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Forum: PC-Programmierung Kleine Festplatte auf Große kopieren


Autor: Wolfgang Heimlich (ellobo)
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Hallo Jungs !
Wer kann wiedermal einen alten Zausel mit wenig PC Kenntniss helfen ?
Hab schon die Suchfunktion benutzt, selbst davon qualmt die Rübe.
Problem und Ausgangspunkt ist folgender.
Von ganz altem Rechner 1,7Ghz ,40GB Festplatte mit Windows XP Home 
Edition
ALLES auf einen etwas neueren Rechner 3,2Ghz mit 250GB Platte und schon 
draufgespieltem Windows XP prof. SP3. Hab schonmal geschaut und COPI 
DRIVE gefunden . Wäre das dazu geeignet. Ich wollt also alle Daten 
Programme Anwendungen mit dem Windows XP Prof. haben . Geht das ? Wenn 
ja wie ?
Gibt es einfache Lösungen ?
Danke für Eure Antworten

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Nein.

Entweder: alles komplett kopieren inkl. installiertem Windows
(Ob der neue Rechner dann damit läuft steht auf einem anderen Blatt.)

Oder: alle Programme neu installieren und eigene Dateien wie
Bilder, Filme, Musik etc. von Hand kopieren.

Aber installierte Programm von einer Windowsinstallation auf eine
andere kopieren wird nicht funktionieren.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Zwar ist es möglich, die Festplatte so zu kopieren, aber das 
resultierende Windows wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auf dem neuen 
Rechner nicht laufen. Das liegt daran, daß es die Devicetreiber der 
alten Windows-Installation enthält, die für die neue Hardware ungeeignet 
sind. Am kritischsten ist hierbei der Treiber für den IDE-Controller, 
passt der nicht, bootet das System noch nicht einmal.

Abhilfe verspricht hier das Werkzeug sysprep von Microsoft, das ein XP 
in einen "umzugsfähigen" Zustand versetzen kann.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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es ist ja noch schlimmer, er will auf dem Zielrechner das Windows 
behalten!

Autor: Kai (Gast)
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Hallo Wolfgang,

ich würde in dem Fall mit einem Backup-Programm wie z.B. Acronis 
TrueImage ein komplettes Abbild der alten Festplatte machen und dieses 
Abbild auf die neue Festplatte als Datei ablegen. Wenn man an die Daten 
der alten Festplatte rankommen möchte, muss man lediglich die 
Abbild-Datei als Laufwerk über TrueImage einbinden und kann es nutzen 
wie eine normale Festplatte.

Gruß Kai

Autor: tom10 (Gast)
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Hallo Wolfgang,
gaaanz so einfach ist das nicht, aber auch nicht wirklich kompliziert.
Nur ein bischen aufwendiger.

Die Daten kannst du auf dem alten Rechner am besten auf CD/DVD brennen
(So hast du auch direkt mal eine Sicherheitskopie)
und auf den neuen Rechner in ein separates Verzeichnis/Ordner kopieren.

Die Programme/Anwendungen muessen (fast alle) auf dem neuen Rechner
neu installiert werden.
Dabei werden die Programme in das Betriebssystem eingebunden
und zum Beispiel die Verbindungen hergestellt die dafür sorgen,
dass eine nnnnn.xls Datei mit Excel und eine nnnnn.doc Datei mit Word 
geöffnet wird.

Schöne Grüße
Thomas

Autor: auch nur ein user (Gast)
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>es ist ja noch schlimmer, er will auf dem Zielrechner das Windows
>behalten!

wollen  kann er  viel,  klappen  wird  es  deshalb  trotzdem  nicht

Autor: Peter (Gast)
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es ist nicht so schlimm wie einige sagen. Das Windows bekommt man zu 95% 
auf dem neuen Rechner zum Laufen. (suche mal nach mergeide)

Die Festplatte kannst du einfach mit einer Linux-BootCD 1:1 oder mit 
einem anderen Rechner kopieren (das geht leider nicht wenn das Windows 
läuft). Wenn du keine 1:1 Kopie gemacht hast must anschliesend noch der 
Bootloader installiert werden, dafür kann man einfach eine XP-CD nehmen 
und fixboot /mbr in der Rettungskonsole eingeben.

