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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Wassersensor


Autor: Bassel (Gast)
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Hallo zusammen,

frohes neues Jahr, ich bin auf der suche nach einem Wassersensor und 
kein Luftfeuchtesensor, so betonte der Professor, ist das erstmal zu 
erklären, was der unterschied zwischen die beiden ist. Ist das nicht das 
selbe?
unter einer Platine bildet sich Wasser und ich soll eine kleine Platine 
bauen mit einem Wassersensor, der Sensor soll eine I2C Interface haben. 
Das heißt er soll die Daten Digital ausspucken.

Danke im Voraus

Autor: Billy der Bastler (Gast)
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>Ist das nicht das selbe?

Physik ungenügend, setzen.

Wasser und Luftfeuchte ist natürlich nicht das selbe. Luftfeuchte ist 
gasförmiges Wasser als Bestandteil der Luft. Mit "Wasser" wird in dem 
Zusammenhang flüssiges Wasser gemeint sein.

Wie du flüssiges Wasser detektierst, wirst du ja hoffentlich selber 
herausfinden. Kleiner Tipp: Wasser ist elektrisch leitend. Auch 
hochreines ultrasauberes destilliertes Wasser hat eine messbare 
Leitfähigkeit.

Autor: Bassel (Gast)
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Hi Billy,

richtig, ich brauche einen Sensor mit einem I2C-Bus kennst du einen?

Autor: Olaf (Gast)
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> richtig, ich brauche einen Sensor mit einem I2C-Bus kennst du einen?

PCF8574. Allerdings brauchst du noch einen Vorverstaerker aus 1-2 
Transistoren. Dafuer kannst du dann aber sogar an acht Stellen messen
ob Wasser da ist.

Olaf

p.s: Der Nachwuchs in der Branche macht einem manchmal schon Angst....

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Olaf schrieb:

>
> Olaf
>
> p.s: Der Nachwuchs in der Branche macht einem manchmal schon Angst....

Nicht wirklich.
Eher die Produkte (und die Ausführung derselben) die der Nachwuchs 
entwicklen (wird) lassen Angst aufkommen.... ;-))

Autor: Bassel (Gast)
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>
> Olaf
>
> p.s: Der Nachwuchs in der Branche macht einem manchmal schon Angst....

ich gehöre gar nicht zu deiner Branche;-(
Danke trozdem

@Andrew Taylor du verstehst die Welt besser als 5 milliarden Menschen.
Bravo;-)

Autor: Bassel (Gast)
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was ist mit dem SHT1x???

Autor: uwegw (Gast)
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Bassel schrieb:
> was ist mit dem SHT1x???

Das ist ein Luftfeuchtesensor... wenn der flüssiges Wasser sieht, geht 
er kaputt. (also nur als Einwegsensor tauglich..)

Autor: Schrotty (Gast)
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Du sollst messen, ob der Sensor im Wasser "hängt". Darauf gibt es nur 
zwei mögliche Antworten. "Ja" oder "Nein". Was willst da mit nem IIC 
Interface alles übertragen? Vielleicht ein: "Hallo, ich bin der Sensor 
und habe gerade nasse Füsse"?
In meinem Augen ist das IIC-Interface Quatsch, wenn nicht noch mehrere 
andere Sensorgen ausgelesen werden sollen.
Ein einfaches "digitales" Signal (1 oder 0 für "Wasser da", "Wasser 
nicht da") reicht doch völlig aus, oder?

Autor: Bassel (Gast)
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du hast recht aber ich habe auf einer Platine einen I2C ausgang zur 
verfügung und möchte 4 Sensoren damit Steuren.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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SHS A5 - das ist ein kombinierter Luftfeuchtigkeits- und 
Betauungssensor.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Bei Conrad heißt sowas Regensensor Best-Nr.: 190351
oder drahtlose Regensensor Best-Nr. 623018
Der eigentliche Sensor besteht aus einer Platine mit verzahnten 
Leiterbahnen.
Wenn der I2C-Bus eine analoge Spannung des Sensors messen soll, gibt es 
zum Beispiel den bekannten 8-Bit-AD-Wandler PCF8591: 
http://www.nxp.com/documents/data_sheet/PCF8591.pdf
der hat schon einen Multiplexer für vier Eingänge eingebaut

Autor: Bassel (Gast)
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das problem, dass der Sensor klein sein soll in eine Platine max: 
15x30mm. Die 4 Sensoren Sind weit von einander ungefähr 120cm. Das 
funktioniert mit dem I2C-Bus das habe ich mit einem Temperatursensor 
getestet.

viele Grüße.

Autor: Schrotty (Gast)
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Du könntest einen kleinen, günstigen µC mit I2C und ADC verwenden, Damit 
kannst dann analog messen, ob ein Strom zwischen zwei Kontakten fließt 
(Wenn sie in´s Wasser getaucht sind), dieses Singal auswerten 
(Schwellwerterkennung) und dann per I2C verschicken.

Oder eben, wie Christoph beschrieben hat, einen ADC mit I2C.

Vielleicht wäre es auch sinnvoll, die Messelektroden mit einer 
Wechselspannung zu beaufschlagen, um ein einseitiges Korrodieren der 
Elektroden zu vermeiden.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Die Funktionsweise dieser Leitfähigkeitssensoren ist eigentlich sehr 
simpel:

man legt eine symmetrische Wechselspannung von 0,7 V 2-5 kHz aus einer 
relativ hochohmigen Quelle an eine Struktur von inanander verschränkten, 
aber isolierten Leitern aus einem korrossionsfesten Material an.

Wenn der Wasserspiegel diese Struktur erreicht hat, dann fließt ein 
Strom und die Spannung über den Elektroden bricht zusammen.

Die niedrige Wechselspannung verhindert den Matrialtransport durch 
Elekrolyse.

Als Elektroden könnte man z.B. Kohlenstoff nehmen. So einen Sensor kann 
man sich mit einer Schablone und einer Dose Graphitspray selbst auf ein 
kleines Platinchen zusammensprühen.

Man muß nur die Metallteile anschließend gut in Silikon verpacken.

Für die Auswertung braucht man keinen ADC. Da reichen Gleichrichtung, 
Integration und ein Schmitt-Trigger.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Die Funktionsweise dieser Leitfähigkeitssensoren ist eigentlich sehr
> simpel:
>
> man legt eine symmetrische Wechselspannung von 0,7 V 2-5 kHz aus einer


Es bedarf gar nicht so hoher Frequenzen:.
Alles ab 20 Hz funktioniert sehr gut über Jahrzehnte. Aber symmetrisch 
sollte die Wechselspanung schon sein und damit ohne Gleichanteil - das 
ist wirklich relevant.

Autor: Oki Freund (Gast)
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Hat das vielleicht schonmal jemand mit einer Art LCD-Ansteuerung 
probiert ?

Spannungsteiler - halbe Spannung an eine Elektrode,
Portpin an die andere Elektrode ?

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