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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Gehalt über Dienstleister


Autor: Layout (Gast)
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hallo,
habe mal eine frage an alle. Ich bin bei einem IT-Dienstleister seit 4 
Jahre und habe das Gefühl das ich zu schlecht bezahlt werde.

Gehalt: 43000 Euro

- 4 Jahre Berufserfahrung
- Hardwareentwickler
- Jetzige Tätigkeiten: Systemdesign, Mentor Schaltplanneingabe, VHDL, C, 
komplette Dokumentation, Inbetriebnahme, Verifikation.
- Bayern

Was meint ihr alle die auch die gleichen Kriterien erfüllen. Was 
verdient Ihr.

P.S. Auch Ihr die eure Meinung dazu sagen wohlen.

Autor: seltener Gast (Gast)
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welche Berufsausbildung?

"komplette Dokumentation"

hmmm...


Ansonsten: nicht gerade üppig, aber auch kein Hungerlohn.

Autor: Layout (Gast)
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Ah Ja !!!

Berufsausbildung: Dipl.-Ing. Elektro.....

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Wo denn in Bayern? Irgendwo aufm flachen Land oder in München? Und wie 
groß ist die Firma, welche Branche?

Autor: Layout (Gast)
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Raum: Nürnberg Erlangen.
Branche: Automatisierung.
Dienstleister hat 120-140 Leute.
Der Kunde hat ein paar tausend.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Wenn man bei Muttern noch wohnt, und der Arbeitsplatz um die Ecke ist, 
da sind 43k Euro schon ne Stange Geld.

Wie sind denn die sonstigen Randbedingungen? Weite Entfernung von zu 
Hause, eigene Wohnung am Heimatort, Zweitunterkunft am Arbeitsort, volle 
Erstattung von Zweitunterkunft und Reisekosten? usw...

Autor: Michael W. (mw31)
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Dein Verdienst ist ganz Ok. Unterbezahlt bist du nicht, da habe ich 
Schlechteres gesehen.

Autor: MaWin (Gast)
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> Wenn man bei Muttern noch wohnt, und der Arbeitsplatz um
> die Ecke ist, da sind 43k Euro schon ne Stange Geld.

Das ist natürlich das Problem, wie soll ein Familienvater,
der erst hierherziehen muss, gegen derart von den Eltern
subventionierte Dumpinglöhner gegenanstinken können ?

Der Arbeitgeber zahlt undabhängig von der persönlichen
Situation des Mitarbeiters (verheiratet, Kinder). Logisch,
weil dieselbe Arbeit geleistet wird.

Aber von jedem Arbeitsplatz müssen 4 Leute leben, selbst
wenn der Mitarbeiter alleinstehend ohne Kinder ist, dann
gibt es woanders die Alleinerziehen mit 2 Kindern
(oder 2 Rentnern).

Daher muss der Staat durch Abgaben so steuern, dass
gegenüber dem Arbeitgeber keiner benachteiligt ist.
Der Single hat daher höhere Steuerabgaben, aber eine
Subvention der Eltern kann der Staat nicht ahnen.
Insgesamt muss man bei der Entwicklung der Gesellschaft
erkenen, daß Singles etwas zu wenig zahlen, und
Familien entwas zu wenig bekommen, selbst wenn Schule
etc. für die kostenlos ist.


Trotzdem sind 43k nicht zu beanstanden, er liegt mit
seinem Einkomman damit über dem Durchschnitt der
Bevölkerung.

Autor: Gast3 (Gast)
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"Insgesamt muss man bei der Entwicklung der Gesellschaft
erkenen, daß Singles etwas zu wenig zahlen, und
Familien entwas zu wenig bekommen,"

Bitte begründe Deine Aussage und nenne Zahlen. Danke!

Autor: Muttchen Kaputtchen (Gast)
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Wer mit 43000 Euro brutto keine vierköpfige Familie ernähren kann, der 
wird es auch nicht mit 50000 oder 60000 Euro. Das sag ich jetzt mal so 
"frech", aber es stimmt einfach, unabhängig davon, ob das nun ein gutes 
Gehalt ist oder nicht. Selbst wenn man dann in Steuerklasse 1 ist und 
ohne Kinderfreibeträge, bliebe netto genug übrig, um Kinder und Frau zu 
ernähren und sogar Kultur zu ermöglichen.

Autor: MaWin (Gast)
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> Bitte begründe Deine Aussage und nenne Zahlen. Danke!

Ganz einfach: Die normale Standardgeseellschaft hat:
1 der rausgeht und in der Fabrik für Geld arbeitet
1 der zu Hause ist und auf 2 Kinder oder 2 Rentner aufpasst
2 Kinder bzw. 2 Rentner die auch vom Einkommen leben müssen.

Der Arbeitende, der das Geld ranschafft, hat also nur 25%
für sich und gibt 75% ab, wenn wir mal von fairer Verteilung
innerhalb der Familie ausgehen (in vielen Familien geben
die Eltern gerne den Kindern mehr, und in machen fordert die
Oma mehr vom arbeitenden Sohn :-)

Wenn ein Single also weniger als 75% seines Einkommens abgibt
(inklusive Rente), und das tut er in der heutigen Gesellschaft,
dann fährt er besser als ihm zusteht.

Denn die naive Auffassung "die anderen sollen doch sehen wie
sie zurecht kommen, die Kinder könnten schliesslich arbeiten und
die Alten gespart haben" klappt natürlich nicht. Wir sind nicht
so archaisch daß wir Kinder arbeiten lassen an stelle Ausbildung,
und wenn die Alten sparen sollten, dann muss er auch sparen
und ist wieder dasselbe Geld los.

Auch der Single muss also so oder so eine Alleinerziehende und
2 Kinder mitfinanzieren, also 75% abgeben, UND dann noch sein
Geld zahlen für Arzt, Stassenbau, Militär.

Nur die heutige entfremdete Gesellschaft erlaubt es dem Single,
mehr zu bahalten, und Kinder und Alleinerziehende mit Hartz4
abzuspeisen. Wäre sie seine Frau, würde sie ihm schon einheizen
und ihren Anteil fordern.

Es spielt jetzt keine Rolle, ob "Kind" von 0-20 Jahre,
Kindererziehung von 20-40 Jahre, Altenpflege von 40-60
Jahre und Rente von 60-80 Jahre gerechnet wird, wie ich
es tue, oder man die Zahlen leicht verschiebt (Rente ab 67),
das Prinzip bleibt gleich und es sagt: Der Single gibt
heute weniger ab als er müsste. Wir haben heute eine
Singlegesellschaft weil das Singleleben ökonomisch
bevorzugt ist, und sich im Kapitalismus stets das
durchsetzt, was für den Einzelnen ökomomischer ist - egal
ob es für die Gesellschaft eher ein grosser Schaden ist,
wie die heute heranwachsende Generation von Hartz4-Kindern.

Autor: Gast3 (Gast)
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"Ganz einfach: Die normale Standardgeseellschaft hat:"

Was für eine Standardgesellschaft soll das sein, von der Du da sprichst?

"1 der rausgeht und in der Fabrik für Geld arbeitet
1 der zu Hause ist und auf 2 Kinder oder 2 Rentner aufpasst
2 Kinder bzw. 2 Rentner die auch vom Einkommen leben müssen."

Das Rentnerargument bleibt schonmal außen vor, da es keine Rolle spielt, 
ob Single oder nicht. Für die Eltern ist jedes Kind verantwortlich. Und 
die Rente zahlen alle Sozialversicherungspflichtigen.

"Der Arbeitende, der das Geld ranschafft, hat also nur 25%
für sich und gibt 75% ab, wenn wir mal von fairer Verteilung
innerhalb der Familie ausgehen (in vielen Familien geben
die Eltern gerne den Kindern mehr, und in machen fordert die
Oma mehr vom arbeitenden Sohn :-)"

Ich kenne nur sehr wenige Familien, in der die Eltern und Großeltern 
unter einem Dach wohnen. Außerdem bekommen die Großeltern Rente, und die 
wird von allen gleichermaßen übernommen. Im Pflegefall gibt es keinen 
Unterschied zwischen Singles und "nicht Singles". Im Übrigen geht es 
nicht um "Single" und "nicht Single". Denn verheiratete kinderlose Paare 
sind genauso gestellt.

"Wenn ein Single also weniger als 75% seines Einkommens abgibt
(inklusive Rente), und das tut er in der heutigen Gesellschaft,
dann fährt er besser als ihm zusteht."

Wieso müssen die Kinder von den Kinderlosen finanziert werden?
Ich kann noch immer nicht nachvollziehen, wieso weltweit eine 
katastrophale Überbevölkerung herrscht, aber in unserem Land die Politik 
die Menschen quasi zum Kinderkriegen zwingen will. Aber das kannst Du 
mir sicher sagen.

"Denn die naive Auffassung "die anderen sollen doch sehen wie
sie zurecht kommen, die Kinder könnten schliesslich arbeiten und
die Alten gespart haben" klappt natürlich nicht."

So denken asoziale. Ich würde mich nicht so bezeichnen lassen wollen. 
Immerhin habe ich meine schwerkranke Mutter gemeinsam mit meinen 
Geschwistern rund um die Uhr gepflegt.

[...]

"Auch der Single muss also so oder so eine Alleinerziehende und
2 Kinder mitfinanzieren, also 75% abgeben, UND dann noch sein
Geld zahlen für Arzt, Stassenbau, Militär."

Das ist Unfug! Denn eine Alleinerziehende zahlt nie die dreifache Summe 
des Singles für: Wohnung, Strom, Heizung, Telefon, Auto, Versicherungen 
etc. pp.

Familienväter werden steuerlich bereits deutlich entlastet, 
Arbeitnehmer in Steuerklasse I dagegen deutlich belastet. Nicht nur 
wegen ESt., sondern z.B. auch Pflegeversicherung, kein Kindergeld, 
andere Freibeträge...

Jedenfalls wird's für den Single bei Deiner Rechnung seeehr eng. Aber 
egal, soll der kinderlose asoziale Single ruhig verrecken, hat eh keine 
Lebensberechtigung...