Autor: G. L. (glt)
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Acronis True Image, Ghost, usw. wären für sowas die Wahl.

Allerdings gibt es bei der "Aufgabenstellung" einen Haken, da es sich um 
einen komplett anderen Rechner (CPU, Mainboard, Chipsatz,....) handelt, 
wird die kopierte Installation aufgrund komplett anderer Treiberkonfigs 
unsauber starten oder je nach OS-Version (des alten Rechners) den Dienst 
verweigern; ein sauberes, stabiles System erhält man mit so einem 
Vorgehen meist ohnehin nicht - eine ordentliche Installation bereitet 
mehr Freude.

Ein reines Kopieren installierter Programme gehen in der 
Winzigweich-Welt nach der DOS-Ära nur noch in Ausnahmefällen.

Autor: JojoS (Gast)
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es gibt im XP auch einen eingebauten Assistenten für Datei- und 
Programmübertragung. Unter Vista heisst das 'Windows Easy Transfer' in 
Zubehör/Systemprogramme. Unter XP heisst das soweit ich weiss anders, 
und ob Home das auch kann müsstest du mal suchen.
http://www.microsoft.com/germany/kleinunternehmen/...

Autor: auch nur ein user (Gast)
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ne  andere  Frage  ist  aber auch
wie lange wird  das  probieren  mit  unsicheren Ausgang  dauern ?
oder
wie  schnell sind die  paar Programme  neu installiert und  die Daten 
kopiert ?

es  sei denn,  die Programm CD/DVD  sind  nicht  mehr  aufzufinden  .... 
?

Autor: Daniel F. (df311)
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auch nur  ein user schrieb:
> wie lange wird  das  probieren  mit  unsicheren Ausgang  dauern ?
> oder
> wie  schnell sind die  paar Programme  neu installiert und  die Daten
> kopiert ?

wenn der versuch einfach im anstecken der alten platte und versuchen zu 
starten besteht, dann ist der versuch mit folgender neuinstallation 
schneller als die anwendung von zig programmen um ein xp (mit ungewissen 
ausgang) "umzugsfähig" zu machen...

Autor: Gerry E. (micky01)
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Daniel F. schrieb:
> auch nur  ein user schrieb:
>> wie lange wird  das  probieren  mit  unsicheren Ausgang  dauern ?
>> oder
>> wie  schnell sind die  paar Programme  neu installiert und  die Daten
>> kopiert ?
>
> wenn der versuch einfach im anstecken der alten platte und versuchen zu
> starten besteht, dann ist der versuch mit folgender neuinstallation
> schneller als die anwendung von zig programmen um ein xp (mit ungewissen
> ausgang) "umzugsfähig" zu machen...

Manche Windows-Versionen erweisen sich mitunter als ein wenig zickig, 
wenn sie plötzlich in einer anderen Hardwareumgebung aufwachen. Die 
Anwendungen sind da eher nicht das Problem.

Aber einen Versuch ist es wert. Komplettsicherung auf dem alten System 
mit zB Norton Ghost, dann auf dem neuen System zurückspielen. Oder 
Knoppix nehmen und dd. Wie gesagt: Probieren. Wenn nach dem Umbau alles 
hochläuft und nur das Windows eine erneute Freischaltung braucht, dann 
sieht es doch schonmal gut aus.

