gadjetto schrieb:
> will relativ große reichweite erzielen, und daher eine stärker richtende
> Ant. verwenden.
Ist erst einmal immer sinnvoll. Der alte Spruch der HF-Fritzen ist
doch, dass eine gute Antenne der beste HF-Verstärker ist.
Beachte aber, dass die maximalen Strahlungsleistungen jeweils eine
ERP-Angabe sind, also Leistungen bezogen auf die Abstrahlung durch
einen Dipol. Wenn deine Antenne besser ist als ein Dipol, musst du
ggf. die Sendeleistung reduzieren. Du hättest den Antennengewinn
allerdings immer noch in Empfangsrichtung.
(Zu den konkreten Werten: siehe Allgemeinzuteilung)
> macht es Sinn eine kleine Yagi-Antenne zu konstruieren ?
Konstruieren musst du sie ja nicht, das haben schon andere vor dir
gemacht. ;-) Wenn deine Module auf 433 MHz senden, kannst du 1:1
Bauanleitungen von Funkamateuren für deren 70-cm-Band übernehmen.
Wenn du auf 868 MHz arbeitest, musst du einfach nur alle Maße
halbieren.
> oder sowas hier: bi-quad-antenne
Kann auch gehen. Gerade bei 433 MHz sind die Antennen natürlich
nicht mehr gerade klein.
> wobei ich da bei der biQuad keine kenntnis über richtcharakteristik
> habe.
Eine Standard-Quad-Antenne ist wie ein Dipol symmetrisch, mit einem
Richtdiagramm in der Form einer Acht. Wenn man noch einen Reflektor
hinzu fügt, erhält man eine Rückwärtsdämpfun. Ein Beispiel eines
Strahlungsdiagramms für eine sogenannte DL7KM-Doppelquad findest
du hier:
http://www.swschwedt.de/kunden/dm2ble/dpgquad.gif
Die DL7KM-Doppelquad besitzt ebenfalls zwei auf der Spitze stehende
Quadrate, als Reflektor dienen jedoch statt einer großen Fläche drei
waagerechte Stäbe. Du kannst in erster Näherung davon ausgehen, dass
beide sich sehr ähnlich verhalten. Mit der bei DM2BLE gemachten
Gewinnangabe von 8,86 dBi kannst du dir auch ggf. deine notwendige
Leistungsreduzierung ausrechnen (8,86 dBi = 6,71 dBd).