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Forum: PC Hard- und Software Andauerndes rebooten, Elko's defekt ?


Autor: Elias B. (bouni)
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Hallo Allerseits,

Hab ein kleines Problem.

In einer Maschine ist ein PICMG 1.0 Single Board Computer verbaut, seit 
gestern passiert nach dem einschalten folgendes:

Der Rechner bootet das NT4.0. Manchmal kommt man nur bis zu dem blauen 
Bildschirm wo CPU Ram etc. aufgelistet sind manchaml gar bis zur 
aufforderung CTRL + ALT + DEL zu drücken.

Dann folgt unweigerlich der reboot.

Die Bilder Im Anhang zeigen die Elkos auf der Rechnerkarte :)
Ich bin der meinung das die das Problem sind. 2 "IT Spezialisten" 
versuchen mich zu überzeugen das lediglich das NT die biege gemacht hat, 
weil wenn man eine Boot CD einlegt kommt man ins Menü der Boot CD und 
der rechner stürzt nicht ab.

Was meint Ihr dazu ??

Gruss Bouni

Autor: Marvin (Gast)
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Werf das teil einfach weg... Da ist wenig zu retten.

Autor: Klaus R. (klaus2)
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Die Elkos sind auf jeden Fall hin. Neue zu besorgen und einzubauen ist 
aber ggf nicht ökonomisch, ausser das Teil hat schon historischen Wert 
:)

Ob das aber das akt Problem ist, weiß man nicht.

Klaus.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Elias B. schrieb:
> Ich bin der meinung das die das Problem sind.

Wohl eher nicht, aber wenn Du sie tauschen möchtest: Was hält Dich davon 
ab es zu tun und das Ergebnis hier mitzuteilen

> 2 "IT Spezialisten"
> versuchen mich zu überzeugen das lediglich das NT die biege gemacht hat,
> weil wenn man eine Boot CD einlegt kommt man ins Menü der Boot CD und
> der rechner stürzt nicht ab.
>
> Was meint Ihr dazu ??

Ich würde fragen warum der Rechner mit einer Software A funktioniert 
(boot cd) und der identische Rechner mit einer Software B (interne 
Platte) nicht.

Danach darf man diese "IT-Spezialisten" wohl mal in den verlängerten 
Rücken treten ,-)


interne Platte/-speicher bzw. SW-Fehler (Datei fehler) werden sich wohl 
letztlich als Ursache herausstellen.

Autor: gastgast (Gast)
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tausch den elko einfach mal aus der kostet ein paar cent und dann kannst 
die mühle noch immer am schrott bringen wenns nichts gebracht hat

Autor: Elias B. (bouni)
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Na das ging ja fix :)

Problem ist das die Maschine eigentlich wieder laufen soll.
Aber die CPU Kart ist schon seit ca. Jesu Geburt obsolet  :)

Na dann werd ioch wohl mal Elkos tauschen :D

Mfg Elias

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Die Kondensatoren sind eindeutig das Problem.

Achte darauf, daß die neuen Kondensatoren mindestens den selben 
Temperaturbereich haben wie die alten, und achte darauf, daß das 
"Low-ESR"-Kondensatoren sein müssen.

Außerdem solltest Du beim Auslöten mit geeignetem Werkzeug an die Sache 
herangehen; diese Kondensatoren sind mit der Stromversorgung des 
Prozessors verbunden und über sehr große Metallflächen niederohmig 
kontaktiert. Das ist eine große thermische Last; ein 
Feld-Wald-und-Wiesen-Lötkolben kann das nicht aufheizen. Unter 50 Watt 
Leistung ist da gar nichts zu machen, eine anständige Lötstation ist 
sehr hilfreich.
Wende keine rohe Gewalt an; die Durchkontaktierungen der Platine dürfen 
auf keinen Fall beschädigt werden, da über diese die großen 
Metallflächen im Platineninneren angeschlossen sind. Daher nicht mit 
Kraft an den Anschlussdrähten zerren.

Etwas vereinfachen kannst Du Dir die Angelegenheit, wenn Du die 
Kondensatoren mit einem geeigneten Werkzeug aufschneidest und entfernst, 
so daß nur noch die Anschlussdrähte in der Platine verbleiben. Diese 
lassen sich einzeln leichter entfernen als im Zweierpack mit Kondensator 
daran, weil dann nicht ein, sondern zwei Metallflächen erhitzt werden 
müssen.

Du wirst Lötzinn und Entlötlitze benötigen, um die Durchkontaktierungen 
vom alten Zinn befreien zu können, eine gute Entlötpumpe oder besser 
noch eine Entlötstation (Lötkolben mit Hohlspitze und Unterdruckpumpe) 
sind auch praktisch.

Achte beim Einlöten der Ersatzkondensatoren darauf, daß diese mit 
möglichst kurzen Anschlussdrähten einzulöten sind - zwischen Kondensator 
und Platine darf kein Platz bleiben. Daher dürfen die 
Ersatzkondensatoren auch keine andere Bauform und kein anderes Rastermaß 
als die alten aufweisen.

Autor: Klaus R. (klaus2)
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Dem wäre NICHTS mehr hinzuzufügen...ausser vielleicht: Viel Erfolg!

Klaus :)

Autor: Icke (Gast)
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Ich hab ja schon viel gesehen, aber hier ist es ein Wunder, daß die 
Kiste überhaupt noch bootet. Machs genauso wie von Rufus beschrieben. 
Die grünen Kondensatoren müssen ALLE getauscht werden! Es ist evtl. 
ratsam, nach jedem 2. bis 3. Austausch die Platine auf (noch-) Funktion 
zu überprüfen, damit sich evtl. Fehler leichter eingrenzen lassen. 
Mehrfaches Ein- und Auslöten macht die Platine garantiert nicht mit. Und 
achte sorgfältig auf die richtige Polung der Elkos!

Autor: oszi40 (Gast)
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-Board: Ein nützliches Zauberwort wäre noch:
Entlötstation mit Pumpe (leider etwas teurer als Dein PC).

-Sicher sieht das alte Netzteil auch nicht besser aus. Ein neues könnte 
unsere Wirtschaft ankurbeln.

-Ob Deine Daten auf der HD noch gesund sind, wäre dann Frage 3.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

oszi40 schrieb:
> -Sicher sieht das alte Netzteil auch nicht besser aus. Ein neues könnte
> unsere Wirtschaft ankurbeln.
Js, schon weil micht so lange lebt wie das alte...
Habe ich bei solchen Sachen leider schon öfter erlebt, speziell, wenn es 
irgendwelche kleinen Sonderbauformen waren.
Neues besorgt, nach ein paar Monaten Netzteil tot oder Lüfter fest.
Das alte meinem Bekannten zum reparieren gegeben und läuft wieder.

Die Elkos auf der CPU-Karte sind in jedem Fall erstmal die Ursache.

> -Ob Deine Daten auf der HD noch gesund sind, wäre dann Frage 3.
Kommt drauf an, wie lange sie das Abstüzen geübt haben. ;-)

Wenn ich einen älteren Rechner mit Abstürzen bekomme, ist der erste 
Blick auf die Elkos. Klärt in mindestens 50% der Fälle die Orsache.

Gruß aus Berlin
Michael

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