Hallo,
will 4 Solarzellen so verschalten, dass diese immer eine möglichst hohe
Spannung produzieren. Im Anhang befindet sich das Bild zur geplanten
Verschaltung wobei sich die jeweils diagonal befindlichen Zellen
zusammen auf einem Panel befinden und mit dem anderen 2er Panel immer in
entgegengesetze Himmelsrichtungen strahlen (Fahrzeug).
Habe ich einen Denkfehler oder ist dies die beste Verschaltung für
diesen Zweck?
--
Weiterhin sollen die Solarzellen bei Beschattung (etwa 5V) ihre Spannung
direkt an meine Logikschaltungen wie Mikrocontroller etc. einspeisen und
bei voller Bestrahlung (bestenfalls 8V) per Spannungsregler einen
LiFePo- Akku (2Zellen in Reihe) laden (geregelt auf 7,2V).
schalte sie alle in reihe, und gib ihnen bypass-diode.
siehe: solarzellenabschattung (@google)
so hast du die höchste spannung, und abgeschattete zellen, verursachen
höchstens 0,7V spannungsverlust.
dann habe ich aber 0,5v spannungsfall an toten zellen, was im regulär
schlimmsten falle 2 sein könnten. bedeutet 2 rennen auf volldampf mit
vielleicht realisitischen 3,5v (=7V) und 2 sind tot (-1V) = 6V
in meinem falle aber habe ich bei 2 gut laufenden und 2 toten zellen
minimal noch 7V und bei guter sonneneinstrahlung mehr strom. dahinter
steckt eh ein linearregler also ist mehr spannung nicht gerade
vorteilhaft.
Di Pi schrieb:
> so hast du die höchste spannung, und abgeschattete zellen, verursachen> höchstens 0,7V spannungsverlust.
Nicht ganz. Du hast Zellenspannung + 0.7V Verlust. ;)
Wenn die Zelle nicht verschattet ist, dann hast du auch keinen Verlust.
Bei Verschattung (es reicht ein dünner Schatten) fällt die Zelle
komplett aus und über der Diode fallen 0.7V ab. Also Zellenspannung +
0.7V.
? Zellspannung (der verbleibenden unbeschatten Parallelschaltung) - 0,7V
meinst Du !
Also wenn die Zelle leicht verschattet ist bringt sie ja
Leerlaufspannung, die dann unter Belastung aber zusammenbricht und somit
die Diode wieder zum tragen kommt.
Das ist wohl ein Missverständnis (oder definitionssache).
Du verlierst bei Abschattung einer Zelle die Spannung einer Zelle +
0.7V über der Diode. Also ist der Verlust Zellenspannung + 0.7V.
So meinte ich das. ;)
Damit will er sagen, dass du natürlich nicht die 0,1 oder 0,2 V nutzen
kannst, die du auch bei der beschatteten Zelle bekommen würdest.
Nimm am besten Schottky-Dioden, da hast du den niedrigsten
Spannungsabfall von vielleicht 0,4V.
Valentin
Koennte man da nicht einen Komparator nehmen, welcher die Zellen
entsprechend per MOSFET ueberbrueckt? OK, man braeuchte noch eine
Gatespannungserzeugung per Ladungspumpe o.ae.
Könnte man natürlich bei großen Reihenschaltungen machen und sowas gibt
es auch schon. Aber hier geht es um Minimalleistungen, und da ich
mindestens 5V brauche und darunter eh nix läuft werd ich wohl die
Verschaltung so wie in meinem ersten Vorschlag machen.
Da die Panele eben auch nur diese maximal 80mA bringen werde ich die
"Spannungsregelung" vermutlich auch ganz stumpf per Z-Diode 5,1V machen.
Bleibt jetzt nur noch die Frage, wie ich meine Solarzellen sehr
verlustarm an den Festspannungsregler koppeln kann?
Was passiert mit den Zellen wenn Ihre selbst erzeugte Spannung niedriger
ist als eine extern angelegte?
... sind solarzellen sinnvoll???? nei sie sind überteuert, suventioniert
(wer will auf kosten anderer schmarotzen), ineffizient, etc ...
Kriech wieder zurück unter deinem Atommüllhaufen in die Asse - du armes
mutiertes Würstchen!
Ich will diese Solarzellen nicht nutzen um damit ein haus zu betreiben
oder ähnliches, sondern um eine Mikrocontrollerschaltung "unendlich"
lang laufen lassen zu können.
Gut, dann schalt sie auch z.T. parralel und nimm eine gute, geregelte
Step-Up-Schaltung auf 5V. So hast du die Chance, dass da auch noch was
rauskommt. Und den Akku nur mit dem überflüssigen Strom laden.
Valentin
Für diesen Zweck gibt es eben Dioden. Die gehören in Reihe zu den
Modulen.
Und falls du es mit einer Step-Down-Schaltung machen willst, musst du
dann eben die Module in Reihe an den Eingang hängen. Hier musst du dich
entscheiden.
Valentin
Also was ich nicht ganz verstehe, wenn man nun beispielsweise 4 Module
parallel hat, und diese sind ja nie ganz gleichmäßig bestrahlt, dann
liefert doch nur das meist-bestrahlte Modul überhaupt Leistung und die
anderen "kommen nicht hinterher"?
Bedeutet umso mehr Module man parallel schaltet umso niedriger wird der
Wirkungsgrad, da ja eh maximal eins dieser Module in Betrieb sein kann?
Es geht immer um Leistung.
Optimalerweise werden Solarzellen so geregelt, dass sie am Maximum Power
Poit (MPP) betrieben werden, also das Produkt aus U und I in der
Lastkennlinie maximal wird.
Lies dir am besten mal ein wenig Grundlagenwissen über Solarzellen aus
Büchern an. Ich glaube, dass Antworten aus einem Forum dafür nicht
herhalten können.
stimmt, aber in meinem fall sind die solarzellen ja absichtlich in
verschiedenste himmelsrichtungen ausgerichtet. denke da muss man das
ganze etwas anders sehen, da ja mindestens 50% der fläche eh immer
schlecht besonnt sind.