> Ich kapiers nicht, das funktioniert doch nie so gut wies der Autorouter macht!
Ich komm da einfach nicht weit!
Tja, bei mir isses umgekehrt. :)
Man darf den Autorouter schon benutzen, z.B. um sich einen Überblick zu
verschaffen, ob die Platine gut/schlecht routbar ist, um dann
gegebenenfalls die Bauteile umzuplatzieren. viele gleiche parallele
Verbindungen kann der Autorouter schnell selbst legen. Ich passe dann
die teilweise "unsauberen" Wege an. Mit mehr Übung erkennst du dann, daß
das Selberverlegen manchmal/meist/oft schneller geht als das Korrigieren
des Autorouters.
Viele Verbindungen bei denen der Autorouter die Arbeit verweigert lassen
sich meist noch von Hand verlegen.
Ich habe mal dein Platinchen etwas eingefärbt (und wieder angehängt):
- rot: Abstände zu angrenzenden Leiterbahnen unnötig gering! Gibt beim
Löten gerne Zinnbrücken.
- blau: Sowas verbricht der Autorouter, das sieht nicht schön aus - mehr
nicht. Nur bei geringen ästhetischen Ansprüchen so lassen ;)
- gelb: besser wäre es an dieser/diesen Stellen Stichleitungen zum
Löt-/Bohrpunkt zu legen (Leiterbahn vorbeilegen, nicht durchführen). Das
erspart später Sucherei bei schlecht gebohrten Löchern, die dann keinen
Kontakt mehr geben und die Leiterbahn auftrennen.
(Ich habe natürlich nicht alle "kritischen" Stellen markiert, sondern
nur einige wenige exemplarisch ausgewählt!)
Sieh zu, daß du die Bohrlöcher frei bekommst. Der Bohrer kann dann nicht
mehr so einfach weglaufen, wenn er von dem umgrenzenden Pad zentriert
wird. Mit (teil)ausgefülltem Pad wirds ne sehr mühselige Bohrerei.
Um das Layout einfacher lötbar und "schöner" zu machen darfst du ruhig
noch 0.5-2h Arbeit investieren.
Schmittchen.