Hallo,
ach so! Na schön. Wie kommt man nun zu der Dimensionierung?
Wahrscheinlich hat das der Autor ausprobiert und auf seine Bedürfnisse
angepaßt. Nur in Worten, ohne große Rechnung. Die beiden 10 kOhm Potis
müssen weder hoch- noch niederohmig sein, da ist 10 k ein guter Wert.
Er wurde einfach so ausgewählt. Die 220 nF-Kondensatoren bestimen die
untere Grenzfrequenz , die übertragen werden kann. Bei C5 ist der
Eingangswiderstand der nachfolgenden SChaltung maßgebend, bei C2 das
10k Poti -> ca 72 Hz. R1 muß hochohmig sein (> 100 k), er soll nur den
Verstärkereingang auf Masse legen, ohne dabei das Signal zu belasten.
Wert wurde einfach so gewählt. c4 und R8 bestimmen die Zeitkonstante
der Regelung, wie lange es dauert, bis wieder die Vertärkung erhöht
wird. tau=R*C=0,47s . R4 begrenzt den Strom am OPV-Ausgang auf einen
zulässigen Wert, sonst gibt's über den C4 einen kurzen. Das mag der
Ausgang nicht. tau=1k*470nF=0,47ms. Zum Verringern der Verstärkung wird
nur etwa eine halbe Millisekunde gebraucht. R5 wurde wohl als Anpassung
an einen sehr empfindlichen Sendereingang so groß gewählt. R2, R3
bilden zusammen mit dem Wechselspannungswiderstand des FET einen
nichtinvertierenden Verstärker. Hat der FET einen niedrigen
Kanalwiderstand, ist die Verstärkung maximal (fast unendlich), bei
hohem Kanalwiderstand wirkt die Schaltung als Spannungsfolger mit
Verstärkung eins. Damit der hochohmige R3 verwendet werden kann (hoher
Dynamikbereich) ist ein OPV mit FET-Eingängen nötig. T1 hat einen um so
höheren Kanalwiderstand, je negativer seine Gatespannung ist. Die Diode
ist so geschaltet, daß mit zunehmender Amplitude die Gate-Spannung
immer negativer wird. So schließt sich der Regelkreis.
Gruß