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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik ATMega - Beinchen umdrehen?


Autor: Max K. (achulio)
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Hallo zusammen,
bitte jetzt nicht die Köpf-Messer rausholen, so ein Fehler muss einmal 
passieren, damit er später NIE mehr passiert:
Ich habe mir eine recht komplexe Schaltung aufgebaut und später auf 
einer Lochstreifenplatine zusammengelötet. Als ich am Schluss den 
ATMega8 in den IC-Halter einsetzen wollte habe ich festgestellt, dass 
durch den spiegelverkehrten Aufbau (ich habe auf der metallstreifenseite 
vorgezeichnet) nun die Beinchen natürlich auf der falschen Seite wären 
(also 1<>28, 2<>27, 3<>26,... ).
Eine Lösung hierfür wäre, die Beinchen des ATMega um 180° zu drehen, und 
ihn dann quasi "umgedreht" in den IC-Halter zu stecken. Was ist die 
beste Methode hierbei, ohne dass die filigranen Dinger abbrechen?
Das ganze ist ein einmaliges Projekt, ich möchte jedoch auf keinen Fall 
alle Teile wieder aus- und neu einlöten.
Danke

Autor: Christian R. (supachris)
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Passiert jedem am Anfang mal. Löte den ATMega bzw. die Fassung doch 
einfach auf die andere Platinenseite und gut ist.

Autor: Max K. (achulio)
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Danke für die schnelle Antwort,
leider muss der ATMega8 auf die Seite der anderen Bauteile, da ich in 
meinem Gehäuse (wird eine Fernbedieung) keinen Platz mehr auf der 
anderen Seite habe.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Du könntest ihn verkehrtherum in einen DIL-Verbinder löten.
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=2;GROUP=C131;...
Da brauchst du keine Angst haben, dass die Pins abbrechen. ;)

Autor: Daniel G. (daniel83)
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Hallo Max

Nimm doch einfach Stiftleisten, die steckst du in deinen Sockel. Dann 
drehst du den Controler auf den Rücken und lötest den an den 
Stiftleisten an, dann brauchst du auch keine sorge zu haben, dass du dir 
ein Beinchen abreist oder sowas.

Gruß Daniel

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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Da es eh eine Lochrasterplatine ist, sieh es als Lötübung an und bau 
eine neue!

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Erstmal vorsichtig an einer kante (z.B. Tisch mit Platine als Unterlage) 
geradebiegen so das sie zu den seiten abstehen.
Dann kleines Stück einer Platine oder ähnliches am Gehäuse ansetzen und 
auf Fester unterlage nun zur anderen Seite umbiegen.
Sollte dann in etwa die Korrekten abstände ergeben ggf nochmal 
nachbiegen.

Autor: Julian O. (juliano)
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Ist mir auch schon mehrfach passiert - einfach umbiegen 
(Finger/Zange/etc.) Wenn man die Beinchen nicht zig mal hin und her 
biegt bricht da nix ab.

Autor: thorstendb (Gast)
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Hi,

so was war früher gang & gebe, z.B. hat ELV das auch gerne gemacht, um 
ihr Zeug zu schützen (verständlich). Da heute meist alles in Firmware 
auf einem uC gegossen / geflashed ist, ist das nicht mehr so notwendig, 
da das KnowHow meist mehr in der Firmware als in der HW steckt.

Dabei wird die Schaltung so entwickelt, dass beim IC die Beinchen alle 
nach oben gebogen werden müssen.
Die Chips werden dann idR. umgelabelt und als "Spezialbauteile" 
verkauft.

Beliebte "Spezialbauteile" waren auch 0Ohm Widerstände mit beliebigem 
Fabraufdruck oder durchgebratenes Silizium :-)


VG,
/th.

Autor: Max K. (achulio)
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Ok, vielen Dank für die Infos!
Ich werde es zunächst mal mit vorsichtigem Umbiegen versuchen, wenn das 
nicht von Erfolg gekrönt sein sollte, werde ich das ganze umgedreht in 
den DIL-Verbinder einlöten.
Vielen Dank für eure Tips!
Max

Autor: faustian (Gast)
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Probier das umbiegen doch erstmal an einem fuer dich wertlosen anderen 
DIL-IC (der erfahrene Bastler bewahrt zB ausgeschlachtete PALs und OTPs 
fuer solche Zwecke auf) ... mit einer feinen Flachzange und langsam 
gehts auch gut.


"so was war früher gang & gebe, z.B. hat ELV das auch gerne gemacht, um
ihr Zeug zu schützen (verständlich). Da heute meist alles in Firmware
auf einem uC gegossen / geflashed ist, ist das nicht mehr so notwendig,
da das KnowHow meist mehr in der Firmware als in der HW steckt."

Beides steht einem Bausatz nicht.

Autor: Klaus R. (klaus2)
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Umbiegen ist bei DIL gar kein Problem, glaubs mir :)

Klaus.

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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ich habs schon mal fertig gebracht nur eine pin reihe zu verdrehen.

was meinst du, wie ich da geflucht habe, da ich das tatsächlich alles 
neu löten musste

Autor: Gast? (Gast)
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Wenn ich schon ungefähr die Position der Bauteile raus habe, löte ich 
zuerst immer den Sockel an 2-3 Pins ein.
Neben die Pinreihe schreibe ich dann mit einem feinen Edding auf beiden 
Platinenseiten die Nummern, natürlich nur an Anfang und Ende.
Seitdem ist mir sowas nicht mehr passiert. Oder es waren die drei 
verschossenen Platinen, die ich vor der Durchnummerierung gelötet 
habe...

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