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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Stroboskop fernsteuern


Autor: Sebastian (Gast)
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Hallo,

ich habe hier so ein altes Stroboskop rumfliegen, dass zwar einen
Anschluss (6.3mm Klinke) für eine Fernsteuerung hat, aber die
Fernsteuerung selbst fehlt. Ich glaube, es gibt so einen
quasi-Standard, wie man Strobos fernsteuert.

Leider hat google nichts produktives gebracht. Nur ein paar Hinweise:
man steuert die Frequenz über max. 10V Spannung. Ob man diese 10V nur
an- und ausschaltet (jedes einschalten ein Blitz) oder dimmt (je mehr
Volt, desto schneller?) ist mir allerdings noch unklar. Auch, ob das
Strobo diese 10V liefert und man nur noch "kurzschließen" muss oder
ob die von außen angelegt werden müssen ist mir noch unklar. Ganz zu
schweigen von der Belegung des Klinkensteckers.

Wäre schön, wenn Ihr ein paar Links für mich hättet.

Gruß,
Sebastian

Autor: Steffen (Gast)
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Vielleicht mal messen, was an den beiden Pins anliegt?

Autor: Karl Heinz (Gast)
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also bei den "etwas preiswerteren" Geräten ist die Blitzfrequenz
eigentlich immer gleich der Frequenz am Steuereingang und (fast) immer
mußt du ein 10V Signal anlegen. Das man die beiden Pins kurzschließen
muß, habe ich erst einmal gesehen. Schraub' das Teil doch einfach mal
auf und schau rein, welche Pins angeschlossen sind. Es ist sehr selten,
daß 10V Steuerspannung aus dem Teil rauskommen, da diese 10V
Potentialfrei sein müßten. Im Normalfall ist nur ein Optokoppler drin,
den du mit Pulsen ansteuen mußt (5..10V)...

Autor: Sebastian (Gast)
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Gut, ich probier mal ein bisschen rum.

Danke.

Sebastian

Autor: Frank (Gast)
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Hi,

schau mal hier http://www.hoelscher-hi.de/hendrik/light/strobo.shtm

Vielleicht hilft es ja.

Gruß
Frank

Autor: Claus Thaler (Gast)
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Ich kenn die Teile noch von früher, bei unserem Teil wurde an den
Steuereingang nur ein Poti angeschlossen, um vom Mischpult aus die
Blitzfrequez einzustellen.

Autor: DocFreestyle (Gast)
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Die Belegung ist normalerweise : Spitze + , Schaft -

An das Stoboskop legt man eine Rechteckspannung an, mit deren Frequenz
dann auch das Strobo blitzt. Von der Amplitude her kann man in den
meisten Fällen bis 10 V gehen, weniger funktioniert auch.
Einige Strobos blitzen dann bei der fallenden Taktflanke, andere bei
der steigenden Taktflanke. Das hat mich auch mal schön überrascht.  :(
Man kann die Strobos entweder über den Pc steuern oder einfach mit
einem Timer IC wie NE555 ( siehe link oben).

Michael

Autor: Sebastian (Gast)
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Hallo zusammen,

genau so (wie von Michael beschrieben) geht es. Hab ich heute
"erspielt". Erst gemessen - keine Spannung. Also ist auch
Spannungsteiler nicht Mittel der Wahl, weil, was soll der Teilen ohne
Spannung. Also mutig, alte 9V-Blockbatterie genommen an den
Klinkenstecker gehalten -  bingo, es blitzt.

Polung war bei mir egal, hatte einen zweiten Brückengleichrichter auf
der Platine gefunden, den ich mir zunächst nicht erklären konnte.

Danke an alle. Es funktioniert.

Erstaunt hat mich folgendes: ich habe einen Kippschalter an dem Strobo.
Bisher hatte ich den für einen Netzschalter gehalten, ist er aber nicht.
In Stellung 1 macht das Strobo Blitze auf die steigende Flanke des
Rechtecksignals. In Stellung 2 blitzt es mit der am Strobo-eigenen Poti
eingestellten Frequenz, sobald man extern Spannung anlegt. Also kann man
sich da eine vereinfachte Ein-Aus-Fernsteuerung basteln. (Wobei, ich
tendiere zu uC und ferngesteuerter Frequenz)

Gruß,
Sebastian

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