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Forum: Platinen Lötkolben vs. Lötstation


Autor: Stephan Titz (Gast)
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Hallo!

Ich würde gerne mal wissen, welchen zweckmäßigen Unterschied es
zwischen einem Lötkolben und einer Lötstation gibt?

350°C haben ja beide... und das, so wie ich hier im Forum gelesen habe,
sei wohl die optimale Temperatur zum Löten!

Stehe nämlich kurz vor der Anschaffung eines solchen Gerätes...

Gruß,

Stephan

Autor: Thorsten (Gast)
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Hallo,

Lötstationen haben eine Potentialausgleichsbuchse, falls du mal
empfindliche Sachen löten willst. Außerdem ist die Temperatur regelbar,
für große Bauteile mit viel Metallfläche reichen 350° nicht aus. Vorteil
von Lötkolben sind halt, daß sie deutlich billiger sind. Was immer du
auch kaufst, achte darauf, daß das Anschlußkabel flexibel genug ist.
Hab mal ne Lötstation von Conrad gesehen, einfach grauenvoll das Kabel.
Ich habe gute Erfahrungen mit ERSA gemacht, sind etwas billiger als
Weller aber genauso gut. Digitale Temperaturanzeige ist übrigens
unnötiger Schnickschnack; meiner Meinung nach :)

Thorsten

Autor: Thomas Burkhardt (Gast)
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Hi,

es ist eben keine Frage der Temperatur, sondern der Heizleistung,
wenn's an große Masseflächen geht. Da viel Leistung aber hohe
Temperatur bedeuten würde, muss das Lötgerät dann sinnvollerweise
geregelt sein... Damit wird dafür gesorgt, dass so viel Wärme
(Heizleistung) zugeführt wird, wie die Lötstelle abführt -> die
Temperatur des Lötgeräts bleibt (weitgehend) gleich. Hast du dagegen
einen ungeregelten Lötkolben mit geringer Leistung, dann reicht das
nicht für grosse Lötstellen, bei hoher Leistung ist die Temperatur im
Normalfall zu hoch.

Grüße

Autor: Zucker (Gast)
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Ich kann die Lötstation WTCP 51 von Weller empfehlen. Wer einmal mit dem
Magnastat System gearbeitet hat bleibt auch dabei.

Autor: Winfried (Gast)
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Magnastat: Habe auch eine in der Ecke stehen, die ich aber selten nutze.
Wenn ich normale Platinen bestücke, ist die gut. Dann brauche ich meist
nur eine Temperatur.

Wenn ich dagegen Prototypen baue, z.B. mit Fädeltechnik, dann brauche
ich die Möglichkeit, Temperatur einstellen zu können. Deshalb habe ich
die elektronisch geregelte Wellerstation. Lötkolben ohne
Temperaturregelung würde ich nicht empfehlen. Temperaturregelung hat
nämlich, wie schon oben geschrieben, die Möglichkeit, in kurzer Zeit,
viel Wärmeenergie nachzuliefern.

Weller wird viel im professionellen Bereich eingesetzt, Ersa im
Hobbybereich wegen des Preises.

Autor: Tobi (Gast)
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bloss nichts von conrad holen, die dinger sind der letzte müll!

weller wäre mir fürs hobby zu teuer und man sagt ja, dass ersa
mitlerweile eine ähnliche qualität hat zu besseren preisen.

ich bin mit meiner billigen ersa auf jeden fall recht zufrieden und
kann die marke nur empfehlen

Autor: Nils (Gast)
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Hallo!

Ich hatte auch mal ne Lötstation von Conrad. Das Problem an dem Teil
war das der vordere Teil des Griffes so heiss wurde das man ihn nicht
mehr anfassen konnte. Also absolut unbrauchbar.

In der Ausbildung habe ich mit Lötkolben von Selektra löten gelernt und
dabei bin ich auch geblieben. Ich habe auch schon viele viele Platinen
mit Weller bestückt aber Selektra gefällt mir immer noch am besten. Is
aber alles Geschmacks- und/oder Gewöhnungssache denke ich. Wollte nur
mal anmerken das es noch andere sehr gute Sachen gibt ausser Weller und
Ersa.