"Nur die heutige entfremdete Gesellschaft erlaubt es dem Single,
mehr zu bahalten, und Kinder und Alleinerziehende mit Hartz4
abzuspeisen. Wäre sie seine Frau, würde sie ihm schon einheizen
und ihren Anteil fordern."

Na ja, der Zustand "alleinerziehend" ist ja wohl nicht als der 
Normalfall zu bezeichnen, oder?


"Der Single gibt
heute weniger ab als er müsste."

Zum Glück bestimmst nicht Du, wie viel der Single abgeben müsste, bei 
Deinen Rechenkünsten...

" Wir haben heute eine
Singlegesellschaft weil das Singleleben ökonomisch
bevorzugt ist, und sich im Kapitalismus stets das
durchsetzt, was für den Einzelnen ökomomischer ist - egal
ob es für die Gesellschaft eher ein grosser Schaden ist,"

"wie die heute heranwachsende Generation von Hartz4-Kindern."

Wir wissen beide, dass die Hartz IV-Generation völlig andere Ursachen 
hat!

Im Übrigen ist Dein Gutmensch-Getue scheinheilig. Denn auch Dir ist es 
völlig egal, wie z.B. die Menschen in China oder anderen 
Schwellenländern, außerdem in Ländern, in denen z.B. Kaffee, Obst, 
Baumwolle etc. angebaut werden, elendig dahinvegetieren, um für uns mit 
ihrem Hungerlohn Unterhaltungselektronik, Kaffee, Obst etc. zu erzeugen. 
Oder kaufst Du oft "faire" und Bioprodukte. Siehst Du, ich schon, denn 
im Gegensatz zu Dir denke ich global!

So, jetzt muss ich allerdings ins Bett, damit ich morgen meinen 
12-Stunden-Tag durchstehen kann, um mit meinen Abgaben die von Dir 
genannte Dreierfamilie zu unterstützen.

Autor: Laber (Gast)
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MaWin du laberst echt übertrieben dünnsch...

Autor: MaWin (Gast)
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> Ich kenne nur sehr wenige Familien, in der die Eltern und Großeltern
> unter einem Dach wohnen. Außerdem bekommen die Großeltern Rente, und die
> wird von allen gleichermaßen übernommen.

Ja, du sagst es, aber denkst offenbar nicht daran, daß sie damit auch 
von denjenigen zu tragen ist, bei denen sie eben nicht im selben Haus 
wohnen.

20% zahlst du derzeit Rente, 25% müssten es sein wenn alle 80 Jahre alt 
werden würden und in der Rente so viel haben, wie im Arbeitsleben.

Du wirst noch jammern, wenn deine Rente knapper ausfällt, aber überlegst 
heute nicht, 5% mehr abzugeben.

Das nennt man - Egoismus.

Beim Rest empfehle ich dir, auch mehr nachzudenken.

> Wir wissen beide, dass die Hartz IV-Generation völlig andere
> Ursachen hat!

Das hat dir die Bild-Zeitung eingeredet, denk' mal drüber nach.

Wenn ein Kuchen auf dem Tisch steht, und sich einige Gäste grosse Stücke 
nehmen, gierig wie sie sind, bleibt für die anderen halt weniger übrig.
Der Kuchen ist das BIP. Die Gier, nun, du kennst sie.

Autor: Gast3 (Gast)
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"Das hat dir die Bild-Zeitung eingeredet, denk' mal drüber nach."

Das grenzt an Beleidigung und ich erwarte eine Entschuldigung! Ich würde 
niemals nie die Bildzeitung lesen, denn ich bilde mir meine Meinung 
selbst, und das vor allem durch Nachdenken. Ich lese außerdem eine 
regionale, seriöse Tageszeitung, und auch dort wundere ich mich 
manchmal, wie manipulativ die Artikel teilweise verfasst sind.

Übrigens interessant, dass Du meinen vorletzten Abschnitt nicht 
kommentierst. Ich ziehe dann mal meine Schlüsse daraus.

Auch auf meine Kostenargumente gehst Du nicht ein. Leider.

Mist, die Kiste läuft noch immer. Jetzt aber Schluss für heute. Bis 
morgen Abend!

Gute Nacht.

Autor: MaWin (Gast)
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> Kostenargumente

Welche ?

> eine Alleinerziehende zahlt nie die dreifache Summe
> des Singles für: Wohnung, Strom, Heizung, Telefon,
> Auto, Versicherungen etc. pp.

Das meinst du nicht ernst, oder ?
Sind Kinder Untermenschen, oder warum gestehst du
ihnen nicht denselben Anteil am Einkommen zu ?

Statt Auto müssen die die Schule bezahlen, was per
Steuer schon erledigt ist aber eingerechnet werden
kann, und selbst wenn die Haftpflichtversicherung
bei der Mama nicht explizit aufgeschlüsselt ist,
im Beitrag ist der Schaden, den die Kinder anrichten,
schon mit drin.

Ich kenne Leute, die ihren Kindern das kleinste Zimmer
der Wohnung geben, aber auch Leute, die beim Einzug
das grösste Zimmer selbstverständlich den Kindern
überlassen. Es gibt solche un solche, schon aus dem
Gerechtigkeitsempfinden heraus sollte man Kinder
dasselbe zugestehen, wie sich auch, es sind auch
Menschen.

Allerdings ist die offizielle Lesart für artgerechte
Tierhaltung beim Hund für mehr Fläche als beim Kind,
auch das Auto hat im Architekturplan mehr Platz als man
einem Kind zugesteht, die Gesellschaft ist schon asozial.

Autor: Otto Normal (Gast)
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Gast3 (Gast) wrote:

> Ich kann noch immer nicht nachvollziehen, wieso weltweit eine
> katastrophale Überbevölkerung herrscht, aber in unserem Land die Politik
> die Menschen quasi zum Kinderkriegen zwingen will.

Was soll denn diese Polemik? Das Deutschland ein Problem mit seiner 
Altersstruktur hat weiß mitlerweile jeder in diesem Land und ohne 
ausreichend Kinder sind die Renten weder von heute noch künftig zu 
finanzieren. Herr Kauder von der CDU hat heute bei Maybrit Illner 
beklagt, rund 160 Milliarden Euro würde bereits für Soziales aufgewendet 
und deswegen hätten wir hier angeblich keinen Sozialabbau in diesem 
Land. Herr Kauder wurde aber kurz darauf von Herrn Gabriel daran 
erinnert, dass DIE HÄLFTE dieses Etats als RENTENZUSCHUSS aufgebraucht 
wird, d.h. 80 Milliarden der berühmten "risigen Sozialkosten" gehen IN 
DIE RENTE und nicht etwa an "arbeitsunwillige" junge Hartz-IV Empfänger. 
Dies müsste alles nicht sein, wenn es genügend junge Menschen in unserem 
Land gäbe (neben einer vernünftigen Industriepolitik), deswegen ist es 
ökonomisch gesehen völlig berechtigt die GESAMTE GESELLSCHAFT dafür 
aufkommen zu lassen, sich an den Kosten die Kinder verursachen zu 
beteiligen. Alles andere ist purer Egoismus.

> Jedenfalls wird's für den Single bei Deiner Rechnung seeehr eng. Aber
> egal, soll der kinderlose asoziale Single ruhig verrecken, hat eh keine
> Lebensberechtigung...

Wer hat wohl mehr Geld für sich zur Verfügung, ein kinderloses Paar oder 
das gleiche Päärchen mit zwei Kindern? Kinderlose Doppelverdiener 
verfügen über Einkomen, von denen Päärchen mit 2 Kindern bei ähnlicher 
Joblage nur träumen können, vom eigenen Zeitvorteil mal ganz abgesehen, 
der noch hinzu kommt.

> Im Übrigen ist Dein Gutmensch-Getue scheinheilig. Denn auch Dir ist es
> völlig egal, wie z.B. die Menschen in China oder anderen
> Schwellenländern [..] elendig dahinvegetieren, um für uns mit
> ihrem Hungerlohn Unterhaltungselektronik [..] zu erzeugen.

Wenn sie trotz der Exporterfolge ihrer Nationen am Hungertuch nagen, 
dann ist das nicht das Problem des Deutschen Käufers, sondern das 
Problem der Arbeitgeber in China etc. Du stellst die Verantwortungen 
völlig auf den Kopf. Wenn hierzulande schlechte Löhne bazahlt werden, 
dann können wir auch nicht den Importeur unserer (Export-) Produkte 
dafür verantwortlich machen. Das ist Sache und Angelegenheit UNSERER 
Lohnpolitik. Dafür tragen die Tarifpartner die Verantwortung und dort wo 
kein Tariflohn vereinbart werden kann, trägt die Bundesregierung die 
Mitschuld, weil sie Mindestlöhne blokiert und somit den Wettbewert der 
Löhne nach unten billigend in Kauf nimmt bzw. befördert.

> Oder kaufst Du oft "faire" und Bioprodukte. Siehst Du, ich schon, denn
> im Gegensatz zu Dir denke ich global!

Du vergisst völlig, dass sich viele deiner Mitmenschen in Deutschland 
gar keine teuren Bioprodukte oder Transferkaffee mehr leisten können, 
wenn sie vom Hungerlohn als Leiharbeiter hierzulande zum Leben gezwungen 
sind.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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MaWin schrieb:
> Der Single gibt
> heute weniger ab als er müsste. Wir haben heute eine
> Singlegesellschaft weil das Singleleben ökonomisch
> bevorzugt ist

Nun, aber wer ist denn eigentlich Single?

Der, der keine Kinder hat? Oder der, der nicht verheiratet ist? Oder 
der, der zur Zeit nicht mit anderen Menschen in einem gemeinsamen 
Haushalt lebt?

Im Grunde genommen ist die Idee nicht total falsch, Kinderlose stärker 
zu besteuern und Eltern dafür zu entlasten (und das sage ich als (noch?) 
Kinderloser). Aber wo zieht man die Grenze? Ist man kinderlos und muss 
stärker besteuert werden, wenn man 20 ist? 25? 30? 40? Wo sollte man 
denn die Grenze ziehen, so dass das Ganze fair würde? Man kann wohl kaum 
von einem Hochschulabsolventen oder frisch Berufsausgebildeten 
verlangen, dass er neun Monate später sofort Familienvater sein muss. 
Aber wie groß soll der Zeitraum denn sein?