Autor: Wolfgang Heimlich (ellobo)
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Hallo ! Ich danke Euch allen. Ehrlich gesagt ich hatt mir das einfacher
vorgestellt und deshalb werd ich wohl die Finger davon lassen. Bei 
ACRONIS
osä. liest sich das so einfach .Schaut man aber ins Online Handbuch in 
die
Ablauffolge dann tun sich einem Anwender noch dazu dem "alten Zausel" 
BÖHMISCHE DÖRFER ohne Ende auf. Ich hatte da so in Richtung  Plug and 
Play
gedacht.Hintergrund war eigentlich das ich das neuere XP prof. mit der 
größeren Festplatte nutzen wollte. Kann man eigentlich das Home Edition 
mit der XP Prof. SP3 Variante überschreiben ? Wenns ne blöde Frage ist 
sehts mir nach ich bin mit Röhren die im Radio noch schön leuchteten 
großgeworden. DANKE EUCH
Gruß Wolfgang

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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> Kann man eigentlich das Home Edition
> mit der XP Prof. SP3 Variante überschreiben ?

Können tut man schon.
Aber wozu?

Benutze diesen 'Umzug' als Gelegenheit mit einem frisch aufgesetztem 
WinXP loszulegen und alte DLL-Leichen loszuwerden. Wenn da nicht immer 
die Installation von Programmen wäre, ist so etwas von Zeit zu Zeit bei 
Windows eine extrem gute Idee. Man wundert sich dann, wie schnell die 
Maschine eigentlich wirklich ist :-)

Ich würde:
Im neuen Rechner das frische Windows lassen wie es ist.
Die alte Festplatte in den neuen Rechner als D-Platte (oder E oder F, je 
nachdem was schon belegt ist) einbauen und dann die alte Platte 
durchgehen, was ich von dem Zeug noch brauche. Daten werden 
rüberkopiert, Programme werden neu installiert (du wirst dich wundern 
wieviele Programme du auf dem alten Rechner rumliegen hast, die du nie 
benutzt).
Dann noch 2 bis 3 Wochen warten, ob nicht irgendwas von der alten Platte 
vergessen wurde zu kopieren. Und dann kommt die Stunde: alte Platte 
formatieren und offiziell in Betrieb nehmen.
Dann darfst du dich auch darüber freuen, dass dein neuer Rechner über 
250 + 40GB = 290GB Plattenplatz verfügt.

Autor: Wolfgang Heimlich (ellobo)
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Danke Karl Heinz !
Das ist ja wieder ne ganz neue Variante. Ich brenn bald ab - so qualmt 
meine "Rübe". Den "Neuen" Rechner hatte ich fertig gemacht d. h DVD 
Laufwerke, Netzwerkkarte,Kartreader,Festplatte WD250 usw. eingebaut. 
Einen neuere BIOS Vers.1009 für ASUS A7V600-X eingesetzt und dann 
Windows XP prof. OEM Vers. eingespielt. Darauf war ich stolz das mir das 
als blutiger Anfänger gelungen war. Nunmehr kommt dann die Hürde wo ich 
nicht drüberkomm. Wenn ich die alte Platte in den "Neuen Rechner" 
einbaue kommen sich die beiden Betriebssysteme nicht ins Gehege. Das 
booten müsste ich dann ja wohl im BIOS einstellen damit das nicht 
passiert,oder ?
Wiederum habe ich zufällig eine CD mit DRIVE COPY aus Computerbild (heb 
immer alles auf)und die installiert. Damit soll eine Festplatte klonen
EINFACH sein. Aber es gibt soviele Dinge die ich nicht verstehe und ich 
will
nichts verkehrt machen weil auf der alten Platte viele Daten sind die 
ich nicht missen kann.
Gruß Wolfgang

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Wolfgang Heimlich schrieb:

> als blutiger Anfänger gelungen war. Nunmehr kommt dann die Hürde wo ich
> nicht drüberkomm. Wenn ich die alte Platte in den "Neuen Rechner"
> einbaue kommen sich die beiden Betriebssysteme nicht ins Gehege.

Nein.
Die kommen sich nicht ins Gehege.
Dein neuer Rechner bootet weiterhin von der gewohnten Platte.
Es gibt dann halt einfach nur 2 Platten im System. Das auf der 2-ten 
Platte zufällig auch ein Windows drauf ist, ist dem System egal. Aus 
Sicht des neuen Windows, sind das einfach nur Dateien, so wie alle 
anderen Dateien auch.