Gruß, Nils

PS: Link zu Selektra:

http://www.selektra-loettechnik.de/index.html

Autor: Konrad Heisig (Gast)
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Also 'ne Weller WS80 mit Lötkolben schafft man sich einmal an und dann
hat man ein absolutes Universalgerät welches im Grunde ein Leben lang
hält. Vorallem den extrem handlichen 80W (!) Lötkolben und die kleinen
leicht wechselbaren Lötspitzen lernt man schnell zu schätzen, wenn man
häufig zwischen sehr feinen und eher groben Lötstellen wechselt. Die
Anheizzeit von weniger als einer halben Minute, beim Wechsel der
Lötspitze noch um einiges weniger, ist ebenfalls ein klarer Pluspunkt.
Schließlich ist durch den weit verbreiteten Einsatz des Geräts in der
Industrie zu erwarten dass die Ersatzteile auch über Jahrzehnte hinweg
kompatibel bleiben so das man nicht zu Neuanschaffungen gezwungen sein
wird.
Dem steht nun einzig und allein ein Anschaffungspreis von über 200 Euro
entgegen ...

mfg Konrad

Autor: Winfried (Gast)
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Ja, es gibt ein paar Produkte, die einfach unvergänglich sind: Weller,
MagLite, Dr. Kaufmanns Kindercreme...

Autor: Thomas Burkhardt (Gast)
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Hi nochmal,

volle Zustimmung :)

Ersa sind schon recht gut, aber Weller ist eben einfach erste Sahne.
Wer dennoch keine 200 Euro ausgeben will, ist mitner Ersa A60 für 100
wohl am besten beraten.

Autor: Steffen (Gast)
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Ich hab mir eine nagelneue Weller WTCP 51 bei eBay für 70? ersteigert!
Das mit der Temperatur ist so eine Sache, ich kann nicht bestätigen das
diese ungeregelte Nachteile hätte. Wenn ich mehr Wärmeleistung brauch
mach ich einfach eine dickere Spitze drauf. Ich hab damit ohne Probleme
Akkupacks zusammen gelötet! Das ging ruckzuck, die Temperaturregelung
ist nur ein Extra würde ich sagen. Es geht auch genau so ohne!

@Winfried
MagLite ist eigentlich nicht so der Hit, sind halt zum prügeln geeignet
(kleiner Scherz) aber die Leutkraft ist nicht so toll.

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

die Weller WTCP sind doch temperaturgeregelt. Aber eben nicht per
Meßfühler und Elektronik sondern per klick-klack-klick-klack ;-)

Ich würde auch Weller WTCP empfehlen. Ich mach damit alles. Von 0,5er
Pitch bis hin zu Akkupacks reparieren.

Unbedingt eine Flachzange dazukaufen damit man auch mal bei heißem
Lötkolben die Spitze wechseln kann.

Matthias

Autor: Andi (Gast)
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Habe eine Weller WS50, die ist sehr gut. Habe auch zwischen Weller und
Ersa geschwankt, in der Arbeit haben beide Hersteller, wenn auch
teilweise ältere Geräte.

Bei den alten Ersa wird der Griff vorne recht heiss, bei Weller gibts
das nicht. Zudem hat mir das Aufnahmesystem der Weller Lötspitzen
besser gefallen.

Dafür ist der Ersa etwas schlanker, wenns eng beim Löten wird.

Lötkolben ist halt vorteilhaft wenn man unterwegs ist, aber sonst würde
ich auch eine Lötstation empfehlen.

Gruss Andi

Autor: Tobi (Gast)
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ich hab bei meiner neueren ersa station (ersa a60) kein problem, dass
der lötkolben zu heiss wird. warm schon wenn man den recht lang anlässt
aber nicht unangenehm und vor allem nicht zu heiss zum anfassen (wie von
conrad :). das problem haben die wohl mitlerweile in den griff bekommen

Autor: Ratber (Gast)
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Ich hab auch so einiges Anlötgerät gesammelt.