Autor: Gast1 (Gast)
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"Was soll denn diese Polemik? Das Deutschland ein Problem mit seiner
Altersstruktur hat weiß mitlerweile jeder in diesem Land"

Das ist schon richtig. Allerdings würde eine größere Kinderanzahl das 
Problem zwar kurzfristig abmildern, langfristig jedoch sogar verstärken.


"und ohne ausreichend Kinder sind die Renten weder von heute noch 
künftig zu
finanzieren."

Du redest von Polemik? Für Dich sind Kinder anscheinend nur ein 
Wirtschaftsgut, das Dir Dein Überleben im Alter sichern soll.

"Herr Kauder von der CDU hat heute bei Maybrit Illner"

Ach schon klar, Maybrit Illner. Damit hat sich jedwede weitere 
Diskussion erledigt. Man sollte, anstatt diese dümmlichen Sendungen zu 
schauen, vielleicht einmal selbst über die Zusammenhänge nachdenken.

Also, ich werde mal versuchen, die Zusammenhänge klarzumachen:

Zuerst einmal haben wir kein "Problem". Oder würdest Du die 
medizinischen Errungenschaften, die dafür sorgen, dass die Menschen eine 
höhere Lebenserwartung haben, als "Problem" bezeichnen wollen? Dann wäre 
die einfache Lösung Soylent green.

Denn die Altersstruktur kommt hauptsächlich daher, dass die Menschen 
älter werden, und nicht durch die "zu wenigen" Kinder.

Was würde geschehen, wenn wir genügend Kinder hätten, um einen 
"Ausgleich" zwischen alten und jungen Menschen zu schaffen? Diese Kinder 
wären irgend wann auch einmal alt, und dann müssten noch mehr Kinder 
geboren werden, um die immer weiter steigende Anzahl von Alten Menschen 
zu versorgen. Das wäre eine Kettenreaktion mit ungünstigem Ausgang, wie 
Du Dir vorstellen kannst. Dass momentan etwas weniger Kinder geboren 
werden wie eigentlich "notwendig" (ich möchte diese Begriffe eigentlich 
gar nicht verwenden <schauder> ist schon richtig, und dadurch gibt es 
gewisse Defizite. Diese können mittelfristig allerdings am besten 
vermieden werden, in dem die Finanzierung der Renten von einem 
Generationenvertrag hin zur einer kapitalgedeckten Rente geändert wird. 
Wir zahlen momentan ein wenig mehr, da zumindest meine Generation auf 
der einen Seite den Generationenvertrag erfüllen muss, auf der anderen 
Seite aber schon der Wechsel zur kapitalgedeckten Rente begonnen hat, 
und wir deshalb nochmal eine private Altersvorsorge aufbauen müssen.


[...]

"Dies müsste alles nicht sein, wenn es genügend junge Menschen in 
unserem
Land gäbe (neben einer vernünftigen Industriepolitik), deswegen ist es
ökonomisch gesehen völlig berechtigt die GESAMTE GESELLSCHAFT dafür
aufkommen zu lassen, sich an den Kosten die Kinder verursachen zu
beteiligen. Alles andere ist purer Egoismus."

Selbstverständlich kommt die Gesellschaft für die Kinder auf, so oder 
so. Deine Rechnung mit der Altersstruktur und dem Gegensteuern durch 
mehr Kinder ist allerdings keine dauerhafte Lösung!

Autor: DerChecker (Gast)
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"Wenn sie trotz der Exporterfolge ihrer Nationen am Hungertuch nagen,
dann ist das nicht das Problem des Deutschen Käufers, sondern das
Problem der Arbeitgeber in China etc. Du stellst die Verantwortungen
völlig auf den Kopf."

Ganz und gar nicht!

"Wenn hierzulande schlechte Löhne bazahlt werden,
dann können wir auch nicht den Importeur unserer (Export-) Produkte
dafür verantwortlich machen. Das ist Sache und Angelegenheit UNSERER
Lohnpolitik. Dafür tragen die Tarifpartner die Verantwortung und dort wo
kein Tariflohn vereinbart werden kann, trägt die Bundesregierung die
Mitschuld, weil sie Mindestlöhne blokiert und somit den Wettbewert der
Löhne nach unten billigend in Kauf nimmt bzw. befördert."

Da kann ich natürlich nicht zustimmen. Es ist nämlich ganz einfach so: 
Sind unsere Kunden im Ausland nicht mehr bereit, unsere Produkte zu 
kaufen, weil China dieselben Produkte für den halben Preis hergestellt 
werden, dann können sich Gewerkschaften, Betriebsräte und die Politik 
oder wer auch immer auf die Hinterfüße stellen: entweder passen wir hier 
unsere Einkommen so an, dass wir wettberwerbsfähig sind, oder es wird 
eine Massenarbeitslosigkeit geben. Also bestimmten natürlich unsere 
Kunden im Ausland indirekt unsere Löhne und Gehälter. Ich kenne einige 
KMU, und dort ist es für die Eigentümer einfach nicht möglich, höhere 
Gehälter zu zahlen, da es dann entweder keine Aufträge mehr gibt (weil 
zu teuer) oder der Laden irgendwann wegen überbordender Schulden 
dichtmachen muss. So sieht's aus!


"Du vergisst völlig, dass sich viele deiner Mitmenschen in Deutschland
gar keine teuren Bioprodukte oder Transferkaffee mehr leisten können,
wenn sie vom Hungerlohn als Leiharbeiter hierzulande zum Leben gezwungen
sind."

Günstiger Kaffee: 2,99. Fairer Biokaffee: 5,49. Etwa der doppelte Preis. 
Relativ gesehen viel, aber wie viele Packungen braucht eine Familie 
davon im Monat. Viele von denen, die sich solche Produkte anscheinend 
"nicht leisten können", gönnen sich dafür aber andere Dinge, wie z.B. 
Zigaretten, Pay-TV, Mobiltelefon etc.
OK, es gibt sicher eine Anzahl von Menschen in unserem Land, die sich 
diese Produkte tatsächlich nicht leisten können. Aber selbst von denen, 
die es sich problemlos leisten können, kaufen die meisten billigste 
Discounterware, wo Preise oft durch Verträge mit den Lieferanten 
zustande kommen, die selbst deutschen Zulieferern beinahe jede Luft zum 
Atmen raubt.
Und genau das ist das Problem! Jeder sollte zuerst einmal vor seiner 
eigenen Tür kehren, anstatt immer nur auf andere zu schimpfen.

Ich möchte nur noch eines kurz anmerken: Ich habe jahrelang einer 
Schülerin Nachhilfe gegeben. Diese Schülerin hat zwei Schwestern, die 
Mutter ist alleinerziehend. Ich habe nie auch nur einen Cent für die 
Unterstützung verlangt, und es kam mir auch nie in den Sinn. Die 
Schülerin beendete die Realschule, wechselte aufs Wirtschaftsgymnasium 
und machte dort das Abitur. Momentan studiert die junge Dame. Man kann 
der Gesellschaft, so lange man noch keine eigenen Kinder hat, auf diese 
Weise ein wenig "zuarbeiten". Wenn nötig, werden wir natürlich auch 
finanzielle Unterstützung leisten...

Autor: Gast12 (Gast)
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kriegst zu wenig, wenn du 40h die Woche arbeitest und 4J Berufserfahrung 
hast.

Dienstleister ist auch nicht der Arbeitgeber fürs Leben.


Als Dipl. Ing Elektrotechnik in Bayern mit 4J Berufserfahrung bei einer 
40h Woche wären 45k/J min. angesagt.

Der Dienstleister sackt von seinem Kunden min. das Doppelte ab (90k/J).
Das ist unverschämt.


Aber, wir leben nicht in schweren Zeiten, wir machen schwere Zeiten.
Da werden manche über andere zu Fett. Das kotzt an.

Autor: MaWin (Gast)
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> Im Grunde genommen ist die Idee nicht total falsch, Kinderlose stärker
> zu besteuern und Eltern dafür zu entlasten (und das sage ich als (noch?)
> Kinderloser). Aber wo zieht man die Grenze

Das Prinzip heisst Erwerbsgemeinschaft.

Alle, die vom selben Einkommen leben, werden zusammen behandelt, bei der 
Familie mit 2 Kindern also das Gesamteinkommen (ggf. auch der Kinder die 
als Schauspieler arbeiten :-) durch 4 geteilt.

Ein Single ist also jemand, der allein von seinem Einkommen lebt.

Die Alleinerziehende mit 2 Kindern ist auch eine Erwerbsgemeinschaft, 
alle 3 leben aber wohl von Hartz4.

Das passiert heute durch Ehegattensplitting und Kinderfreibetrag, aber 
man sollte es mal anpassen an moderne Zeiten in denen man nicht 
unbedingt verheiratet ist. Entscheidend ist, daß jemand nur anrechenbar 
ist, wenn man auch für ihn aufkommt (und eben nicht der Staat ihm Hartz4 
zahlt).

Autor: peter43 (Gast)
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"Im Grunde genommen ist die Idee nicht total falsch, Kinderlose stärker
zu besteuern und Eltern dafür zu entlasten (und das sage ich als (noch?)
Kinderloser)"

das ist absolut falsch und zu tiefst grundgesetz feindlich!
den so würde eine personen gruppe besser egstellt werden!
es wird im gg aber lediglich gesagt das die ehe schütztens wert ist!
Kinder und Familie ind es aber nicht!
dh Alleinerziehende etc dürften m.E. nicht besser gestellt werden!
ich finde es bereits eine frechheit das von singels eine höhre 
pflegebeitrag geleistet werden muss als von menschen mit kindern!
daran erkennt man übrigens die paradoxe situation das man bereits im 
studium dazu genötigt wird höhre pfelege kosten beiträge zuleisten als 
ein minderleister der mit 20 nicht verhütten konnte (natürlich in 
%)...tztz

Autor: MaWin (Gast)
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> Sind unsere Kunden im Ausland nicht mehr bereit, unsere Produkte zu
> kaufen, weil China dieselben Produkte für den halben Preis hergestellt
> werden,

Ja, aber warum sollte das so sein ?

