, wodurch er sich nicht mehr von der 
Wärme unterscheidet die am Ende entsteht wenn er voll ist und den 
Ladestrom nicht mehr chemisch binden kann, man kocht den Akku also auf.

Aber mit gut erhaltenen Akkus funktioniert -DeltaU gut.

Bei zu langer Ladezeit (über 2h) sollte der Akku in einem (leicht 
wärmedämmenden) Gehäuse sitzen, damit er sich besser erwärmt, wenn zum 
Ladeschluss die Energie nicht mehr chemisch gebunden wird. Daß alleine 
der Druckanstieg zum Absacken der Spannung führt, halte ich für ein 
Märchen.

Autor: Stefan (Gast)
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Als Anregung: Beitrag "MSP430 NiCd-Ladegerät mit -dU"
Anpassung der -dU Schwelle z.B. gemäß Anhang

Autor: Toni (Gast)
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Kurz: man läd mit Konstantem Strom und überwacht die Spannung um 
abzuschalten wenn der Anstieg der Ladekurve zurückgeht (gegen 0)

Hast du mal ein paar Links, ich find (meinermeinungnach) nichts 
brauchbares an schaltung...?


MFg

Toni

Autor: Toni (Gast)
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Hallo Stefan,
die "anregung" find ich super. werd sie mir mal genauer ansehen.
Sowas in die richtung habe ich gesucht. Danke.

Melde mich bei dir wenn ich fragen habe.

Guten rutsch in neue Jahr

Mfg

Toni

Autor: hobbyelek (Gast)
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folgendes ist auch hilfreich:
http://www.jens-seiler.de/bastelecke/akkus/

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