Angefangen von Onkelchens Löteisen (Holzgriff,etwas Grob aber hat
funktioniert) was zusammen mit den Alten Valvobüchern kam.

Über einige Billigeisen (Taugten auch zu nix ausser Löcher braten)

Dann mein erster selbstgekaufter.
ein Ersa 30 (Version mit Hakenkranz.Gekauft glaube ich um 77 rum).

Danach einige andere Ersa und Welle von 15 bis 50W.

Irgendwann steht einem der Sinn nach einer Station und da hatte ich
gleich eine Ersa 50W fürs Grobe und ne WMCP von Weller (20W) erwischt
die ne ganze Weile gehalten haben.

Dann kommt der Wunsch nach mehr und geregelt.



Über diverse Weller und einigen Schrott bin ich derzeit bei ner Weller
WSD161 Digital mit 2 Lötkolben und guten Ablagen. (Eben das Paket)

Der Spaß war zwar nicht gerade billig (Ok,hab ich günstiger über die
Firma bezogen) aber se ist jeden Euro wert und so schnell gebe ich se
auch nicht mehr aus der Hand.

Mit den Spitzen kann ich alles von SMD 402 bis Masseflächen für Mosfets
löten ohne irgendwas zu zerstören.

Ich kann nur jedem Empfehlen bei den Lötkolben/Stationen nicht zu
geizen denn mit Müll (Sorry,is aber so) ärgert man sich nur zu Tode.

Wer die 220-250 Euro übrig hat der sollte sich ne WSD81 mit Kolben und
ständer leisten und für 20 Euro extra noch einige Spitzen (Meißel
Breit/Schmal  Spitz ,Hohlspitz reichen für fast alles aus) mitnehmen.

Damit hat man lagen Freude am Löten



Just my 2 Cent.

Autor: Winfried (Gast)
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> das problem haben die wohl mitlerweile in den griff bekommen

Im Griff saß das Problem früher, hoffentlich ist es jetzt hehoben ;-)

Weller WTCP: Die Teile regeln in der Tat und das ist ein großer
Unterschied zu ungeregelten Lötkolben. In der Spitze sitzt ein
Werkstoff, der bei einer bestimmten Temperatur unmagnetisch wird, genau
um diesen Punkt regeln die. Elektromechanisch, genial einfach,
funktioniert Klasse. Nur kann man eben keine Temperaturen einstellen,
muss stattdessen die Lötspitze tauschen, die eine andere Temperatur
regelt.

Hab übrigens auch noch so ein Selectra hier rum stehen, hab ich mal
geschenkt bekommen. Sind auch interessant diese Teile, sehr klein und
schlank. Und deutsche Produktion, also kauft, damit unsere Wirtschaft
wieder in Schwung kommt. ;-)

Deren Website könnte aber ein Update vertragen. Preislisten, wo kein
Preis drin steht, letztes Update mancher Seiten 2002 - ist schon
komisch.

Autor: Ronny Schulz (Gast)
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Ich habe auch eine günstige von Conrad. Einzige Haken ist gibt keine
sehr feinen Lötspitzen und die Temperatur ist nach anschalten immer auf
200°C eingestellt. Das nervt ungemein.

Autor: Didi (Gast)
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Ich hab auch nen Weller Magnastat. Wie schon gesagt, einmal Weller,
immer Weller.

Die Temperatur kann man bei einem mit elektronischer Regelung zwar
schneller verstellen, aber ich brauch selten was anderes als die 7er
Spitze. Sehr selten, z.B. für Fädeldraht, mal ne 8er, aber mit Zange
ist die Spitze auch heiß schnell gewechselt.

Übrigens für die die bislang nur Conrad kennen:
WTCP51 bei Conrad 145€
WTCP51 bei Reichelt 117€

Autor: Stephan Titz (Gast)
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Hallo!