Die Lohnkosten in der Produktion machen im Schnitt 6% vom Produktpreis 
aus, an denen kann es nicht liegen, selbst wenn die Arbeiter gar kein 
Geld mehr bekommen.
Die Kosten für Rohstoffe sind überall auf der Welt gleich, zummindest 
wenn man grosse Mengen abnimmt.
Die Steuern sind in China, kommunistisches Land mit hohem Staatsanteil, 
eher höher als hier, das kann also kein Wettbewerbsvorteil sein.

Es ist die Arbeitsorganisation, die Leistung der Manager, die in 
Deutschland so katastrophal ist, daß gleichwertige deutsche Produkte 
eventuell teurer macht als chinesische.

Theoretisch könnte man noch Umweltvorschriften verantwortlich machen, 
aber die meisten haben inzwischen wohl begriffen, daß saubere Produktion 
eher Geld spart. Bleiben Energiekosten, aber Deutschland hat die 
angeblich ach so billigen AKWs und subventioniert Firmen durch 
"Begünstigung von der Stromsteuer besonders belasteter Unternehmen" mit 
1.8 Milliarden und "Stromsteuerbegünstigung" mit 2.1 Milliarden durch 
den Bund, alles Geld, welches die deutschen Bürger zahlen, damit 
deutsche Firmen mehr Profite machen.

Autor: Trollalarm (Gast)
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"Der Dienstleister sackt von seinem Kunden min. das Doppelte ab (90k/J).
Das ist unverschämt."

Das ist so nicht ganz korrekt. Der Arbeitgeber zahlt etwa die Hälfte 
Deiner Abgaben an die Sozialversicherungen (KV, AV, RV, PV).
Dieses Geld muss auch irgend wo herkommen. Außerdem ist Dein AG dafür 
verantwortlich, dass Du jeden Monat Dein Gehalt bekommst, egal, ob 
Aufträge da sind oder nicht. Dein AG zahlt in den ersten sechs Wochen 
Dein Gehalt, falls Du krank wirst. Er benötigt die Infrastruktur, um den 
Betrieb am Laufen zu halten (Fahrzeuge, Büro, Einrichtung, EDV etc.) Ich 
kenne jetzt nicht die Modalitäten der Zeitarbeitsfirmen von wegen 
Kündigungsschutz etc. Aber bei "normalen" AG ist es einfach nicht fair, 
vom eigenen brutto auf die Einnahmen des AG zu schließen, ohne die 
genannten Kosten ebenso dazu zu rechnen.

Außerdem steht es jedem frei, sich selbststädnig zu machen. Viele würden 
sich dann wundern, wie viel von dem tollen Geld am Ende noch übrig 
bleibt, wenn man realistisch rechnet. Realistisch rechnen können viele 
Selbstsändige nämlich nicht, denn wer einen zehn-Stunden-Tag und 100% 
Auslastung ansetzt und z.B. 30 Tage Urlaub oder 5 Tage Krankheit pro 
Jahr bei seiner Kalkulation "vergisst", ist schnell enttäuscht, wenn er 
feststellt, dass man von 20,-EUR Stundensatz nicht leben kann.

Autor: MaWin (Gast)
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Fairtrade ist Betrug am Kunden

> Günstiger Kaffee: 2,99. Fairer Biokaffee: 5,49. Etwa der doppelte Preis.

http://de.wikipedia.org/wiki/Fairer_Handel

"Die Preisdifferenz fair gehandelter Produkte im Vergleich zu 
konventionell gehandelten sei deutlich höher als der Mehrbetrag, den die 
Produzenten erhalten"

Auf gut deutsch:

Du hilfst den armen Kaffeplantangenbauern mehr, in dem du 2 Packungen 
normalen Kaffee statt 1 Packung FairTrade kaufst, und die zweite Packung 
einfach wegschmeisst.

Aber mache Leute wollen betrogen werden, für's gute Gewissen, und der 
Ferengi-Handel erfreut sich daran.

Autor: Gastong (Gast)
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@  Trollalarm

darfste gerne für mich arbeiten.
Ich vermittle dich für 90k an einen Arbeitsplatz.

Du bekommst 45k im Jahr und ich behalte die anderen 45k für mich.
Davon zahle ich gerne 40% wenn überhaupt Abgabe.

Dann bleiben mir immer noch 27K für lau. Lass es meinetwegen nur 20K 
sein.

Wenn ich dann noch 50 andere Deppen finde,  denke, davon könnte ich gut 
leben.

Ist auch verdamt schwer zu vermitteln und zu Verwalten mit der heutigen 
PC und Netztechnik.

Und solltest du dich nach 3Monaten als Niete herausstellen.
Hasta la Vista.

Wieso mache ich das eigentlich nicht?

Vielleicht habe ich zu viel Moral.

Aber du darfst gerne für mich arbeiten.

Autor: NTler (Gast)
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> Was meint ihr alle die auch die gleichen Kriterien erfüllen. Was
> verdient Ihr.

> P.S. Auch Ihr die eure Meinung dazu sagen wohlen.

IT-Hardwareentwicklung, bei einer Top Firma aber in Berlin (3Jahre 
Berufserfahrung), grösstenteils HF-Themen.

35k Brutto per anno und nen beschränkten Arbeitsvertrag.
Wäre hier über dein Gehalt mehr als froh! Davon können wir nur träumen 
als Berliner Ing.-Sklaven.

Autor: DerChecker (Gast)
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"> Sind unsere Kunden im Ausland nicht mehr bereit, unsere Produkte zu
> kaufen, weil China dieselben Produkte für den halben Preis hergestellt
> werden,

Ja, aber warum sollte das so sein ?"

Es ist so! Oder warum denkst Du, kommen heute schon der größte Anteil 
der Unterhaltungselektronik und anderer "LowTech"-Kram aus China?
Und wenn das nicht so wäre, würden nicht massiv Arbeitsplätze in die 
Schwellenländer verlagert. Vielleicht liegt es ja auch nur an den 
Währungskursen und/oder Transportkosten.

Außerdem hatte ich das Beispiel nur zur Verdeutlichung dafür gebracht, 
dass für niedrige Löhne nicht immer die Arbeitgeber verantwortlich sind. 
OK, ich hatte natürlich unterschlagen, dass auch der Arbeitsmarkt dafür 
verantwortlich ist. Völlig überlaufene Arbeitsbereiche bedingen einfach 
entsprechend niedrige Löhne. Wenn wir das nicht wünschen, müssten wir 
sozialistische Strukturen einführen. Das hätte dann vermutlich wieder 
andere unangenehme Nebenwirkungen, die wir auch nicht wollen.


"Die Lohnkosten in der Produktion machen im Schnitt 6% vom Produktpreis
aus, an denen kann es nicht liegen, selbst wenn die Arbeiter gar kein
Geld mehr bekommen.
Die Kosten für Rohstoffe sind überall auf der Welt gleich, zummindest
wenn man grosse Mengen abnimmt.
Die Steuern sind in China, kommunistisches Land mit hohem Staatsanteil,
eher höher als hier, das kann also kein Wettbewerbsvorteil sein.

Es ist die Arbeitsorganisation, die Leistung der Manager, die in
Deutschland so katastrophal ist, daß gleichwertige deutsche Produkte
eventuell teurer macht als chinesische."

Sind das Deine Vermutungen, oder sind das Fakten? Vor allem das Thema 
"Arbeitsorganisation" kann ich so nicht nachvollziehen, da wir 
hierzulande oft hochautomatisierte Herstellungsprozesse einsetzen. 
Außerdem: Ich denke, dass heute ein Preisvorteil in der Herstellung von 
1% schon ausreicht, die Fertigung zu verlagern.

Autor: DerChecker (Gast)
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"Die Preisdifferenz fair gehandelter Produkte im Vergleich zu
konventionell gehandelten sei deutlich höher als der Mehrbetrag, den die
Produzenten erhalten"

"Auf gut deutsch:

Du hilfst den armen Kaffeplantangenbauern mehr, in dem du 2 Packungen
normalen Kaffee statt 1 Packung FairTrade kaufst, und die zweite Packung
einfach wegschmeisst.

Aber mache Leute wollen betrogen werden, für's gute Gewissen, und der
Ferengi-Handel erfreut sich daran."

Nein, Deine Interpretation der obigen Aussage "deutlich höher als der 
Mehrbetrag, den die Produzenten erhalten..." kann auch falsch sein.

Vom fairen Kaffee werden völlig andere Mengen angebaut, transportiert, 
geröstet und vertrieben als vom "Billigkaffee". Dadurch entstehen 
natürlich in jedem Teilbereich deutlich höhere Kosten. Ich weiß das, 
denn ich bin nicht blöd, und habe kein Problem damit. Ich bin mir auch 
bewusst, dass da ein gewisser "Schwund" da ist, also Teile des 
Mehrpreises in dunklen Kanälen verschwinden. Allerdings hoffe ich, dass 
dennoch ein Teil des Mehrpreises die Anbau- und Lebensbedingungen am 
Erzeugerort verbessern.
Ich denke z.B. auch, dass nicht alle von uns gekauften Bio-Eier wirklich 
"Bio" sind. So what? Wenn man einen gewissen "Schwund" akzeptiert, kann 
man ganz gut damit leben.

Autor: MaWin (Gast)
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> Nein, Deine Interpretation der obigen Aussage "deutlich höher als der
> Mehrbetrag, den die Produzenten erhalten..." kann auch falsch sein.

Kaum, den Satz kann man nicht anders interpretieren.

> Sind das Deine Vermutungen, oder sind das Fakten? Vor allem das Thema
> "Arbeitsorganisation" kann ich so nicht nachvollziehen,

Natürlich Fakten. In D wird mehr Arbeitseinsatz durch Fehlverhalten der 
Arbeitgeber zerstört, als durch Arbeitsumstände gefördert. Gut 
eingespielte Produktion wird 'verlagert', und neu entstehende Produktion 
ist meist unterfinanziert und unterdimensioniert. Wenn man sich reale 
Produktion anguckt, erschreckt immer wieder der hohe manuelle Einsatz, 
meist an den Nahtstellen der Maschinen, durch schlechte Planung, durch 
nicht zusammenpassende Arbeitsabläufe.