> Das
> booten müsste ich dann ja wohl im BIOS einstellen damit das nicht
> passiert,oder ?

Du musst im Regelfall gar nichts umstellen.

> Wiederum habe ich zufällig eine CD mit DRIVE COPY aus Computerbild (heb
> immer alles auf)und die installiert. Damit soll eine Festplatte klonen
> EINFACH sein. Aber es gibt soviele Dinge die ich nicht verstehe und ich
> will
> nichts verkehrt machen weil auf der alten Platte viele Daten sind die
> ich nicht missen kann.

Auf die alten Daten kannst du ja dann nach dem Einbau der alten Platte 
wie gewohnt zugreifen. Die auf dem alten Windows installierten Programme 
werden meistens nicht mehr laufen und müssen neu installiert werden. In 
der Praxis hat sich auch oft erwiesen, dass der Versuch ein derartiges 
Programm durch klonen oder umkopieren lauffähig zu machen, oft einfach 
nur Zeitverschwendung ist. Neuinstallation geht meistens schneller und 
vor allen Dingen problemloser. Das hängt damit zusammen, dass 
Registryeinträge fehlen, sich das Programm Einstellungen in einem 
Verzeichnis auf C: gemacht hat (welche nach dem Plattenumbau jetzt aber 
auf D: liegen), das Programm irgendwelche DLL im Windows nachinstalliert 
hat etc.

Autor: Torsten Schwalm (torstensc)
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Moin,

lass das mit dem Drive-Copy sein. Man kann Windows zwar auf neue Rechner 
umziehen, wenn man alle (!) boardspezifischen Treiber im Gerätemanager 
deinstalliert, danach das Windows ordentlich runterfährt, die Platte auf 
einem anderen System mit Ghost o.ä. auf die neue kopiert un dann im 
neuen Rechner startet. Wenn man nicht alle Treiber erwischt hat geht das 
schief. Und gaaanz wichtig!!!!! Es funktioniert nicht bei einem Umzug 
von Intel auf AMD Systeme oder umgekehrt! Das unterscheidet Windows 
bereits bei der Installation und lässt sich nicht so einfach mit ein 
paar Mittel ändern. Aus langjähriger Erfahrung aus der Betreuung vieler 
Rechner und Nutzer: Setz das Windows neu auf, baue die alte Platte 
parallel in den neuen Rechner ein, oder hänge sie mit einem USB-Adapter 
an den Rechner ran, kopiere die komplette Platte (auch die 
Systemverzeichnisse) in einen Ordner auf der neuen Platte und hebe die 
alte Platte (ordentlich beschriftet) ein paar Wochen auf. Dann kannst du 
alle deine Dateien aus dem Ordner rausverschieben (ja, richtig gelesen. 
Nicht kopieren sondern verschieben. Sonnst verliert man schnell den 
Überblick was man schon hat und was nicht). Solltest du dabei was 
versehentlich löschen, kein Problem. einfach die alte Platte nochmal 
dranhängen. Diese Methode hat sich bei mir hier schon sein Jahren 
bewährt. Irgendwann kann man dann auch den Ordner löschen.

Torsten

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Torsten Schwalm schrieb:

> paar Mittel ändern. Aus langjähriger Erfahrung aus der Betreuung vieler
> Rechner und Nutzer: Setz das Windows neu auf,

Nur zur Klarstellung:
Soviel ich das verstanden habe, existiert auf seinem neuen Rechner schon 
ein frisches WinXP + SP3 (wahrscheinlich war das beim Kauf schon drauf)
Von daher: Das Windows dort in Ruhe lassen.

> Dann kannst du
> alle deine Dateien aus dem Ordner rausverschieben (ja, richtig gelesen.
> Nicht kopieren sondern verschieben. Sonnst verliert man schnell den
> Überblick was man schon hat und was nicht).

Guter Vorschlag.

> dranhängen. Diese Methode hat sich bei mir hier schon sein Jahren
> bewährt.