Ersteinmal danke für die vielen Infos!!!

Sorry, dass ich mich erst wieder so spät in die Diskussion einbringe...
War aber eine paar Tage weg...

So nun ist das natürlich eine recht große Informationsflut...

Von einem Lötkolben habt ihr mich schon mal weg!!!
Das scheint echt nicht viel zu taugen!

Die ERSA A60 hört sich für mein Vorhaben schon recht gut an...
will max. 100 bis 150 EUR ausgeben!

Aber was haltet ihr von der Weller WHS 40?
Die gibt es bei Reichelt für 55 EUR! Habe sie mir mal bei Conrad live
und in Farbe angesehen und muss sagen, dass sie mir recht gut
gefällt....

Ok, sie hat 20 Watt weniger als die ERSA A60, aber sind die unbedingt
notwendig?

Hat die WHS 40 noch andere Nachteile? Weil irgendwie stimmt da was
nicht... Eine geregelte Weller für so kleines Geld?!

Hat jemand erfahrung mit der WHS 40?

Die anderen Weller Stationen die Temperaturgeregelt sind, sind mir
ehrlich gesagt ein wenig zu teuer...

Wenn die Weller WHS 40 nichts taugt, wird es wohl eine ERSA A60
werden!

Und ERSA hat das wirklich mit dem zu heiß werdenden Griff geändert???

Gruß,

Stephan

Autor: Tobi (Gast)
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ich hab die ersa a60 und der griff wird schon noch warm aber nicht
unangenehm heiss.

mir hat mal einer gesagt, die roten weller stationen soll ich lieber
gleich vergessen. die sind nix. hab so spontan keine ahnung warum aber
kann ich ja nochmal fragen

Autor: Stephan Titz (Gast)
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Das wäre super, wenn du mal fragen würdest...

Ok, also spielt die Temperatur auch keine Rolle...

Habe mich auch mal informiert und gehört, dass es wohl eher eine
Einsteiger Station sein soll... So für 1 bis 2 "Lötstunden" pro
Woche!

Gruß,

Stephan!

Autor: Stefan Kleinwort (Gast)
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Mal ein ganz anderer Aspekt:
Egal welche Lötstation, es sollte eine Hohlkehlen-Lötspitze für
SMD-Gehäuse dafür zu kaufen geben. Zusammen mit einem Flussmittelstift
lassen sich damit auch die größten und engsten SMD-Gehäuse genial
einfach löten. Meines Wissens für Ersa und Weller erhältlich.

Ich habe eine Ersa A60 und bin sehr zufrieden damit. Beim Anheizen sehr
fix und bisher ohne irgendwelche Probleme.

Stefan

Autor: Stephan Titz (Gast)
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Ich denke die Entscheidung ist gefallen...

Es wird wohl eine ERSA A60 werden!

Danke an ALLE für die vielen und guten Tips!

Hat mir sehr weiter geholfen!

Gruß,

Stephan

Autor: Jens (Gast)
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mein Favorit ist Weller.. hab noch nie was anderes gehabt und die Kabel
sind Top...

Leistung kann man auch nicht meckern, selbst ein 25W "SMD" loetkolben
kann man ohne Probleme noch fuer gedruckte Schaltunngen nutzen....

Nurbei ser Absaugstation wird er Griff etwas warm, aber diese hat man
selten lannge in der Hand

Gruss Jens

Autor: Tobi (Gast)
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"mein Favorit ist Weller.. hab noch nie was anderes gehabt und die
Kabel sind Top..."

das ist immer das beste um sich ein umfassendes bild über die
alternativen machen zu können ;)

Autor: Ingo Henze (Gast)
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@Stefan Kleinwort
"...es sollte eine Hohlkehlen-Lötspitze..."
Welche ist das denn für die A60/A80?
Da steht, geeignete Lötspitzen sind die aus der Reihe 832/842.
Nu hab ich mir die angesehen, aber welche sind mit Hohlkehle? Oder bin
ich blind... :-)

Gruß
Ingo

Autor: Ingo Henze (Gast)
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Ich war wohl doch blind :-)
Hab grad gesehen, die 832HD ist eine mit Hohlkehle, gibt es also doch.
Ziehe die Frage damit zurück.

