Ich habe ein Netzteil, welches eine Negativspannung von 12V liefert. Ich
hätte nun gerne eine LED eingebaut, die anzeigt, ob auch wirklich
Ausgangsspannung da ist. Das Problem ist, dass iczh nicht weiß wie man
die anschließt, bei positiver Spannung wäre das ja auch kein Problem,
aber es ist negative. Widerstand ist klar.
denke bitte noch mal über deine Frage nach und versuche dabei zu
erleutern was der unterschied zwischen einer negativen und einer
positiven spannung ist.
Hallo,
ja, das geht schon. Du mußt nur bedenken das die LED dann nicht
leuchtet sondern einfach nur Dunkelheit erzeugt, je negativer die
Spannung desto dunkler wird das Ding. 12 Volt wäre dann schon absolute
Finsternis. Du wirst nichts mehr sehen und Dich total verirren.
Rainer schrieb:
> eicht es
Das wird es bestimmt eichen. Aber lass Dich nicht vom Eichamt erwischen!
Eigentlich dürfen wir hier nur kalibrieren.
>die LED umgekehrt zu polen?
Seufz. Ja.
Ne, das geht ja nicht, dann betreibst du die ja in Sperrichtung so
leuchtet die nicht.
Du musst ein Kondensatornetzwerk aufbauen und die dann mittels eines
Hochfrequenzschalters immer schnell zwischen der falschen negativen
Spannung und der LED umschalten.
Also quasi die Kondensatoren falschrum aufladen, und dann die Spannung
umschalten auf die LED, dann aber richtigrum.
Und das ganze sehr schnell.
Falls das nicht geht, hilft vielleicht ein Umkehrtransformator.
Hier musst du aber aufpassen, das das negative Magnetfeld deine
Disketten oder Festplatten nicht befüllt. Durch das negative Magnetfeld
werden die nicht gelöscht, sondern voll geschrieben
Gruß,
A.
Mmmh schrieb:
> Was'n> tolles Forum hier. Das in Rom ist nicht so gut.
Das ist aber auch ein paar Jährchen älter.
Da hatte man noch keine LED sondern ein paar Fackeln und
Elektronikbasteln war: Bernstein mit einem Katzenfell abreiben. War
nicht ganz so unterhaltsam wie mit Transistoren :-)
Karl heinz Buchegger schrieb:
> Das ist aber auch ein paar Jährchen älter.> Da hatte man noch keine LED sondern ein paar Fackeln
Schon, aber die Peitschenhiebe vom Meister, wenn ich die Fackel verpolt
hatte, spür' ich noch heute.
> Elektronikbasteln war: Bernstein mit einem Katzenfell abreiben.
Was, vor allem wenn die Katze noch in dem Fell war, auch schlecht für
Haut ist.
> War> nicht ganz so unterhaltsam wie mit Transistoren :-)
Oooch, naja....
Mmmh schrieb:
> Schon, aber die Peitschenhiebe vom Meister, wenn ich die Fackel verpolt> hatte, spür' ich noch heute.
Da haben wirs heute leichter.
Lötkolben sind an einem Ende farbmarkiert, damit man sie nicht verkehrt
herum angreift. Nennt sich Fortschrittus technicus.
Karl heinz Buchegger schrieb:
> Da haben wirs heute leichter.> Lötkolben sind an einem Ende farbmarkiert, damit man sie nicht verkehrt> herum angreift. Nennt sich Fortschrittus technicus.
:-)
Den Fortschritt haben sie jetzt auch schon erfunden? Na sowas! Natt,
natt.
Das war doch eine ganz normale Frage. Was müsst ihr gerade alle Mist
posten.
Eine Spannung bezieht sich immer auf eine Differenz zwischen 2 Punkten.
Guck dir mal das Bild im Anhang an. Beide Schaltung sind genau gleich.
Es wurde die Spannung nur anders herrum gemessen.
Ich habe zwei einfache Regeln, die den Nagel oft auf den Kopf treffen,
und bei deren Einhaltung die gröbsten logischen Fehler verhindert
werden:
1) Strom fliesst von PLUS nach MINUS
2) Strom fließt in Pfeilrichtung
Das funktioniert bei Dioden, Transistoren, Thyristoren...
Das war eine "ganz normale Frage" aus Sicht
- einer Hausfrau
- eines Theologen
- eines BWLers
also irgendeines "Technischen Neandertalers"!
(Liebe Hausfrauen, Theologen, BWLer, die ihr die Originalfrage auch
lachhaft findet, haut mich bitte nicht!)
Wenn irgendjemand nicht weiß, wer Goethe oder Schiller war, hält man ihn
für "ungebildet". Reaktion: "höhöhö, der kennt ja nicht mal ..."!