> Ich denke, dass heute ein Preisvorteil in der Herstellung von
> 1% schon ausreicht, die Fertigung zu verlagern.

Viel schlimmer, bloss weil der Chef GLAUBT, es würde schon billiger 
werden, verlagert er. In vielen Fällen stellte sich heraus, daß es 
teurer wurde. In wenigen Fällen gesteht so ein Chef seinen Fehler ein.

Autor: Dr. Wolfram Draht (Gast)
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DerChecker schrieb:
> Ich möchte nur noch eines kurz anmerken: Ich habe jahrelang einer
> Schülerin Nachhilfe gegeben. Diese Schülerin hat zwei Schwestern, die
> Mutter ist alleinerziehend. Ich habe nie auch nur einen Cent für die
> Unterstützung verlangt, und es kam mir auch nie in den Sinn. Die
> Schülerin beendete die Realschule, wechselte aufs Wirtschaftsgymnasium
> und machte dort das Abitur. Momentan studiert die junge Dame.

Sehr gut. Würde ich übrigens genauso machen. Ich habe heute eine sehr 
imposante Geschichte gehört: Ein junger Mensch, mit 
Migrationshintergrund, schaffte in den 90ern nur die Hauptschule, fand 
keine Ausbildungstelle und hat erstmal so ein "BVJ" gemacht. Dann kam 
die Ausbildung zum technischen Informatiker, Fachoberschule danach und 
darauf die Fachhochschule, die er hervorragend abschloss. Sowas 
imponiert mir und zeigt auch, dass man Menschen nicht zu früh aufgeben 
sollte und sich nicht aufgeben dürfen.

Er selbst sagt, dass er der einzige in seiner Familie sei, der studiert 
habe. Er ist bildungsfern aufgewachsen, ohne mal ein Buch zu lesen.

Wenn diese Gesellschaft menschlicher wird (aber bitte nicht "sozialer" 
oder weniger "asozial"), wenn die Menschen ein offenes Ohr für die 
Probleme ihrer Nachbarn haben, dann wird die Gesellschaft gestärkt. Ich 
kann z. B. überhaupt nicht verstehen, warum alle immer über die 
angeblichen so ungezogenen Jugendlichen mit Migrationshintergrund 
herumjammern. Ich finde die nicht besser oder schlechter als 
deutschstämmige Jugendliche.

Ich bin leider noch kinderlos, aber ich habe volles verständnis dafür, 
dass man mich höher besteuert als jemanden mit Kindern. Wofür ich kein 
Verständnis habe, ist, wie sich die Gewerkschaften Pfründe sichern und 
die Sozialromantiker den Facharbeiter anbeten bis zum geht nicht mehr. 
Einigen Leuten geht es in diesem Land sehr gut und jammern herum, gerade 
jene Facharbeiter, die bei Daimler am Band stehen. Hinzukommt, dass 
dieser Facharbeiter als Eckarbeitnehmer und Eckrenter herhalten muss. Es 
ist wirklich empörend, was manche Medien verbreiten, dass z. B. der 
typische Facharbeiter 80k p.a. mit nach Hause bringt. Ärgerlich finde 
ich auch, dass Nacharbeit und Wochenendarbeit steuerlich begünstigt 
wird. Es ist einzig und allein Aufgabe des Arbeitgebers, seine 
Arbeitnehmer zu motivieren, am Sonntag eine Schicht zu schieben.

Autor: hm (Gast)
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> Ich bin leider noch kinderlos, aber ich habe volles verständnis dafür,
> dass man mich höher besteuert als jemanden mit Kindern

Ich nicht. Die Welt ist überbevölkert und Singles sind 
umweltfreundlicher und konsumieren weniger Ressourcen. Single ist das 
Modell der Zukunft, was den Planeten retten kann.

Autor: Michael W. (mw31)
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>Einigen Leuten geht es in diesem Land sehr gut und jammern herum

Diese Aussage die ich oft höre erinnert mich immer mehr an Stalingrad 
Kessel.
"Wir sind eingeschlossen, aber es geht mir doch gut. Mein Freund ist 
schon längst tot. Ich habe mir 2 Finger abgefroren, habe nichts zum 
Trinken und zum Essen, aber ich lebe noch. Also es geht mir gut."

So langsam müssen wir aufwachen und anerkennen dass es nicht mehr so gut 
geht und wird uns genau so wie in Stalingrad dem Ende nähern werden wenn 
wir nicht endlich in die Realität schauen.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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hm schrieb:
> Ich nicht. Die Welt ist überbevölkert

Deutschland ist nicht die Welt.

> und Singles sind umweltfreundlicher und konsumieren weniger Ressourcen.
> Single ist das Modell der Zukunft, was den Planeten retten kann.

Das erscheint mir unlogisch, da ein Mehrpersonenhaushalt pro Kopf 
umgerechnet eher weniger Ressourcen verbraucht. Ob ich nun allein mit 
dem Auto zum Supermarkt fahre/ein richtiges Mittagessen auf dem Herd 
koche oder es für eine mehrköpfige Familie mache nimmt sich von den 
Energiekosten her nichts bis wenig. Wenn sich die Kosten aber auf mehr 
Menschen verteilen, dann ist der Verbrauch pro Kopf geringer, also ist 
ein Mehrpersonenhaushalt besser für die Umwelt.

Der Mehrpersonenhaushalt muss natürlich nicht aus Eltern + Kind 
bestehen, es dürfte auch gerne eine WG aus mehreren Singles sein, die 
gemeinsam einkaufen, essen etc.
Aber ein Singlehaushalt spart keine Ressourcen. Eher das genaue 
Gegenteil.

Autor: hm (Gast)
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> Aber ein Singlehaushalt spart keine Ressourcen. Eher das genaue
> Gegenteil.

Falsch. Kinder werden irgendwann erwachsen und dann werden sie zu einem 
Problem für die Welt, in der mal der Grossteil von 9 Milliarden in der 
Scheisse lebt und der Rest die letzten wertvollen Ressourcen zu 
Schnickschnack verarbeitet.

Und deswegen muss die Menschheit (und gerade Deutschland als stark 
überbevölkertes Land) schrumpfen. Kinder sollten besteuert werden!!!

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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hm schrieb:
> gerade Deutschland als stark überbevölkertes Land

Ja, unheimlich. Ich kann hier in einer Großstadt nicht vor die Türe 
gehen, weil ich gleich von wahren Horden von Menschen überrannt werde. 
;-)

> Kinder sollten besteuert werden!!!

Dann aber wohl eher da, wo es zu viele Kinder gibt. Das ist hierzulande 
bekanntlich nicht der Fall.

Autor: Otto Normal (Gast)
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Gast1 (Gast) wrote:

>> "Was soll denn diese Polemik? Das Deutschland ein Problem mit seiner
>> Altersstruktur hat weiß mitlerweile jeder in diesem Land"

> Das ist schon richtig. Allerdings würde eine größere Kinderanzahl das
> Problem zwar kurzfristig abmildern, langfristig jedoch sogar verstärken.

Warum?

> "und ohne ausreichend Kinder sind die Renten weder von heute noch
> künftig zu
> finanzieren."

> Du redest von Polemik? Für Dich sind Kinder anscheinend nur ein
> Wirtschaftsgut, das Dir Dein Überleben im Alter sichern soll.

Unsinn, wir redeb hier nun mal über die wirtschaftlichen Folgen und 
nicht über anderes Aspekte.

> Ach schon klar, Maybrit Illner. Damit hat sich jedwede weitere
> Diskussion erledigt. Man sollte, anstatt diese dümmlichen Sendungen zu
> schauen, vielleicht einmal selbst über die Zusammenhänge nachdenken.

Wenn hier jemand "dümmlich" ist dann bist du das. Begreife lieber mal in 
welchen Foren diejenigen diskutieren die unsere Gesetze schaffen. Die 
diskutieren nicht im Internet in Chaträumen sondern eben bei 
Talksendungen wie Maybrit Illner. Dort erreichen sie ein Millionen 
Publikum, dort wird "Meinung gemacht". Wenn du das mal begriffen hast 
statt hier den "oberschlauen Besserwisser" abzugeben, dann hast du schon 
beträchtlich was hinzugelernt. Bis dahin kannst du dich sinnlos im Netz 
bewegen, während andere über DICH hinweg entscheiden.

> Also, ich werde mal versuchen, die Zusammenhänge klarzumachen:

Na da warte ich mal drauf. :)

> Zuerst einmal haben wir kein "Problem".

Aha

> Denn die Altersstruktur kommt hauptsächlich daher, dass die Menschen
> älter werden, und nicht durch die "zu wenigen" Kinder.

Unfug eines ungebildeten Forenschreibers.

> Was würde geschehen, wenn wir genügend Kinder hätten, um einen
> "Ausgleich" zwischen alten und jungen Menschen zu schaffen? Diese Kinder
> wären irgend wann auch einmal alt, und dann müssten noch mehr Kinder
> geboren werden,

Unfug eines Forenschreibers der Bevölkerungsentwicklung mit 
Schneeballsystemen gleichsetzt.

Autor: rglbmpf (Gast)
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Was hat die Diskussion noch mit dem Thema zu tun?

Aber bitte sehr, deutsche Kleingeister sind schnell dabei Entlastungen 
für Familien und Kinder zu fordern ... aber wehe es sind zu viele 
Kinder, eine Familie mit > 4 findet keine Wohnung und kann nur eine 
Brutstätte für Hartz IV sein.

Persönlich seh ich auch nicht ein wieso man als kinderloser (ob gewollt 
oder nicht) den Lebensentscheidungen von anderen mitfinanzieren soll. 
Oder darf man für die gezahlten Steuern die Nachbarskinder 
zwangsverpflichten zum rasenmähen, auto waschen und bügeln?

Autor: rglbmpf (Gast)
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Wer Grammatik Fehler findet darf sie von der Steuer absetzen.

Autor: Otto Normal (Gast)
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DerChecker (Gast) wrote:

>> "Wenn sie trotz der Exporterfolge ihrer Nationen am Hungertuch nagen,
>> dann ist das nicht das Problem des Deutschen Käufers, sondern das
>> Problem der Arbeitgeber in China etc. Du stellst die Verantwortungen
>> völlig auf den Kopf."