Gruß
Ingo

Autor: Stefan Kleinwort (Gast)
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@Ingo:
Falls Du bei Reichelt geschaut hast: Du bist nicht blind, sondern die
Beschreibungen bei Reichelt sind schräg. Im Katalog steht nichts von
Hohlkehle, sondern von meisselförmig ... erst der Abgleich mit dem
Ersa-Katalog bringt Klarheit. Ersa hat auch noch die von Dir genannte,
etwas kleinere Hohlkehlen-Spitze im Programm, bei Reichelt gibt es nur
die eine:

SPITZE 832PW      MEIßELFÖRMIG 2,5MM

Viele Grüße, Stefan

Autor: Ingo Henze (Gast)
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Hallo Stefan,

ich schau meist erstmal bei Reichelt, ja und da hab ich die tatsächlich
nicht gefunden.

Danke für Deine Informationen. Nun frage ich aber doch mal konkret
nach, welche nimmst Du denn?

Die 832HD hat ja einen Spitzen-Durchmesser von 2,5 mm, die 832PW aber
schon 4,0 mm (laut Ersa-Webseite). Ist das nicht ein bißchen dick, für
so zierliche TQFP-Beinchen?
Und wo bekomme ich ansonsten eine 832HD her?

Gruß
Ingo

Autor: Stefan Kleinwort (Gast)
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Ich habe die 832PW mit 4mm, damit habe ich bisher bis 0,65mm
Beinchenabstand gelötet. Die Breite stört beim Löten nicht,
problematisch wird es vielleicht, wenn benachbarte Bauteile so dicht
plaziert sind, dass Du für die Lötspitze keinen Platz zwischen den
Bauteilen mehr hast.

Nicht vergessen das Flussmittel, ich habe mir einen Stift besorgt (FL
88 Flux), ohne das geht garnichts.

Stefan

Autor: Thorsten (Gast)
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Ich habe noch eine Ersa MS 6000, ist ca. 10 Jahre alt und funktioniert
immer noch tadelos; selbst die Lötspitze war bis letzte Woche noch
einwandfrei. Die Station hat damals mal 160 Mark gekostet, mitlerweile
gibts die aber nicht mehr. Die Ersa Analog 60 ist wohl äquivalent, und
kostet jetzt so 110 Euro. Ersa ist absolut top Qualität, super
verabreitet, hält ewig und ist noch viel günstiger als andere
Profistationen. Also wirklich nur zu empfehlen !!!

Benutze übrigens die Spitze 832CD (2.2mm meißelförmig) und 832UD (0.4mm
bleistiftspitz), damit geht alles.

Thorsten

Autor: Micha (Gast)
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Hi,

also ich nutze auch einen Selektra Nsi 8. Sehr gutes Teilchen, leider 
bezahlt man 8,95 Versand wenn man eine Lötspitze bei Selektra kaufen 
möchte. Die gibt es nicht im Handel. Oder kennt jemand einen Händler der 
diese vertreibt ?

