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Forum: Platinen Sprühätzen


Autor: Bernhard T (Gast)
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Nachdem die Diskussion zum Thema Fräsen meiner Meinung ja eher zu einem 
negativem Ergebnis geführt hat, möchte ich jetzt mal das Thema 
Sprühätzen aufbringen. Die Firma Radix http://www.radixgmbh.de/ bietet 
für ca. 180.-  Euro  ein Sprühätzgerät für doppelseitige  Platinen an. 
Das ganze ist ein geschlossenes System bei der das Ätzmittel 
(auslaufsicher) im Gerät bleiben kann. Damit sollte sich das hantieren 
mit dem Ätzmittel auf ein Minimum reduzieren. Meine Frage: hat jemand 
Erfahrung mit den Radix Geräten ?
Radix bietet übrigens  nicht unerheblich Rabatte wenn man mehrere 
bestellt.

Autor: Axel Barkow (Gast)
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Hallo,

habe heute wieder mit diesem Gerät gearbeitet. Das Ätzergebnis ist 
eigentlich ganz in Ordnung, nur hat das Gerät leider zu viele Ausfälle. 
Die Düsen verstopfen sehr schnell, die Motoren waren schon kaputt und 
alles in allem macht das Gerät keinen sehr stabilen Eindruck. Sieht eher 
aus wie eine Bastelkiste.

Gruß,

Axel

Autor: ronny (Gast)
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hallo

ich hab das gerät auch hier. verbessungen sind schon möglich. z.b. ist 
der deckel meiner meinung nach zu weich/instabil vor allem wenn das 
ätzmittel warm ist. in der geschwindigkeit ist es wahrscheinlich 
unschlagbar (bei hobbyanwendungen) es liefert sehr gute ergebnisse wie 
ich finde. 0,2mm leiterbahnen lassen sich problemlos herstellen. und 
auch dünnere bahnen (schriften) werden sauber ausgeätzt.

negativ fällt mir auf das es "streifig" abträgt. wäre das nicht so 
könnten wahrscheinlich noch bessere ergebnisse erzielt werden. diesen 
effekt könnte man ev. unterbinden wenn man zusätzliche löcher im 
sprührohr anbringt.

prinzipiell kann ich im nachhinein sagen, das man so ein gerät rel. 
einfach selber bauen kann (habe ich erfolgreich versucht)

für gelegentliche anwendungen reicht aber ein küvettenätzgerät 
vollkommen aus. lediglich bei höheren platinenstückzahlen ist dieses 
gerät aufgrund der rel. hohen geschwindigkeit empfehlenswert.


mfg ronny

Autor: Bernhard T (Gast)
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Vielen Dank für eure Beiträge. Da mich die Idee das man bei diesem Teil 
wenig mit dem Ätzmittel hantieren muss (kein umfüllen etc.) mehr gereizt 
hat als die Geschwindigkeit, habt ihr mir jetzt viel ärger erspart. Wenn 
das Teil instabil ist, möchte ich da auch nicht unbedingt Ätzmittel drin 
aufbewahren. Und beim reinigen von Düsen, hat man ja auch wieder die 
Sauerei.
Ronny du sagst, du hast so was mal selber gebaut. Gibt es da keine 
Probleme das dieses komische Eisen III Chlorid Sublimerat die Werkstoffe 
angreift ?
Gruß Bernhard

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