Zunächst: beides sind Quarzoszillatoren, der eine separat aufgebaut mit
Quarz, 2 x C und 1 x µP und der andere ein eigenständiges Bauteil - fix
und fettig.
Bei geringen Anforderungen ist die 1. Version kostengünstiger und
abgleichbar (Sollfrequenz), da der µP den notwendigen Inverter
bereitstellt. Die 2. Version eignet sich, wenn kein Abgleich notwendig
ist und z.B. nur Zähler ohne µP 'betaktet' werden sollen.
Bei höheren Anforderungen sind eigenständige Quarzoszillatoren wiederum
von Vorteil - sofern man es braucht und bezahlen möchte. Als erste
Steigerung gibt es temperaturkompensierte Teile (z.B. 2,5ppm im Bereich
-20 -> +70°) Kosten ab 20 aufwärts; die nächste Stufe sind
temperaturstabile Quarzoszillatoren (Öfen), die ihr komplettes
Innenleben auf eine stabile Temperatur (60°-70°) aufheizen und zudem
noch Quarze verwenden, die bei dieser Temperatur ihre geringste Drift
haben. Die Konstanz liegt bei grob 0,1ppm über den gesamten
Temperaturbereich. Die Hausnummer ist 500 und mehr.
Und dann gibt es noch die Atome, Cäsium und so: such mal nach Atomuhr.
Wenn ich nicht irre, bekommt man Genauigkeiten von 1*10e-10 bis
1*10e-13. Wenn Du dies brauchst: schnell noch Lottoschein abgeben.
Du hast die Wahl !