Beste Grüße

Micha

Autor: nemon (Gast)
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An manchen Stellen dieses Beitrages klang es so, als wär eine Lötstation 
das einzig Wahre. ich möchte an dieser Stelle darauf Hinweisen, dass 
auch ein einfacher Lötkolben durchaus lange taugt. ich habe hier 2 
Ersa-Lötkolben im einsatz, einmal den 30s-lötkolben mit 30 watt und 
einmal die Multitip 08, eine 8w Lötnadel. beide zusammen decken einen 
großen bereich an einsatzgebieten ab, mit entsprechenden Lötspitzen löte 
ich von smd-bauteilen bis hin zu 4mm² kupferkabeln alles. dickere kabel 
und kleinere smd bauteile unter 1,27mm habe ich noch nicht probiert, 
denke aber, die lötnadel sollte dies noch schaffen, es sollte eher eine 
frage von lötspitze /lötzinn und vorgehensweise sein. beim lötkolben 
wird der schwarze gummierte ablagering nach mehreren stunden betrieb 
tatsächlich warm, nicht unangenehm, aber dennoch ziemlich warm. bei der 
lötnadel ist nichts davon zu spüren, würde mich auch wundern. ein manko 
am lötkolben ist jedoch, dass sich die schraube, welche die lötspitze 
hält, mit der zeit sich lockert, sodass mit beim herausnehmen des 
kolbens aus der ablage schonmal die ltspitze über den tisch gerollt ist. 
ansonsten behaupte ich aber mal, dass insbesondere einsteiger, aber auch 
fortgeschrittene nicht unbedingt >100e für eine lötststion ausgeben 
müssen. wer dies dennoch macht, sollte aber umso mehr drauf achten, 
keinen schrott zu kaufen, sondern die z.b. oben schon (meiner meinung 
auch zu recht) gelobten stationen von ersa und weller.

Autor: Marko B. (glagnar)
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Im Prinzip ist es egal ob man einen Netzlötkolben benutzt oder eine 
Lötstation, nur muß das Ding temperaturgeregelt sein, und das ist bei 
den wenigsten Netzlötkolben der Fall. Mir ist nur der Multi-TC von Ersa 
bekannt:

http://www.ersa.de/de/produkte/loetwerkzeuge/view-...

Dieser Lötkolben kostet aber mehr als eine komplette Analog 60. Ist 
vielleicht interessant wenn man was mobiles braucht oder wirklich 
überhaupt keinen Platz hat.

Autor: Stefan Gemmel (steg13)
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Auch wenn ich jetzt hier verbal geschlagen werde:
Mich ärgert es wenn beim Löten unter Spannung immer die Sicherung 
rausfliegt weil Lötkolben geerdet sind (zumindest mein Ersa 30).
Lötstationen wohl meistens nicht.

Autor: Dieter Werner (Gast)
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@ Stefan

Muttu die gelb-grüne Leitung unterbrechen, dann fliegt nicht mehr die 
Sicherung sondern der Bediener des Lötkolbens raus ;-)

Autor: di (Gast)
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Man kann auch mit einem Lötkolben aus dem Baumarkt gute Ergebnisse 
erzielen. (Solange es keiner für Klempner ist und man kein SMD lötet :-) 
)  Hauptsache ist die Temperatur stimmt und man kommt mit der Spitze und 
vor allem dem Griff klar. (Nach mehrstündigem Löten ist das wichtiger 
als eine auf 2°C einstellbare Temperatur). Ausserdem sollte man 
ausprobieren ob man lieber mit "langer" Spitze (mehr Übersicht, die Hand 
ist nicht im weg) oder mit "kurzer" Spitze (Bessere Kontrolle) lötet. 
Letztendlich ist ja das schwächste Glied in der Kette der Mensch der die 
Schaltung lötet.

Autor: Ulrich (Gast)
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Oder eine Plastik Lötspitze kaufen fg ;-)

Autor: Stefan Gemmel (steg13)
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Auf jeden Fall, kann man bei Lötstationen selbst entscheiden ob geerdet 
oder nicht. Nur mal als weiteres Argument.

Autor: Spannungslöter (Gast)
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@Werner
--> sondern der Bediener des Lötkolbens raus

das ist mit einer Lötstation aber dann auch nicht anders,

also Lötzinn nicht anfassen .......

