Gleichgerichtete Wechselspannung an OPV.

#1543721
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Hallo zusammen,

wieder einmal benötige ich Eure tatkräftige Unterstützung. Das Problem
ist folgendes:

Ich möchte eine gleichgerichtete Wechselspannung (siehe Attachment) über 
eine invertierende OP Verstärkerschaltung in ein Gleichspannungssignal 
Signal zwischen 0… -2V umwandeln.
Der RMS Wert der Spannung am Eingang des OPV wäre dabei in einem Bereich 
von ca. 100mV...1V
Hat jemand eine Idee für einen geeigneten Schaltungsaufbau inkl. 
qualifizierten OPV?


Vielen Dank im Voraus.
MfG
Sascha
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#1543782
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Brauchst du eine Gleichspannung am Ausgang die exakt proportional zum 
Effektivwert der Eingangsspannung ist? Das wird kompliziert!
Signale Sinus-förmig?

Mehr Input bitte!

Ansonsten ganz einfach:
Spitzenwert-Detektor (am einfachsten Diode + kleines C + hochohmigen 
ni-OPV) + invertierenden OPV (mit dem Gain durch R1 & R2 Korrekturfaktor 
einbauen).
#1543814
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Sascha Möhring schrieb:
> X- Rocka schrieb:
>> Brauchst du eine Gleichspannung am Ausgang die exakt proportional zum
>> Effektivwert der Eingangsspannung ist?
>
> Genau das ist der Fall. Die gleichgerichtete Spannung (im Anhang
> dargestellt) beruht auf einer Wechselspannung zwischen 100Vpp...1000Vpp
> (sinus) bei 3MHz.

Dann such mal nach RMS converter (Analog Devices hat sowas).
#1544045
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@  Sascha Möhring (hightowerxxx)

>Ich möchte eine gleichgerichtete Wechselspannung (siehe Attachment) über
>eine invertierende OP Verstärkerschaltung in ein Gleichspannungssignal
>Signal zwischen 0… -2V umwandeln.

Einfach per Tiefpass glätten und einen invertierenden OPV hinten dran. 
Da der OPV nur die Gleichspannung sieht, kann er langsam ohne Ende sein.

MfG
Falk
#1544658
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Falk Brunner schrieb:

> Einfach per Tiefpass glätten und einen invertierenden OPV hinten dran.
> Da der OPV nur die Gleichspannung sieht, kann er langsam ohne Ende sein.
>
Wie müsste dieser Tiefpass aufgebaut sein?

P.S.: die Frage stelle ich nicht aus Faulheit. Der Gedanke kam mir 
nämlich auch schon, nur leider zeigte er kein Erfolg. :(

-sascha
#1544672
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Falk Brunner schrieb:
> @  Sascha Möhring (hightowerxxx)
>
>>Ich möchte eine gleichgerichtete Wechselspannung (siehe Attachment) über
>>eine invertierende OP Verstärkerschaltung in ein Gleichspannungssignal
>>Signal zwischen 0… -2V umwandeln.
>
> Einfach per Tiefpass glätten und einen invertierenden OPV hinten dran.
> Da der OPV nur die Gleichspannung sieht, kann er langsam ohne Ende sein.
>

Nein, Dein Vorschlag geht nicht:
Sascha will RMS (so schreibt er oben 2x)- das liefert die einfach TP 
Lösung nicht.


Falls der TE jedoch von RMS abgeht und mit der TP Lösung arbeiten will, 
wäre es hilfreich er würde das nochmals bestätigen.
#1544684
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Sascha Möhring schrieb:
> Andrew Taylor schrieb:
>
>> Falls der TE jedoch von RMS abgeht und mit der TP Lösung arbeiten will,
>> wäre es hilfreich er würde das nochmals bestätigen.
>
> Ich möchte den Vorschlag mit dem Tiefpass noch einmal testen? Wie
> müssten R und C dafür dimensioniert werden?
>
> @Andrew: was ist mit TE gemeint?

TE bist Du (thread emitter)

Ansatz:
Dann starte mal mit einer Grenzfrequenz 1/10 Deiner Signalfrequenz (also 
ca. 650 kHz.
R und C rechnest Du daraus folgend aus.


Wenn Dir die Einschwingzeiten zu lang sind, kann man das optimieren.

Was verwundert: Warum nun doch keine Notwendigkeit des RMS, obwohl Du 
oben so intensiv drauf hingewiesen hast??
#1544710
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Es geht ja um diese Aussage:
>> Brauchst du eine Gleichspannung am Ausgang die exakt proportional zum
>> Effektivwert der Eingangsspannung ist?

Falls ich für ein Durcheinander gesorgt habe, tut es mir leid. War 
wirklich nicht beabsichtigt.


Fakt ist, ich benötige tatsächlich die Proportionalität. Somit kann ich 
den Vorschlag mit dem TP streichen.

-sascha
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #1544716
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> Falls ich für ein Durcheinander gesorgt habe, tut es mir leid.
Es fehlen irgendwie noch Rand-/Gesamtinformationen. Sag doch einfach 
mal, woher das Signal kommt und was du letzlich damit machen willst 
(Leistungsberechung?) ...

Z.B.
es kommt von einem Tacho und ich möchte damit das Motor-Drehmoment 
regeln.
#1544739
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Kein Problem.
Kurz zusammengefasst: ich möchte eine Readbackspannung (0…-2Vdc) aus 
einer RF Spannung (100Vpp-1000Vpp) @ 3MHz generieren.
Die RF-Spannung wird über einen kapazitiven Spannungsteiler 
runtergeteilt. (bei 1000Vpp auf etwa 1,6Vpp)
Das Gleiche passiert mit einer 2ten Spannung um 180° phasenverschoben.
Mit diesen beiden Spannungen gehe ich an einen Differenzverstärker 
(AD847), bei dem alle Widerständ 1 kR betragen.
Weiter geht es an einen AD8037, welchen ich wie im Attachment beschaltet 
habe. Am Ausgang des AD8037 sieht man dann das Signal, welches im ersten 
Beitrag dieses Thread abgelegt ist.

MfG
-sascha
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