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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Funktionsweise eines Drehstromgenerators


Autor: Bastek (Gast)
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Hi,

immer wieder stoße ich im Internet auf die Skizze eines 
Drehstromgenerators, die ich für falsch halte.

http://www.rafoeg.de/10,Forschungsprojekte/20,Gene...

Ich glaube, dass die Stromrichtungen, die dort falsch eingezeichnet 
sind. Die Stromrichtungen müssten in den einzelnen Wicklung parallel 
angeordnet sein, wenn man die Handregeln richtig anwendet. Das ergibt 
zwar technisch keinen Sinn, physikalisch müsste es aber so sein, wenn 
man der Darstellung folgt.

Ich wollte einmal fragen, ob ihr das auch so seht, oder ob ich jetzt 
einen totalen Denkfehler habe.

MfG
Bastek

Autor: der mechatroniker (Gast)
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Für mich passt die Darstellung. Die drei Wicklungen sind um 120° 
versetzt und ansonsten identisch. Was meinst du mit parallel?

Autor: Bastek (Gast)
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Im 3D-Raum ist ragen die Leitungen ja nach hinten in den Raum hinein. 
Die Leitungen, die physikalisch interessant sind, sind dabei parallel 
angeordnet. Der Magnet bewegt sich an beiden Seiten vorbei und muss 
daher auch dieselben Stromrichtungen bewirken, sodass sich der Strom 
quasi stauen muss.

Ich würde ein Bier darauf verwetten, dass die Darstellung nicht mit den 
Hand-Regeln zu vereinen ist. Das Problem ist nur, dass alle 
Darstellungen im Internet diesen Fehler haben. Ich verstehe die Welt 
nicht mehr.

Bastek

Autor: Denker (Gast)
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Wenn du eine Regel anwendest, dann ist es die für die rechte Hand.
Die Feldlinien des Magneten treten in die (innere) Handfläche ein, die 
Finger zeigen die Stromflußrichtung an und der abgespreizte Daumen zeigt 
die Drehrichtung an. So ist es auch im Bild, der Punkt im Draht ist die 
Spitze des Richtungspfeils für die Stromrichtung.
Das wechselt sich dauernd ab, wenn Nord- oder Südpol vorbeifliegen.
In jeder einzelnen Windung der 3 Wicklungen wird gleichzeitig (versetzt) 
ein Potentialunterschied erzeugt.

Autor: Kolonel (Gast)
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Kannst ja mal nachbasteln und die Zunge dranheben - dann weisst du ob es 
richtig ist :-)

Autor: Bastek (Gast)
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Lieber Kolonel, vielleicht solltest du andere Leute nicht vorschnell für 
blöd erklären!

Ich habe das einmal mit zwei eigenen Grafiken aufgezeichnet. Wenn diese 
Grafiken korrekt sind, kann die Skizze oben nicht richtig sein.

Autor: guest (Gast)
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Hallo,

was willst du mit den Skizzen darstellen? Ein Magnet dreht sich in der 
Nähe von einem bzw. zwei unendlich langen Leitern?

In der anfangs gezeigten Darstellung geht das Magnetfeld genau durch die 
Flächennormale der oberen Wicklung - genau so wie es sein sollte.
Was soll daran nicht richtig sein?

Grüße

P.S.: Dir ist schon klar dass die orange eingefärbten Striche die 
Wicklung und die weißen Kreis mit dem Kreuz oder dem Punkt den 
Wicklungssinn darstellt, oder? ;)

Autor: Denker (Gast)
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Dann radiere mal jeweils 3 Windungen in der Seitenansicht weg, wenn dich 
das irritiert.
Der L1-Draht geht auf den + Draht (=Sicht auf die Stabilisierungsfedern 
eines Pfeiles) und verschwindet nach hinten in den 3D-Raum. Am Ende 
angelangt macht er eine Kehre nach links und kommt mit dem Punkt als 
Strom-Pfeilspitze wieder zurück, das ist gesetzmäßig und damit nicht 
veränderbar. Es muß aber immer eine Schleife, also ein geschlossener 
Kreislauf sein.
Deine Darstellungen sind somit nicht vollständig.
Diese Pfeilspitze wird mit den anderen 2 Windungen der selben Seite 
verbunden und geerdet.

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