Da  gibt es auch noch „Standortisolation“
oder Trenntrafo's

Autor: g0nz00 (Gast)
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Wenn man vor der entscheidung steht was man sich kaufen soll, dann ist 
wie immer der Geldbeutel entscheident.

unter der kleinen ERSA Lötstation MS 250 sollte man die Finger von den 
Lötstationen lassen. ca. 50-70€

will man weniger ausgeben tuts nen guter ERSA oder Weller 16-30 Watt 
lötkolben für 20-30€

Wenn man ein wenig gespart hat kann ich die ANALOG 60 oder 80 empfehlen 
aber nur die etwas teurere Variante ( 20€) mit 160Watt Anheizleistung 
150-170€

Wenn man zu viel geld hat nimmt man nen Lötplatz mit Lötsauganlage, 
Lötkolben und Heißluftlötkolben da ist man aber in bereichen um 1500€ 
und aufwärts.


ERSA und WELLER tun sich genau soviel wie BMW oder Mercedes ... is 
beides gut.

ich glaube für die Weller Station gibt es die kleinste Lötspitze zum 
nachkaufen 0,4mm und bei ersa is die kleinste Lötspitze 0,8mm.

Lötkolben haben oft ein unflexibleres Kabel als Lötstationen.

UND FINGER WEG VON 10 EURO LÖTKOLBEN die sind nur zum Kabelenden 
Verzinnen zu gebrauchen da diese unbeschichtete Lötspitzen haben.

Autor: Winfried (Gast)
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Und bestimmt bekommt man auch irgendwo isoliertes Lötzinn ;-)

Ansonsten: Löten kann man, wenn man es gelernt hat, mit fast allem. Nur 
soll es ja auch irgendwie Freude machen. Da sind mir gute Werkzeuge 
wichtig.

Ein normaler Lötkolben ist für unterwegs besser, eine Lötstation für zu 
Hause. Das wäre noch ein Argument.

Autor: Geniesser (Gast)
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>ich glaube für die Weller Station gibt es die kleinste Lötspitze zum
>nachkaufen 0,4mm und bei ersa is die kleinste Lötspitze 0,8mm.

Für den Ersa Multipro Lötkolben gibt es eine 0.4 mm Lötspitze (832 UD), 
die ebenfalls bei der Analog 60 u. 80 und der RDS 80 passt.

Autor: Fred (Gast)
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Hi,

wollte mich auch mal zu diesem Thema äußern. Ich habe längere Zeit mit 
einem ERSA 30Watt Lötkolben ohne jegliche Regelung gearbeitet. 
Funktioniert hat das ganze zwar schon, aber seit ich vor kurzem auf eine 
Lötstation (ERSA RDS 80) umgestiegen bin möchte ich diese nicht mehr 
missen. Vielleicht liegt's auch hauptsächlich an der Leistung (Station 
80 Watt). Mit anderen Fabrikaten habe ich selber leider noch keine 
Erfahrung sammeln können. Allerdings scheint es mir eher eine 
"Glaubensfrage" zu sein, ob man sich sein Werkzeug bei Weller oder ERSA 
holt. Bei Umfragen im weiteren Bekannten- und Mitarbeiterkreis sind die 
Weller bzw ERSA FAns in etwa 50:50 verteilt.
Worauf man jedoch meiner Meinung nach achten sollte ist, dass die Firma 
nicht komplett Noname ist. Sonst könnte es schnell passieren, dass man 
zwar mit einem wunderbaren WErkzeug dasteht, dieses aber nicht (mehr) 
nutzen kann, weil es keine passenden Spitzen mehr im Angebot gibt.
Gruß

Fred

Autor: Stefan Gemmel (steg13)
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Ich bin von einer Weller Magnastat auf einen Ersa 30W umgestiegen.
Was ich an der Weller wirklich gut fand war das sehr flexible leichte 
Kabel. Der Griff war mir zu dick. Nach langem Löten bekam ich Krämpfe in 
die Hand.
Jetzt benutze ich fast nur noch den normalen Ersa 30S. Mit dem oben 
beschrieben Nachteil (hab schon mehrere Spitzen weggeschmolzen).
Für etwas mehr Leistung habe ich noch einen Ersa mit 80W.
Fazit alles Geschmacksache und Gewohnheit.
Ich habe auch schon einige billige getestet -> Finger weg.

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