Wenn jemand die Originalfrage
>> Ich habe ein Netzteil, welches eine Negativspannung von 12V liefert. Ich>> hätte nun gerne eine LED eingebaut, die anzeigt, ob auch wirklich>> Ausgangsspannung da ist. Das Problem ist, dass iczh nicht weiß wie man>> die anschließt, bei positiver Spannung wäre das ja auch kein Problem,>> aber es ist negative. Widerstand ist klar.
stellt, ist er m.E. genau so ungebildet wie der Nicht-Goethe-Kenner. Ich
kann diese vielfältige Reaktion daher gut verstehen.
Bernhard
Ich glaube jeder hat mal klein angefangen und ich finde es ist den
Anfängern gegenüber unfair wenn die Profis oder die die sich für einen
halten auf ihnen herrum hacken.
Auch wenn es das thema vll. schon öffters hier gab oder man durch eine
einfache Google suche das problem hätte lösen können, kann man den
Threadstarter da dann immer noch mit einem freundlichen ton darauf
hinweisen.
Grüße
tobi
schau doch mal ob die Kabel an Deinem Multimeter
auch richtig herum drinnen stecken.
In die schwarze Buchse das schwarze Kabel, in die rote
Buche das Rote.
Wenn Das Ding dann -12V anzeigt tauschst Du einfach
die Kabel und alles ist in Butter.
Sollte das Ding auf Wechselspannung ( ~ bzw. AC )
eingestellt sein und -12V anzeigen brings
zum Baumarkt zurück.
> Echt? Die Elektronen sind doch negativ geladen !?! Die fliessen von> MINUS nach PLUS!!!
Und damit bewegt sich (per Definition positive) Ladung von wo nach wo?
Richtig!
Igor Ebner schrieb:
> Lothar Miller schrieb:>> 1) Strom fliesst von PLUS nach MINUS>> Echt? Die Elektronen sind doch negativ geladen !?! Die fliessen von> MINUS nach PLUS...
Die technische Stromrichtung ist trotzdem von PLUS nach MINUS, auch wenn
sich die Elektronen in die andere Richtung bewegen
To W. schrieb:
> wenn die Profis oder die die sich für einen> halten auf ihnen herrum hacken.
Wenn man von Kindheit an gewohnt ist mit sich gegenseitig
ausschliessenden Gegensätzen sowohl im abstrakten Sinne (Ja-Nein,
Gut-Schlecht) als auch im konkreten Sinne (Gravitationsfelder,
Kalt-Heiss) umzugehen und dann noch mit dem Prügel beigebracht bekommen
hat, solche Begrifflichkeiten auf neue Sachverhalte zu übertragen dann
wird man automatisch zum überheblichen Profi. Tut mir echt leid, das ich
dem Normalmenschen so etwas zumuten will. Mea Culpa.
ich fand das hier sehr unterhaltsam :)
um mal ehrlich, sollte jemand, der sowenig sachverstand hat mit einem
netzteil umherspielen?
der 9V block ist doch ausreichend und nicht so gefährlich.
> Wenn irgendjemand nicht weiß, wer Goethe oder Schiller war, hält man ihn
HA! DEN DENN ICH!!!
Der kommt immer im Fernsehen und heißt Stefan. Und er hat doch diese
Burg konstruiert...
(Stefan Gödde/Göteborg, Schweden)
<ich fand das hier sehr unterhaltsam :)
<um mal ehrlich, sollte jemand, der sowenig sachverstand hat mit einem
<netzteil umherspielen?
<der 9V block ist doch ausreichend und nicht so gefährlich.
Erkläre mir bitte einmal was an einem galvanisch getrennten 12V Netzteil
gefährlicher ist als an einem 9V Block.
Hallo,
A. R. schrieb:
> Erkläre mir bitte einmal was an einem galvanisch getrennten 12V Netzteil> gefährlicher ist als an einem 9V Block.
Naja, wenn es z.B. ein 12V 10A Trafonetzteil ist und Dir auf den Fuß
fällt, ist ein 9V Block definitiv zngefährlicher...
Gruß aus Berlin
Michael
man haette dem armen ja auch erstmal schreiben koennen was er machen
muss bevor man sich ueber hausfrauen, BWler und aehnliches lustig macht
wieso hat hier noch keiner auf den negativen frequenzen rumgehackt?
Christian L. schrieb:
> Somit die Kathode der> LED an -12V und die Anode über einen Widerstand an GND der> Spannungsquelle.
Ist es prinzipiell nicht egal, ob ich den Widerstand über die Anode
gegen Ground oder von -12V an die Kathode mache?
Masse/0V ist Definitions- und Konstruktionssache. zB kann in einem Auto
der Pluspol der Batterie an der Metallkonstruktion liegen, dann hast Du
ein -12V Bordnetz, oder der Minuspol, dann hast Du ein 12V Bordnetz. Die
Batterie ist in beiden Fällen die gleiche! Wie man einen gepolten
Verbraucher dann jeweils anzuschliessen hat sollte klar sein.