> Ganz und gar nicht!

Doch genau so ist das!

> "Wenn hierzulande schlechte Löhne bazahlt werden,
> dann können wir auch nicht den Importeur unserer (Export-) Produkte
> dafür verantwortlich machen. Das ist Sache und Angelegenheit UNSERER
> Lohnpolitik. Dafür tragen die Tarifpartner die Verantwortung und dort wo
> kein Tariflohn vereinbart werden kann, trägt die Bundesregierung die
> Mitschuld, weil sie Mindestlöhne blokiert und somit den Wettbewert der
> Löhne nach unten billigend in Kauf nimmt bzw. befördert."

> Da kann ich natürlich nicht zustimmen. Es ist nämlich ganz einfach so:
> Sind unsere Kunden im Ausland nicht mehr bereit, unsere Produkte zu
> kaufen, weil China dieselben Produkte für den halben Preis hergestellt
> werden,

Wo soll das denn statt finden? Deutschland ist nach wie vor im Export 
hervorragend. Im übrigen zählt nicht nur BILLIG BILLIG BILLIG, sondern 
die Qualität und das rechtfertigt auch höhere Preise.

> entweder passen wir hier
> unsere Einkommen so an, dass wir wettberwerbsfähig sind, oder es wird
> eine Massenarbeitslosigkeit geben.

WIR DÜRFEN UNS NIEMALS DEN LÖHNEN VON CHINA ANPASSEN. Wettbewerbsfähig 
ist man nicht nur über den Preis, sondern über die Qualität seiner 
Produkte. Das scheint vielen Menschen immer mehr aus dem Hirn zu 
schwinden.

> Also bestimmten natürlich unsere
> Kunden im Ausland indirekt unsere Löhne und Gehälter.

INDIREKT INDIREKT INDIREKT bestimmt der Papst das Konsumverhalten der 
Katholiken.

> Ich kenne einige
> KMU, und dort ist es für die Eigentümer einfach nicht möglich, höhere
> Gehälter zu zahlen, da es dann entweder keine Aufträge mehr gibt (weil
> zu teuer) oder der Laden irgendwann wegen überbordender Schulden
> dichtmachen muss. So sieht's aus!

Entweder man kann fäire Löhne zahlen oder man hat auf dem Markt nichts 
zu suchen, so einfach ist das.

> "Du vergisst völlig, dass sich viele deiner Mitmenschen in Deutschland
> gar keine teuren Bioprodukte oder Transferkaffee mehr leisten können,
> wenn sie vom Hungerlohn als Leiharbeiter hierzulande zum Leben gezwungen
> sind."

> Günstiger Kaffee: 2,99. Fairer Biokaffee: 5,49. Etwa der doppelte Preis.
> Relativ gesehen viel, aber wie viele Packungen braucht eine Familie
> davon im Monat.

Wie viel Kaffee der Einzelne verbraucht muss jeder selber wissen. Willst 
du das dem Konsumenten vorhalten?

> Viele von denen, die sich solche Produkte anscheinend
> "nicht leisten können", gönnen sich dafür aber andere Dinge, wie z.B.
> Zigaretten, Pay-TV, Mobiltelefon etc.

Wofür deine Mitmenschen ihr Geld ausgeben geht dich gelinde gesagt 
nichts an. Aber daran sieht man mal wieder, mit welchen Vorurteilen hier 
Menschen katalogisiert werden. Dieses Sau dämliche Hartz-IV Basher 
"Argument" ist an peinlichkeit kaum noch zu überbieten.

> OK, es gibt sicher eine Anzahl von Menschen in unserem Land, die sich
> diese Produkte tatsächlich nicht leisten können.

Ein erstes Einsehen ..

> Aber selbst von denen,
> die es sich problemlos leisten können, kaufen die meisten billigste
> Discounterware,

Das weiß ich nicht und DU weißt das auch nicht besser. Ist auch völlig 
egal, weil es keinen Sinn macht andere zu Maßregeln.

> Ich möchte nur noch eines kurz anmerken: Ich habe jahrelang einer
> Schülerin Nachhilfe gegeben. Diese Schülerin hat zwei Schwestern, die
> Mutter ist alleinerziehend. Ich habe nie auch nur einen Cent für die
> Unterstützung verlangt, und es kam mir auch nie in den Sinn.

Das ehrt dich.

> .. Man kann
> der Gesellschaft, so lange man noch keine eigenen Kinder hat, auf diese
> Weise ein wenig "zuarbeiten". Wenn nötig, werden wir natürlich auch
> finanzielle Unterstützung leisten...

Das ist ein feiner Zug von dir.

Autor: Otto Normal (Gast)
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Dr. Wolfram Draht (Gast) wrote:

> Wofür ich kein
> Verständnis habe, ist, wie sich die Gewerkschaften Pfründe sichern ..

DIE Gewerkschaften von denen DU hier sprichst gibt es schon lange nicht 
mehr. Es gab mal ene Zeit, da war das so, nämlich als man sogar die 35 
Stunden Woche bei vollem Lohnausgleich forderte (80er Jahre). Heutzutage 
kann weder VERDI NOCH DER DGB verhindern, dass es großflächigen 
Missbrauch im unteren Lohnsektor gibt, sonst wäre sowas wie bei 
Schlecker gar nicht erst möglich. Tarifverträge werden heutzutage durch 
Leiharbeitsfirmen und Scheingewerkschaften (von Arbeitgebern eines 
gegründet, ganz im Sinn der INSM) unterlaufen und der Gesetzgeber sieht 
dabei tatenlos zu! Volker Kauder hat gestern bei Maybrit Illner 
ÖFFENTLICH die Beendigung dieser Zustände abgelehnt, obwohl ihn die 
Verbandsvorsitzende von 1500 Leiharbeitsfirmen mehrfach dazu angemahnt 
hat hier etwas zu tun. Nur das passt halt nicht ins Konzept der CDU/FDP 
oder besser gesagt ins Kalkül. Die möchten nämlich noch mehr 
Bundesbürger vom Zuschiesserstaat (H4)abhängig machen, durch ihren 
Aufstockungswahn, der wiederum nur funktioniert, mit "Tariflöhnen" von 5 
Euro etc. Der gleiche Volker Kauder (CDU) wirft aber 5 Minuten später 
mit verbalem Dreck um sich und zieht prompt über all die 
Lohnzuschussempfänger = Transferleistungsempfänger her, weil es doch 
mitlerweile "SO VIELE" sind, die diese Leistungen beziehen.

Mehr Irrsinn in diesem Land gibt es kaum noch mehr!

Autor: hahaha (Gast)
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> Ja, unheimlich. Ich kann hier in einer Großstadt nicht vor die Türe
> gehen, weil ich gleich von wahren Horden von Menschen überrannt werde.
> ;-)

Ohne Getreideimporte könntest Du in diesem überbevölkerten Flecken 
Wohlstandserde nicht mal Hamburger grillen.
Ohne fossile Rohstoffe aus dem Ausland würden die Menschen hier in ihren
Häusern bibbern. Unsere Quote am weltweiten Energie und 
Rohstoffverbrauch pro Kopf ist astronomisch.

Deswegen sind Kinder Luxus, der besteuert werden müsste anstatt 
gefördert.
Das Zeitalter der Industriealisierung ist vorbei, es gibt auch absolut 
überhaupt keine ökologische Notwendigkeit 80 Millionen Menschen 
durchzufüttern. Ein Schrumpfen der Bevölkerung ist der Grösste Nutzen 
den die Menschheit dem Planeten noch machen kann.
Deswegen sind Singles DAS Modell, die gehören belohnt und nicht 
bestraft.

Autor: hahaha (Gast)
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>> Das ist schon richtig. Allerdings würde eine größere Kinderanzahl das
>> Problem zwar kurzfristig abmildern, langfristig jedoch sogar verstärken.

>Warum?

Weil die Weltbevölkerung explodiert und wir nicht das Recht haben die 
Erde zu zerstören. Über Afrika brauch sich niemand beschweren, der sich 
mal unsere Bevölkerungsdichte angeguckt hat. Unser System funktioniert 
nur durch Ausbeutung von Rohstoffen, auf die wir moralisch gesehen kein 
Recht haben.

Autor: Otto Normal (Gast)
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> Weil die Weltbevölkerung explodiert

Hier bei uns in D-Land "explodiert" rein gar nichts bzw. ganz im 
Gegenteil .. Dein Argument hat mit dem Zustand UNSERER 
Bevölkerungsentwicklung nichts zu tun.

Autor: Otto Normal (Gast)
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> Weil die Weltbevölkerung explodiert

Abgesehen davon ist dieses Scheinargument genau so glaubwürdig wie 
jenes, das die CO-2 Hysteriker für sich reklamieren.

Autor: Dicker Brocken (Gast)
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Otto Normal schrieb:
> Hier bei uns in D-Land "explodiert" rein gar nichts bzw. ganz im
> Gegenteil .. Dein Argument hat mit dem Zustand UNSERER
> Bevölkerungsentwicklung nichts zu tun.

Ganz unrecht hat er nicht. Neben der Anzahl der Bevölkerung gibt es ja 
noch den ökologischen Fußabdruck. Und da sind große Teile Europas 
einschließlich Deutschland nach den USA mit an der Weltspitze dabei. Man 
muss somit die Bevölkerungszahl bei uns mit einem Multiplikator 
versehen. Ich glaube, wenn man mit dem durchschnittlichen Afrikaner 
vergleicht, muss man bei uns den Multiplikator 9 anwenden. Die 
Bevölkerung in allen Industrieländern muss drastisch gesenkt werden, 
ansonsten sinkt unweigerlich mit der Verknappung der Ressourcen unser 
Lebensstandard oder es gibt sonstwie ein böses Ende.

Autor: Otto Normal (Gast)
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> Die
> Bevölkerung in allen Industrieländern muss drastisch gesenkt werden,
> ansonsten sinkt unweigerlich mit der Verknappung der Ressourcen unser
> Lebensstandard oder es gibt sonstwie ein böses Ende.