Da haben wir anscheinend identische Erfahrungen gemacht :-)
Alles andere mag in Einzelfällen gehen, wenn aber nicht ist es die Zeit 
nicht wert nach einer Lösung zu suchen.

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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ich mach das immer so:

wenn ich ein Programm noch nicht installiert habe, kopier ich mir es von 
der alten Platte. läuft es direkt, kommt es bei mir ein einen 
gesonderten Programmeordner.
Einige Progs muss man wirklich neu installieren, aber 60-70% laufen auch 
ohne installation.
so spart man sich bei jeder neuinstalltion ne Menge arbeit.
Hin und wieder sollteman natürlich trotzdem mal ein paar updates suchen

Ich such prinzipiell auch erstmal nach portablen Programm-Versionen.
gibt es die nicht, installier ich das prog in einer vm und kopiers dann 
rüber. erst, wenn das beides nicht geht, installier ich es.


die gesammte platte zu kopieren funktioniert nur so lange, bis das 
windows in den gleichen Computer wieder eingebaut wird. (also nur 
Austasch von Platten)

Autor: Thomas B. (detritus)
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Genau dieses Verhalten bei Neuinstallationen (keine Trennung von System 
und Programmeinstellungen) ist eines der besten Argumente für ein 
Linuxsystem mit /home auf einer extra Partition. Alle (normal) 
installierten Programme legen hier sämtliche Einstellungen ab, so dass 
nach einer Neuinstallation alles wieder auf dem alten Stand ist.

Just sayin... ;)

Autor: Torsten Schwalm (torstensc)
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@Thomas B.

falls es sich noch nicht rumgesprochen hat: Es gibt im Windows den 
"Dokumente und Einstellungen" Ordner. In dem sind die Einstellungen der 
Nutzerprofile drin. Kommt auf das Gleiche raus wie im Linux. Deswegen 
muss man aber immer noch alle Programme neu installieren. Zugeben muss 
ich allerdings, das sich einige Software nicht daran hält alles dort zu 
speichern.
So eine Neuinstallation bringt aber mal die Möglichkeit aufzuräumen und 
Ballast abzuwerfen. Auch im Linux.

Torsten

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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Thomas B. schrieb:
> Genau dieses Verhalten bei Neuinstallationen (keine Trennung von System
> und Programmeinstellungen) ist eines der besten Argumente für ein
> Linuxsystem mit /home auf einer extra Partition. Alle (normal)
> installierten Programme legen hier sämtliche Einstellungen ab, so dass
> nach einer Neuinstallation alles wieder auf dem alten Stand ist.
>
> Just sayin... ;)

der Nachteil von Windows ist halt, dass es keinen Paketmanager hat, der 
jede Software kennt.
Ist letztendlich aber auch ein Vorteil.
Wenns mal Programmpakete sind, die nicht in der Distro enthalten sind 
(nicht offene Programme / treiber) ist es bei linux ein Krampf die rein 
zu bekommen. bis man das Programm erst mal in einem Packege hat, was für 
die eigene Distro/Version passt.

ich finde es bequemer einfach den Ordner mit den ganzen portable 
Programmen zu nehmen und zu kopieren.
dann habe ich sofort alle Programme und die Profile/einstellungen.

Autor: Thomas B. (detritus)
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Torsten Schwalm schrieb:
> @Thomas B.
>
> falls es sich noch nicht rumgesprochen hat: Es gibt im Windows den
> "Dokumente und Einstellungen" Ordner. In dem sind die Einstellungen der
> Nutzerprofile drin.

Meine Erfahrung ist leider, dass eben viele Anwendungen ihr Zeug 
irgendwo in der Registry speichern. Kann sich zwischenzeitlich 
natürlichen geändert haben.

> So eine Neuinstallation bringt aber mal die Möglichkeit aufzuräumen und
> Ballast abzuwerfen. Auch im Linux.

