Hohe Sinusspannung erzeugen

Gast #1551889
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Hallo,
für eine Frequenzgangmessung (0 bis 1MHz) benötige ich sehr hohe 
Sinusspannungen (bis zu 200V). Die Schaltung muss allerdings nur einen 
sehr kleinen Kondensator speisen, d.h. der Ausgangsstrom ist minimal.


Ich wollte das ganze möglichst einfach lösen:

Als Signalquelle ein XR8038

und dahinter einfach eine Endstufe (Bild 4b)
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/bilder/endstuf4.gif

Das ganze natürlich mit Hochspannungstransistoren und einer Versorgung 
von 230V (+- gleichgerichtete Netzspannung)

die OPV Rückkoppelung noch über einen Spannungsteiler der dann die 
Verstärkung vorgibt.


Bevor mir jetzt die ganzen Transistoren um die Ohren fliegen wollte ich 
mal nachfragen ob das prinzipiell funktioniert und ob ich ein 
Sinussignal erzeugen kann das auch geeignet ist für eine Messung, bzw. 
was Ihr für Verbesserungsvorschläge hättet.

lg Hans
#1551927
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Mittelwellenendstufe. :-)

@  Hans (Gast)

>Sinusspannungen (bis zu 200V). Die Schaltung muss allerdings nur einen
>sehr kleinen Kondensator speisen, d.h. der Ausgangsstrom ist minimal.

Wie klein? 1nF? 1pF?

1nF hat bei 1MHz noch 160 Ohm, macht an 200Veff 250VA Blindleistung.

MfG
Falk
Gast #1551935
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Hallo,

Das Konzept gefällt mir. Mich würde dabei interessieren, welche 
Transistoren und Operationsverstärker Du einsetzt. Mit Deiner 
Gegentaktstufe hast Du grob gesehen einen Spannungsfolger, aber für 
diese musst Du ja bereits mit dem Eingangssignal näherungsweise in die 
gewünschten Spannungsbereiche vordringen. Wie löst Ihr das Problem?

Viele Grüße
Stefan
#1552156
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@Hans
die von die verlinkt Schaltung setzt aber voraus, daß der OPV bereits 
mit 200V gespeist wird, weil er die Spannungsverstärkung bringen muß. 
Die Transstoren bringen nur noch Stromverstärkung (da Du nur minimalen 
Strom brauchst, kannst Du die evtl. auch weglassen).

Wie wäre es mit sowas wie einer TV-Videoendstufe? Einfach aus einem 
TV-Plan klauen, notfalls etwas modifizieren ....
(Firma: Rehrmann Elektronik) #1552310
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Kh Loeter schrieb:

> Ja klar, das ist doch keine Frequenz für nen Trafo. Nimm nen Ferrit
> statt Eisen. Nur die 0 Hz sind etwas grenzwertig :-)

Nicht nur die 0 Hz. Ein Trafo, der z.B. bei 100 Hz gut funktioniert wird 
bei 1 MHz schon alleine wegen der viel zu hohen Streuinduktivität nicht 
mehr funktionieren, unabhängig vom Kernmaterial. Umgekehrt wird ein 
Trafo, der die 1 MHz gut überträgt, bereits oberhalb der Audiofrequenzen 
Probleme mit der Kernsättigung bekommen.
Deswegen sind solche DC-Breitbandverstärker immer ohne Trafokopplung 
aufgebaut. Üblicherweise nimmt man da einen diskret aufgebauten 
Kaskoden-Verstärker mit nachgeschalteten komplementären Ausgangstreibern 
falls nötig. Oft kann man auf die Gegenkopplung verzichten, womit man 
die Schwingneigung und den Schaltungsaufwand deutlich reduzieren kann.

Jörg
Gast #2442138
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Würde es nicht auch über ein L-C schwinkries gehen, den ich gepulst 
ansteuere und dann eine spannungsüberhöhung erzeuge? Wobei Pulsfrequenz 
und resonanzfrequenz des schwinkreises übereinstimmen müssten.

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