vielen dank für alle Antworten!
Leider habe ich den Schaltplan nicht zur Hand, jedoch wird durch die
Anwendung wahrscheinlich vieles klar: Gewünscht wird eine elektronische
Last. Dazu wird ein FET verwendet bei welchem sich nach dem Drain
Anschluss ein Widerstand befindet. Dem OpAmp wird nun auf dem
invertierenden Eingang diese Spannung zugeführt, wobei am
nichtinvertierenden Eingang eine Referenzspannung (mit dieser lässt sich
der gewünschte Strom einstellen) anliegt. Der Ausgang des OpAmp ist
direkt (ohne Serie Widerstand) auf das Gate des FET geführt.
Nun noch zu euren Tips:
> - Grundsätzlich sollte der Komparator immer eine Hysterese haben.
ist für meine Anwendung nicht geeignet.
> - Außerdem sollte der Ausgang des OPamps mit einem Serienwiderstand
> gegen kapazitive Lasten entkoppelt werden. (Die Gate Source Kapazität
> kann beachtliche Werte annehmen.)
Was ist der genaue Grund dafür? Eine kleine Erklärung wäre nett, denn
ein wirkliches Problem sehe ich darin nicht. Evtl. Begrenzung von
kurzzeitig hoher Ausgangsströme des OpAmps?
> - Die Eingänge sollten nicht zu hochohmig sein, da kapazitives
> Rückkoppeln vom Ausgang auf die Eingänge zum Schwingen führen kann.
Zu diesem Punkt bitte ich um eine genauere Erklärung. Wäre wirklich nett
und interessant
> -antiparallele Dioden zwischen den Eingängen nicht vergessen und bei
>niedrigen Frequenzen wird alles gut.
Ich nehme an dass dies zum Schutz des OpAmp vorgesehen ist, was jedoch
keinen Einfluss auf die Funktion der Schaltung hat, falls die maximale
Differenzspannung nicht überschritten wird.