Ballast entsteht gerne in Form von nicht entfernten Dlls, Ordnern und 
Registryeinträgen. Das hat in Linux erstens der Paketmanager im Griff, 
und zweitens kann eben doch leichter Ballast abwerfen, da System und 
Einstellungen sehr viel besser getrennt sind.
Letztens habe ich meinen Lappie neu aufgesetzt (Plattenschaden). Dafür 
habe ich einfach den kompletten \home 'rübergezogen und ALLE 
Einstellungen und Dokumente waren wie vorher aufm Desktop.

Vlad Tepesch schrieb:
> Wenns mal Programmpakete sind, die nicht in der Distro enthalten sind
> (nicht offene Programme / treiber) ist es bei linux ein Krampf die rein
> zu bekommen. bis man das Programm erst mal in einem Packege hat, was für
> die eigene Distro/Version passt.

Das ist allerdings wahr. Und einige Programme braucht man einfach, die 
nicht im Paketmanager drin sind (z.B. Matlab oder das neue TexLive). Die 
werden sogar komplett am Paketmanager vorbei installiert. Hier entsteht 
der selbe Krampf wie in Win, natürlich bei sehr viel weniger Programmen.

Autor: faustian (Gast)
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Man kann durchaus ganze Registry-Unterbereiche in Textfiles sichern und 
zurueckspielen wenn man sich mit der Struktur ein wenig auskennt.... Auf 
diese Weise kann man langwierig wiederherzustellende 
Programmeinstellungen gut portieren.

Die alte Festplatte sollte man dann, solang man sie nicht gerade 
anderweitig dringend braucht, nicht ein paar Wochen behalten sondern 
langfristig irgendwo lagern, manchmal kann diese zusaetzliche 
Sicherungskopie sehr hilfreich sein ;)


Um WIRKLICH die alte Platte 1:1 zu uebertragen kann man zB beide 
Festplatten anschliessen, eine Knoppix CD booten, eine dd(1) Kopie 
zwischen devices fahren, und anschliessend die Partitionstabelle der 
Zielplatte zB mit cfdisk erweitern (VORSICHT dd if=/dev/sda of=/dev/sdb 
kopiert diese mit; anschliessend muss rebootet werden oder ein sfdisk -R 
/dev/sdb ausgefuehrt werden wenn man mit den Partitionen auf der 
Zielplatte noch arbeiten moechte.). VORSICHT-2: Wenn man bei dd if= und 
of= verwechselt ist es das endgueltig gewesen. VORSICHT-3: Den ersten 
Block einer Festplatte zu kopieren wird den MBR aber nur die vier 
primaeren Partitionseintraege kopieren; der Rest der Partitionstabelle 
ist als verkettete Liste zwischen den eigentlichen Partitionen 
verteilt.)

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Zum Kopieren mit Partitionsgrößenanpassung eignet sich Clonezilla 
(http://clonezilla.org/). Das ist eine bootfähige CD, die darauf 
befindliche Software kann (unter anderem) NTFS-Partitionen kopieren.

Das aber löst nicht das zugrundeliegende Problem, die unterschiedliche 
Hardware des Quell- und des Zielrechners.

Das lässt sich jedoch mit sysprep in den Griff bekommen:
http://support.microsoft.com/?scid=kb%3Ben-us%3B30...

Autor: Dr. G. Reed (Gast)
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Ich arbeite schon seit längerem nur noch mit virtuellen Maschinen.
Meine gesamte Arbeitsumgebung habe ich in einer VMware-Maschine, 
inzwischen hab ich schon dreimal einen neuen Host-Rechner verwendet.
Auf dem neuen Host-Rechner einfach vmware installieren, und das alte 
System lässt sich auch dort starten.
Dir Geschwindigkeit ist für mich absolut ausreichend.
Von VMware gibts  auch ein Tool, um ein laufendes XP in eine virtuelle 
Maschine zu transferieren..

Autor: Thisamplifierisloud (Gast)
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Mit Acronis die Platte kopieren und probieren.

Evtl. kommt das windoofs nur im abgesicherten Modus hoch,
dann mußt Du die Treiber für alles mögliche neu installieren.

Wenn Du Glück hast, geht´s.

Wenn Du Pach hast, geht nix.

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