Auf seegängigen Schiffen findet (fand?) man Funkpeiler für den Mittel-
und Kurzwellenbereich, deren Antenne eine Kombination aus ringförmiger
Rahmenantenne und stabförmiger Hilfsantenne ist. Der Rahmen an sich hat
ein Richtdiagramm, das in etwa einer liegenden Acht entspricht, die im
Verhältnis zur Wellenlänge kurze Stabantenne (Länge etwa 2m) ein
kreisförmiges Richtdiagramm. Durch geeignete Addition der von beiden
Antennen kommenden Signalspannungen erzielt man für die Gesamtanordnung
ein Richtdiagramm in Form einer Kardioide mit einem einzigen
ausgeprägten Miniumum. Zum Peilen dreht man den Rahmen entweder
mechanisch, oder man verwendet zwei senkrecht zueinander angeordnete
Rahmen, die mit dem Empfänger über ein sogenanntes Goniometer verbunden
sind, das eine Drehung des Richtdiagramms ohne mechanische Bewegung der
Antenne ermöglicht. Im Internet oder in der Fachliteratur sollten sich
Details zu Aufbau und Funktionsweise derartiger Peiler finden lassen;
bei einer unteren Frequenzgrenze von 2MHz sollte sich ein
Rahmendurchmesser von 50cm realisieren lassen - das könnte gerade eben
noch als portable Peilantenne durchgehen ;-) .