Das ist hanebüchener Unsinn. Die Industrieländer sind es die den sog. 
Schwellenländern durch ihr Wachstum/Märkte/Technologien bessere 
Lebensverhältnisse ermöglichen. Schau mal aktuell nach Haiti, was meinst 
du wer dort Hilfe leistet? Genau die Länder die du gerne selber 
"schrumpfen" sehen möchtest. Aber nur Überflussgesellschaften können 
ihren Überfluss auch an andere die in Not sind weitergeben oder hast du 
schon mal gehört ob Nord-Korea die wirtschaftlichen Krisen dieser Welt 
entschärft hat? Und was deinen "ökologischen Fußabdruck" angeht, da 
braucht sich Deutschland mit seinen zig tausend 
Vorschriften/Verordnungen/Einschränkungen nicht zu verstecken. Dieses 
Anliegen solltest du besser mal an China richten, dort wird Umweltschutz 
nämlich im Gegensatz zu uns nur als lästiger Begleitumstand betrachtet 
oder missachtet.

Autor: haha (Gast)
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> Ich glaube, wenn man mit dem durchschnittlichen Afrikaner
> vergleicht, muss man bei uns den Multiplikator 9 anwenden.

Es gibt doch noch einige Wenige, die nicht Merkbefreit sind.
Das macht Hoffnung.

Autor: haha (Gast)
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> Dieses
> Anliegen solltest du besser mal an China richten, dort wird Umweltschutz
> nämlich im Gegensatz zu uns nur als lästiger Begleitumstand betrachtet
> oder missachtet.

Eben. Die Chinesen bauen ja all das schöne Spielzeug was bei uns(!!!) 
dann im Mediamarkt "Geiz ist Geil!" landet.

Nochmal, es gibt keinen vernünftigen ökologischen noch ökonomischen Sinn 
die Weltbevölkerung auf über 9 Milliarden anwachsen zu lassen.
Die Besserstellung von Leuten mit Kindern ist im Jahr 2010 eine 
wahnwitzige Frechheit und nicht zu verantworten.

Autor: Gast3 (Gast)
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"Hier bei uns in D-Land "explodiert" rein gar nichts bzw. ganz im
Gegenteil .. Dein Argument hat mit dem Zustand UNSERER
Bevölkerungsentwicklung nichts zu tun."

Eben! Und das ist gut so! Die Bevölkerung in .de würde allerdings 
explodieren, wenn die Bevölkerungsentwicklung so wäre, wie nach Deiner 
Theorie angeblich für die Rentensicherung notwendig. Interessant auch, 
dass hierzulande immer nur die Rentensicherung als Argument pro Kinder 
angeführt wird.

"> Ach schon klar, Maybrit Illner. Damit hat sich jedwede weitere
> Diskussion erledigt. Man sollte, anstatt diese dümmlichen Sendungen zu
> schauen, vielleicht einmal selbst über die Zusammenhänge nachdenken.

Wenn hier jemand "dümmlich" ist dann bist du das. Begreife lieber mal in
welchen Foren diejenigen diskutieren die unsere Gesetze schaffen. Die
diskutieren nicht im Internet in Chaträumen sondern eben bei
Talksendungen wie Maybrit Illner. Dort erreichen sie ein Millionen
Publikum, dort wird "Meinung gemacht". Wenn du das mal begriffen hast
statt hier den "oberschlauen Besserwisser" abzugeben, dann hast du schon
beträchtlich was hinzugelernt. Bis dahin kannst du dich sinnlos im Netz
bewegen, während andere über DICH hinweg entscheiden."

Zuerst einmal: was ist im Originalposting an

"Man sollte, anstatt diese dümmlichen Sendungen zu schauen, vielleicht 
einmal selbst über die Zusammenhänge nachdenken."

so schwer zu verstehen. Ich möchte mir durch solche Sendungen bzw. die 
dortigen Gäste nicht meine Meinung bilden lassen!
Welches politische Gewicht räumst Du solchen Sendungen ein, und warum?

"Wie viel Kaffee der Einzelne verbraucht muss jeder selber wissen. 
Willst
du das dem Konsumenten vorhalten?"

"Wofür deine Mitmenschen ihr Geld ausgeben geht dich gelinde gesagt
nichts an. Aber daran sieht man mal wieder, mit welchen Vorurteilen hier
Menschen katalogisiert werden. Dieses Sau dämliche Hartz-IV Basher
"Argument" ist an peinlichkeit kaum noch zu überbieten."

"Das weiß ich nicht und DU weißt das auch nicht besser. Ist auch völlig
egal, weil es keinen Sinn macht andere zu Maßregeln."

Du unterstellst hier dem Poster Dinge, die Du aus völlig aus dem 
Zusammenhand gerissenen Fetzen, noch dazu beliebig nach Deinem Gusto 
interpretiert, herleitest. Oder wo genau wurde irgend jemandem 
vorgeschrieben, wieviel Kaffee zu trinken ist? Es ging wohl eher darum, 
klarzumachen, dass der durchschnittliche Kaffeeverbrauch und die damit 
entstehenden Kosten einfach nicht so gravierend sind.

Autor: Gast3 (Gast)
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"Das ist hanebüchener Unsinn. Die Industrieländer sind es die den sog.
Schwellenländern durch ihr Wachstum/Märkte/Technologien bessere
Lebensverhältnisse ermöglichen. Schau mal aktuell nach Haiti, was meinst
du wer dort Hilfe leistet? Genau die Länder die du gerne selber
"schrumpfen" sehen möchtest. Aber nur Überflussgesellschaften können
ihren Überfluss auch an andere die in Not sind weitergeben oder hast du
schon mal gehört ob Nord-Korea die wirtschaftlichen Krisen dieser Welt
entschärft hat?"

Wie kommst Du auf die Idee, dass eine geringere Bevölkerungsdichte 
hierzulande langfristig den Überfluss bzw. Wohlstand schmälern würde? 
Ich würde eher das Gegenteil vermuten. Wie kommst Du weiterhin darauf, 
dass industrielles Wachstum nur mit Mehreinsatz von Arbeitskraft 
erreicht werden kann? Genau diese "neo-industriellen" Ansichten machen 
uns hier in .de das Leben schwer, in dem man uns glauben machen möchte, 
dass nur die verrichtete Arbeit unseren Wohlstand sichert. Das ist 
einfach nicht (mehr) korrekt.

Autor: Otto Normal (Gast)
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> so schwer zu verstehen. Ich möchte mir durch solche Sendungen bzw. die
> dortigen Gäste nicht meine Meinung bilden lassen!

Das tust du bereits durch deine Haltung, du hast es nur noch nicht 
gemerkt.

> Welches politische Gewicht räumst Du solchen Sendungen ein, und warum?

Wenn du das wirklich nicht verstehen solltest, dann erübrigt sich 
jegliche Diskussion mit dir.

> Wie kommst Du auf die Idee, dass eine geringere Bevölkerungsdichte
> hierzulande langfristig den Überfluss bzw. Wohlstand schmälern würde?

Was glaubst du wohl warum die Hälfte aller Sozialausgaben als Zuschuss 
zur Rentenversicherung draufgeht? Denk mal drüber nach!

Autor: Gast3 (Gast)
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Also ich starte einen letzten Versuch und hoffe, Du versuchst diesmal, 
ernst gemeinte Antworten zu geben. Also:

"> so schwer zu verstehen. Ich möchte mir durch solche Sendungen bzw. 
die
> dortigen Gäste nicht meine Meinung bilden lassen!

Das tust du bereits durch deine Haltung, du hast es nur noch nicht
gemerkt."


Das verstehe ich nicht. Kannst Du Deine Aussage bitte kommentieren?


"> Welches politische Gewicht räumst Du solchen Sendungen ein, und 
warum?

Wenn du das wirklich nicht verstehen solltest, dann erübrigt sich
jegliche Diskussion mit dir."

Ich sehe zwar, dass in solchen Sendungen Meinung gemacht werden soll. 
Ich sehe allerdings außerdem, dass solche Sendungen seitens der 
Moderation bzw. dem Team, das im Hintergrund arbeitet, für die 
Diskussionsteilnehmer nie wirklich fair sind. Das sieht man oft, wenn 
die Runde aus mehreren Personen besteht, denen ganz völlig 
unterschiedliche Sprechdauern eingeräumt werden. Auch wie oft bestimmte 
Personen im Bild erscheinen oder wo diese Personen sitzen, hat einen 
ganz maßgeblichen Einfluss auf die Wirkung. Dass jeder dem Volk nach dem 
Munde reden möchte, ist IMO auch klar. So, das sind meine Beobachtungen. 
Jetzt würde mich von Deiner Seite aus gerne wissen, in wie fern in 
solchen Sendungen politische Entscheidungen getroffen oder politische 
Strömungen eingeleitet werden.


"> Wie kommst Du auf die Idee, dass eine geringere Bevölkerungsdichte
> hierzulande langfristig den Überfluss bzw. Wohlstand schmälern würde?

Was glaubst du wohl warum die Hälfte aller Sozialausgaben als Zuschuss
zur Rentenversicherung draufgeht? Denk mal drüber nach!"

