Unterspannungsabschaltung mit Ruhestromaufnahme = 0

Gast #1557938
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Hallo,

ich brauche eine Unterspannungsabschaltung für ~4,75V. Dazu würde ich 
eine Schaltung wie hier im Anhang verwenden (wobei S1 ein Schalter sein 
soll).

Problem ist, dass bei zu tiefer Akkuspannung der TLxxx weiterhin Strom 
verbraucht, da dieser sich nicht selbst abschaltet. Was mache ich da am 
besten?

Würde ich die Masse des TLxxx gleichzeitig mit abschalten würde sich 
vermutlich ein wildes umherschwingen ergeben, richtig??
Angehängte Dateien:
Gast #1558048
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Hallo,

ich würde ein IC mit geringerer Ruhestromaufnahme verwenden.
z.B. ICL7665 (< 10uA).

Oder einen Mikrocontroller mit geringer Stromaufnahme der so alle 
Sekunde mal aus dem Sleep-Modus aufwacht und nach der Spannung schaut.

Mit einem PIC18F2520 komme ich so auf ca 8,5uA Stromaufnahme 
einschließlich 7-Segment LCD-Anzeige. (Der meiste Strom wird wohl für 
das refreshen der Anzeige draufgehen ich muss alle 16 ms die Segmente 
ansteuern).
Gast #1558096
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Hallo Anja,

ich habe einen Atmel in meiner Schaltung, der jedoch entfernt des Akkus 
sitzt. Wollte somit gern die Unterspannungsabschaltung direkt nahe dem 
Akku mit einem entsprechenden Baustein realisieren.

Am liebsten wäre es mir ja, wenn das ganze nach der Abschaltung gar 
keinen Strom mehr benötigen würde. Aber bisher habe ich noch keine 
"sichere" Lösung.
Gast #1558277
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Hallo Henk,
was hindert dich daran einen 2. Controller nur für die Abschaltung zu 
spendieren? Du kannst den ja auch mit abschalten falls dich der 
Reststrom stört. (normalerweise sollte es reichen wenn der Reststrom 
kleiner ist als die Selbstentladung des Akkus).
Einschalten geht dann durch überbrücken des Ausschalters.
Gast #1558412
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hindern tut mich daran nichts, aber der brauch dann nochmal seine ~5v 
versorgungsspannung und kostet geld. weiterhin müsste ich den 
"kalibrieren" usw. also es sollte schon ein dafür gemachter baustein 
sein. :-)
aber dein baustein dort gefällt mir, weil er auch einen 
überspannungausgang hätte, könnte also meinen akku auch vor zu hoher 
Ladespannung schützen.
Persönliche Seite #1558470
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Muss das sehr präzise sein?
Ansonsten bietet sich doch die Minimallösung an: Transistor (NPN oder 
PNP), Zenerdiode an die Basis und ein Widerstand zur 
Basisstrom-Begrenzung.
Sobald der Transistor abschaltet, ist die Stromaufnahme wirklich fast 
Null.

Man muss nicht immer für alles einen µC oder ein Spezial-IC verwenden, 
manchmal geht es mit etwas billigem "Hühnerfutter" sogar besser...
Gast #1558476
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Habe da grad noch ein "Problem" festgestellt. Undzwar kann der ICL7665 
ja ebenfalls "nur" sinken. Bedeutet ich muss dem nachgeschalteten FET 
noch einen PullUp- Widerstand spendieren und um das Gate relativ schnell 
leitend zu bekommen wegen Verlusten im Fet. Glaube die Verluste in 
diesem Widerstand sind somit auch noch ein entscheidender Faktor?!
Gast #1558479
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@Markus: Ne, zu genau muss das echt nicht sein, irgendwie so um 4,7V rum 
würd auch passen. Warum eigentlich nicht die einfache Lösung? Wobei in 
die Geschichte noch ein FET rein muss, denn der Drop über den Transistor 
bei Strömen um 30A ist etwas heiss. ;-)
Gast #1558481
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Bin grad zu vollgefuttert um das vollständig durchzudenken, aber 
grundsätzlich sollte es doch ein FET in der Versorgung tun, der bei 
Unterspannung mit auf low gezogen wird, zum einschalten dann per Taster 
überbrücken ... muss halt irgendwie selbsthaltend sein, aber das bekommt 
ihr schon hin ;-)

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