Ich kenne die aktuellen Zahlen nicht, muss ich zuerst recherchieren. Ich 
kann allerdings nicht ganz nachvollziehen, was diese Zahlen für das von 
Dir reklamierte Problem der geringen Geburtenrate für eine Bedeutung 
haben soll. Und ich versuche nochmal klarzumachen, dass eine deutlich 
steigende Kinderzahl, die nach Deiner Auffassung ja anscheinend 
notwendig ist, in einigen Jahrzehnten auch zu massiv zunehmenden 
Rentnerzahlen führt. Dann ist also eine noch höhere Geburtenrate 
notwendig, einhergehend mit einer immer weiter steigenden Anzahl von 
Rentnern. Das funktioniert auf Dauer nicht. Und ich sehe auch keine 
Veranlassung, angesichts der immensen globalen Überbevölkerung mit all 
ihren gravierenden Problemen für ein derart winziges Land wie 
Deutschland das globale Denken und Handeln auszuschalten. Von wegen 
Bevölkerungsdichte: schau Dir mal an, wo Deutschland im internationalen 
Vergleich steht. Und dann sage mir bitte, wie Du eine stark wachsende 
Bevölkerung hierzulande unterbringen und versorgen willst.
Es ist richtig, dass geringere Geburtenraten kurz- und mittelfristig 
Engpässe in der Versorgung der Rentner verursachen. Allerdings findet ja 
gerade deshalb ein langsamer Übergang von der umlagefinanzierten auf 
eine kapitalgedeckte Rentenversicherung statt. Dass gerade die mittleren 
und jüngeren Generationen momentan dadurch finanziell überproportional 
belastet sind, tut zwar weh, lässt sich allerdings kaum vermeiden. Dass 
in dieser Problematik Dinge wie die der großen Wählerschaft der älteren 
Bürger geschuldete "Rentengarantie" absolut keinen Platz haben, ist ein 
anderes Thema. Langfristig sehe ich allerdings in dieser Umwandlung der 
Rentenversicherung den richtigen Weg. Ich würde mich freuen, wenn Du 
Deine Ansichten dazu kurz darlegen würdest.

Autor: ohja (Gast)
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Kindergeld besser heute abschaffen als morgen!!!
Das Modell der staatlichen Förderung von Kindern ist ein
Modell von gestern.

Vorteile:

- Kampf gegen Überbevölkerung
- Umweltschutz (weniger CO2, weniger Energie, weniger Rohstoffe durch 
weniger Kinder)
- das Prinzip natürliche Auslese greift wieder, wer erfolgreich ist und 
Kinder bezahlen kann, kann Kinder haben, aber keine unterbelichteten 
HarzIV Tussis mit 17, die werden ja vom Kindergeld noch motiviert


Im Prinzip ist das einzige Argument was für viele Kinder spricht, das 
marode Rentenproblem, was aber auch nicht durch Kinder sondern anders 
gelöst werden muss.

Wenn wir wieder bei 40-50 Millionen Bevölkerung sind, können wir wieder
über steuerliche Entlastungen für Familien mit mehr als einem Kind 
nachdenken. Natürlich muss der Zuzug von Ausländern begrenzt werden, um 
den
positiven Effekt einer negativen Bevölkerungsentwicklung nicht zu 
zerstören.

Autor: Dr. Wolfram Draht (Gast)
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Die Überbevölkerung ist kein Problem. Die Erde verkraftet locker 10 Mrd 
Menschen und mehr. Man muss nur die Gentechnik und andere Verfahren 
nutzen. Man muss Städte noch mehr in die Höhe bauen. Es gibt Argumente 
gegen das Kindergeld, aber die Förderung der Überbevölkerung gehört 
sicher nicht dazu.

Autor: ohja (Gast)
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> Die Überbevölkerung ist kein Problem. Die Erde verkraftet locker 10 Mrd
> Menschen und mehr.

Sicher verkraftet sie das. Wenn wir alle auf minimalsten Niveau leben!
Aber warum sollten wir das???
Lieber ein erfülltes Leben und ein paar weniger Menschen auf dem 
Planeten.
Ich kapier immer nicht was man mit den Milliarden von Menschlein will.
Geht auch anders und mit mehr Lebensqualität für den Einzelnen.

Autor: mighty (Gast)
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@ohja
Dann geh doch bitte mit gutem Vorbild voran und mach Platz für andere.
Wenn du da wirklich von überzeugt bist sollte das kein Problem sein.
Ich frage mich da sowieso warum deine Eltern dich bekommen haben
und sich kein neues Auto gekauft haben. Vielleicht warst du ja ein
Unfall, man weiss es nicht ..

Man kann die Frage für/gegen Kinder auch allgemeiner auf das gesamte
Sozialsystem anlegen.
Warum soll ich die Behandlung für deinen Kreuzbandriss finanzerieren.
Warum soll ich den Schaden bezahlen den du mit deinem Auto bei so einem
Wetter wie jetzt verursacht hast.
Warum .. warum.. ich ich ich.

Das ist eckelhaft.


Das Kindergeld holt sich der Staat wieder. Genau wie meine/deine/unsere
schulische Ausbildung. Die ist auch nicht "umsonst".
Wir brauchen auch langfristig Steuerzahler wenn es Deutschland
weiterhin geben soll.

Autor: lol (Gast)
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1. wird ekelhaft mit k geschrieben
2. haben deine ausfuehrungen wenig mit dem thema zu tun

Autor: mighty (Gast)
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1. Klugscheisser
2. Der Thread ist schon lange OT

Autor: lol (Gast)
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> Man kann die Frage für/gegen Kinder auch allgemeiner auf das gesamte
> Sozialsystem anlegen.

Selten solchen Schwachsinn gelesen. Es ging um Überbevölkerung und 
Umweltschutz und Sie schwadronieren über das Sozialsystem. Muhahaha.

Autor: mighty (Gast)
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Scheinbar nur die ersten und letzten Threads gelesen....

Schreibe hald deine Meinung dazu aber komm hier nich mit
Rechtschreibfehlern. Bisher war die Diskussion relativ interessant.

Autor: Otto Normal (Gast)
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Gast3 (Gast) wrote:

>>> so schwer zu verstehen. Ich möchte mir durch solche Sendungen bzw.
>>>die
>>> dortigen Gäste nicht meine Meinung bilden lassen!

>> Das tust du bereits durch deine Haltung, du hast es nur noch nicht
>> gemerkt."


> Das verstehe ich nicht. Kannst Du Deine Aussage bitte kommentieren?

Du hast offensichtlich Angst davor manipuliert zu werden und mit der 
Verweigerung gewissen öffentlichen Debatten zuzuhören manipulierst du 
dich bereits selber. Wer mit Sprache umgehen kann braucht keine Angst 
vor Manipulation zu haben.


>"> Welches politische Gewicht räumst Du solchen Sendungen ein, und
>warum?

> Wenn du das wirklich nicht verstehen solltest, dann erübrigt sich
> jegliche Diskussion mit dir."

> Ich sehe zwar, dass in solchen Sendungen Meinung gemacht werden soll.

Du unterliegst wie ich bereits festgestellt habe einem voreingenommenen 
Irrglauben, nämlich der Annahme, solche Sendungen würden gemacht um 
Menschen gezoelt in die Irre zu führen. Dabei führst du dich selbst in 
die Irre mit einer falschen Annahme - man kann es auch Vorurteil nennen.

> Ich sehe allerdings außerdem, dass solche Sendungen seitens der
> Moderation bzw. dem Team, das im Hintergrund arbeitet, für die
> Diskussionsteilnehmer nie wirklich fair sind.

Das kannst du doch gar nicht beurteilen, kennst die Sendung doch gar 
nicht. Nichts als Vorurteile deinerseits.

> Das sieht man oft, wenn
> die Runde aus mehreren Personen besteht, denen ganz völlig
> unterschiedliche Sprechdauern eingeräumt werden.

Ach mein Gottchen, die Sprechdauer ist iunterschiedlich. Dann nimm doch 
bei deinen eigenen Diskussionen die Stoppuhr zur Hand und stoppe die 
Zeit der einzelnen Redner ..

Mit solchen "Scheinargumenten" hat sich einst schon Loriot befasst .. 
:-)

> Auch wie oft bestimmte
> Personen im Bild erscheinen oder wo diese Personen sitzen ..

Jetzt wird es absurd. Jetzt nehme ich dich nicht mehr ernst. Bis hier 
hin und nicht weiter!

Du redest

1. am Thema vorbei und

2. zweitens Stuss

Jede Illner Sendund hat inhaltlich mehr zu bieten, als so ein fades 
Gesülze. Mach dir lieber mal klar, dass es einen Ort geben muss 
(außerhalb des Parlaments), wo die "politische Kaste" der Öffentlichkeit 
zu wichtigen Fragen (beispielsweise Steuersenkungen zum falschen 
Zeitpunkt etc.) Rede und Antwort stehen muss. Und wenn sie schon bei 
Abgeordnetenwatch nicht oder nur ausweichend antworten, dann bin ich 
jedenfalls froh, dass es einem Uwe Hück gibt, der mal mit leuter Stimme 
sagt, was Sache ist bzw. was falsch läuft.

Übrigens, mal zum Thema Bildzeitung, die alle immer für den schlimmsten 
Auswurf halten. Auch die Bild hat ihre Daseinsberechtigung, hat diese 
Bild doch jüngst bewirkt, dass ein Verteidigungsminister mit Adelstitel 
sich in seiner Aussage zum Bombemangriff auf zwei Tanklastzüge 
vollkommen revidieren musste - eine Meinungs-Kehrtwende um 180 Grad, 
aufgrund EINES Berichts, der ach so schlechten Bildzeitung. Wusstest du 
übrigens, dass eine gewisse junge Abgeordnete (Ministerin) der 
Bildzeitung mit Anwalt gedroht hat, weil die Bild öffentlich in Frage 
stellte, ob diese Abgeordnete ihre Doktorarbeit überhaupt alleine 
verfasst hat? Ähnliches hatte übrigens der Spiegel geschrieben und sie 
Süeddeutsche und die ..

Böse Bild, böse. :-)

Autor: Layout (Gast)
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Layout schrieb:
> hallo,
>
> habe mal eine frage an alle. Ich bin bei einem IT-Dienstleister seit 4
>
> Jahre und habe das Gefühl das ich zu schlecht bezahlt werde.
>
>
>
> Gehalt: 43000 Euro
>
>
>
> - 4 Jahre Berufserfahrung
>
> - Hardwareentwickler
>
> - Jetzige Tätigkeiten: Systemdesign, Mentor Schaltplanneingabe, VHDL, C,
>
> komplette Dokumentation, Inbetriebnahme, Verifikation.
>
> - Bayern
>
>
>
> Was meint ihr alle die auch die gleichen Kriterien erfüllen. Was
>
> verdient Ihr.
>
>
>
> P.S. Auch Ihr die eure Meinung dazu sagen wohlen.

Habe mal aus versehen (deren Fehler) gesehen was der Dienstleister für 
mich bekommt:

11500 Euro  (fast 70 Euro die Stunde)!!!

Deshalb habe ich mich auch scheiss bezahlt gefüllt !!!

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